Správy a anýzy o Slovensku

Správa a analýzy zastúpenia KAS na Slovensku

2008

Kommunalwahlen in Mosambik mit nationaler Wirkung

autori Ingo Scholz

Die Wahlen vom November 2008 waren kein „Test“ für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im nächsten Jahr; dazu waren sie zu sehr Persönlichkeitswahlen. Es scheint aber, als würden die insgesamt dritten Kommunalwahlen seit dem Friedensvertrag von Rom 1992 Veränderungen im Pateiengefüge Mosambiks nach sich ziehen.

2008

Slowakei: Spannungen mit Ungarn

autori Hubert Gehring, Christoph Thanei

In den slowakisch-ungarischen Beziehungen drohen Strohfeuer zu einem größeren Brand zu werden. Ungarische Rechtsextremisten marschierten zuletzt mit „großungarischen“ Transparenten und teils sogar in Kopien faschistischer Uniformen aus der Zeit vor und während des Zweiten Weltkriegs in der zweisprachigen Südslowakei und an den Grenzübergängen auf, um ihre Gebietsansprüche zu demonstrieren. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs hatte die ganze Slowakei zu Ungarn gehört. Knapp 10 Prozent der slowakischen Bevölkerung gehören heute noch (laut Volkszählung 2001) der ungarischen Minderheit an. Im zweisprachigen Gebiet selbst aber funktioniert das Zusammenleben beider Nationalitäten weitgehend reibungsfrei.

2008

Fünfte Jahreskonferenz der ägyptischen Regierungspartei NDP

autori Carolin Burghart

Die ägyptische Staatspartei NDP versuchte auf ihrer fünften Jahreskonferenz vom 1. bis 3. November 2008 vor allem ihr angeschlagenes Image aufzubessern. Zu inhaltlichen oder personellen Veränderungen kam es nicht. Stattdessen übten sich die NDP-Funktionäre in harten Angriffen auf die Opposition.

2008

Auf Sand gebaut: die ägyptische Wohnungsnot und ihre Folgen

autori Andreas Jacobs, Hossam Madkour

Anfang September 2008 löste sich der Felsvorsprung einer Steilwand in einem illegalen Kairoer Armenviertel und begrub über hundert Menschen unter sich. Schlaglichtartig richtete diese Katastrophe die öffentliche Wahrnehmung auf die gravierende Wohnungsnot in Ägypten. Regierung und Privatwirtschaft gelingt es schon lange nicht mehr, der stetig wachsenden Bevölkerung genügend bezahlbaren Wohnraum zu Verfügung zu stellen. Millionen von jungen Ägyptern bleibt der Traum von der eigenen Wohnung deshalb verwehrt. Eheschließung, Familiengründung, gesellschaftliche Anerkennung und oft auch beruflicher Erfolg sind damit ausgeschlossen. Als Folge steigen Frustration, Gewalt und politische Unruhe.

2008

Slowakei: Bürgerliche Opposition präsentiert neues Programm

autori Hubert Gehring, Christoph Thanei

SDKU konzentriert sich auf Mittelschicht und junge Familien
Jetzt in der Gegenwart werde darüber entschieden, ob die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen werden können. So lautet in der Einleitung die Begründung dafür, dass die SDKÚ (Slowakische Demokratische und Christliche Union) ein neues Programm für die Slowakei präsentierte, in dem Antworten auf die seit dem Machtverlust veränderten Herausforderungen der Gegenwart gesucht werden.

2008

Slowakischer Monatsbericht, September 2008

herausgegeben in Zusammenarbeit mit M.E.S.A. 10
Bericht über Wirtschaft und Politik in der Slowakei

2008

Slowakischer Monatsbericht, August 2008

in Zusammenarbeit mit M.E.S.A. 10
Bericht über Politik und Wirtschaft in der Slowakei

2008

Ägypten und der Iran vor einer neuen „Eiszeit“?

autori Thomas Demmelhuber

Ein Film sorgt für Spannungen zwischen Kairo und Teheran
Noch im Februar 2008 hatten Staatspräsident Mubarak und sein iranischer Amtskollege Ahmadinejad in einem Telefongespräch die baldige Wiederaufnahme voller diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern angekündigt. Das Tauwetter in den ägyptisch-iranischen Beziehungen war allerdings nur von kurzer Dauer. Die jüngste Veröffentlichung eines iranischen Films über das Attentat auf den früheren ägyptischen Präsidenten Sadat hat jetzt wieder zu einer deutlichen Abkühlung des Verhältnisses zwischen Ägypten und Iran geführt. Der öffentliche Aufschrei über den iranischen Film in der ägyptischen Öffentlichkeit ist allerdings eher Anlass als Auslöser für die Distanzierung von Teheran. Tatsächlich stehen für die ägyptische Regierung regional-, energie-, und bündnispolitische Interessen hinter der möglichen neuen „Eiszeit“ zwischen beiden Ländern.

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