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China auf dem Weg zur internationalen Wissenschaftsmacht

autori Felise Maennig-Fortmann, Katharina Hopp

Die Volksrepublik will künftig eine Vorreiterrolle im weltweiten Forschungs- und Innovationswettbewerb einnehmen

Der staatlich forcierte Ausbau des chinesischen Hochschulwesens seit den 1970er Jahren ist Teil eines nationalen Plans zur ökonomischen Entwicklung des Landes. Der chinesischen Regierung ist es gelungen, das größte Wissenschaftssystem weltweit zu etablieren.

Auf einen Blick

 

  • Der staatlich forcierte Ausbau des chinesischen Hochschulwesens seit den 1970er Jahren ist Teil eines nationalen Plans zur ökonomischen Entwicklung des Landes. Der chinesischen Regierung ist es gelungen, das derzeit größte Wissenschaftssystem weltweit zu etablieren.
  • China proklamiert, künftig eine Vorreiterrolle im weltweiten Forschungs- und Innovationswettbewerb einzunehmen. Ausgewählte Universitäten werden zu globalen Zentren der Spitzenforschung aufgebaut. Zugleich übt die Regierung politischen Druck auf die Hochschulen aus, die wissenschaftliche Freiheit ist eingeschränkt.
  • Die Corona-Krise und die chinesischen Gegenmaßnahmen könnten zu einem außenpolitischen Imagegewinn für China führen. China investiert massiv in die Entwicklung eines SARS-CoV-2-Impfstoffs und tritt durch materielle Hilfsleistungen auch als Soft-Power in Erscheinung.
  • Chinesische Universitäten werden internationaler: Sie rekrutieren mit wettbewerbsfähigen Angeboten ausländische Expertinnen und Experten und werben gezielt um rückkehrwillige chinesische Absolventinnen und Absolventen ausländischer Universitäten.
  • China ist für Deutschland ein wichtiger Partner, um Lösungen für internationale und gesellschaftliche Probleme zu erarbeiten und Deutschland als Forschungs- und Innovationsstandort zu stärken. Es gibt jedoch auch Vorbehalte gegenüber deutsch-chinesischen Partnerschaften: wegen eines möglichen ungewollten Wissenstransfers und der politischen Nähe der chinesischen Universitäten zur Regierung.
  • Wissenschaft und Forschung müssen auch in Deutschland höchste Priorität haben und als Teil eines europäischen Hochschul- und Forschungsraums zielstrebig ausgebaut werden.

Den ganzen Bericht können Sie als pdf herunterladen.

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