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Mitten in der Medien-Krise: Adenauer-Stiftung gründet Journalisten-Akademie

Kirch meldet Konkurs; FAZ und SZ müssen betriebsbedingt kündigen; die Frankfurter Rundschau beleiht ihre Immobilien ... – die Medienwirtschaft steckt in der Krise. Schlechte Zeiten für Journalisten. Doch die Konrad-Adenauer-Stiftung begreift das als Chance. Zum 1. Oktober 2002 gründet sie eine Journalisten-Akademie. Ziel: qualifizierte Aus- und Weiterbildung.

Größte Neuerung: Stipendiaten der bekannten "Journalistischen Nachwuchsförderung" erhalten künftig eine volontariatsadäquate Ausbildung. Und: Sie können sich stärker als bislang spezialisieren, ohne deshalb an Cross-Media-Kompetenzen zu verlieren. Alle Absolventen sollen auch weiterhin prinzipiell bei allen Medien arbeiten können.

Um geeignete Bewerber für das anspruchsvolle Programm gewinnen zu können, wird es Workshops und Seminare eigens für Schülerinnen und Schüler geben. Volontäre und Jungredakteure können Studien- und Recherchefahrten ins Ausland unternehmen, Lokaljournalisten sich u.a. in den Bereichen "Kommunalhaushalt" oder "Bauplanung" weiterbilden. Ein eigenes Weiterbildungsprogramm wirds auch für die Altstipendiaten geben; und leitende Redakteuren können über die Journalisten-Akademie zu Hintergrundgesprächen eingeladen werden.

Leiter der Journalisten-Akademie ist Claudius Rosenthal. Er ist promovierter Politologe und lernte das journalistische Handwerk bei der "Siegener Zeitung".

Die Journalisten-Akademie ist im Netz vertreten unter:

http://www.journalisten-akademie.com

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Tobias Bott

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erscheinungsort

Berlin Deutschland