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Essay

Pawel Pawlikowskis Film „Vaterland“ (2026)

von Prof. Reinhard Mehring

Politische Rückfragen an ein intimes Kino-Erlebnis

„Vaterland“ popularisiert die Familie Mann in einnehmenden Schwarz-Weiß-Bildern und inszeniert Thomas Mann als melancholischen Zweifler. Als Kunstwerk ist der Film gelungen, aber er unterschlägt die positiven politischen Botschaften Manns: Das Bekenntnis des Schriftstellers zu Humanismus und liberaler Demokratie sowie die Hoffnung auf Zukunft und eine Erneuerung und Weiterentwicklung der politischen Kultur.

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Thomas Mann in Weimar anlässlich einer Festveranstaltung zum 200. Geburtstag Goethes. Foto vom 4. August 1949. picture-alliance / akg-images | akg-images
Thomas Mann in Weimar anlässlich einer Festveranstaltung zum 200. Geburtstag Goethes. Foto vom 4. August 1949.

Im Kanon der Weltliteratur gehört Thomas Mann (1875–1955) zu den letzten gelesenen Klassikern. 2025 wurde sein 150. Geburtstag deshalb auch intensiv gefeiert. Bei einem Festakt am 6. Juni 2025 in Lübeck erinnerte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an den liberalen Demokraten und Humanisten.

Mann hatte sich im Ersten Weltkrieg zwar an der Kriegspublizistik beteiligt und 1918 mit den Betrachtungen eines Unpolitischen noch ein eigenartiges Bekenntnis zum Konservatismus formuliert, bejahte aber dann Anfang der 1920er Jahre schon die neue „deutsche Republik“, „europäische Humanität“, „Menschheitsorganisation“ und das transnationale Demokratiemodell der Schweiz. Er setzte sich für deutsch-französische Verständigung ein und reiste nach dem Locarno-Vertrag im Januar 1926 sogleich im diplomatischen Auftrag von Gustav Stresemanns Verständigungspolitik nach Paris. Schon damals hatte er sich in München deutlich von der „schwarzen“ Romantik des reaktionären Nationalismus und Nationalsozialismus distanziert und mit Goethe, Novalis und bald auch Sigmund Freud das universalistische und kosmopolitische Erbe des Neuhumanismus beschworen. In der Krise der Weimarer Republik trat er dann an die Seite der Sozialdemokratie und appellierte an ausgleichende Vernunft. In seiner Rede über Lessing proklamierte er den „Rückschlag gegen den Rückschlag“ (IX, 244f.):[1] die Auseinandersetzung mit der irrationalistischen und nationalistischen Reaktion. Seine Deutsche Ansprache von 1930, das politisch konkretere Gegenstück zur Rede Von Deutscher Republik, publizierte Jens Bisky im Jubiläumsjahr 2025 als Reclam-Heft um der politischen Aktualität willen. Unlängst erschien auch ein Sammelband Thomas Mann. In der Brandlandschaft der Demokratie (2026), der Manns späteres Stichwort vom „militanten Humanismus“ aktualisiert. Spätestens heute ist Mann auch in Deutschland in der politischen Bildung angekommen.

 

Verteidigung der liberalen Demokratie

1933 emigrierte er sogleich, zog in die Schweiz und 1938 dann in die USA, wurde 1936 tschechischer Staatsbürger und 1944 US-Citizen. Auf Lesetouren durch das ganze Land sprach er im Kampf gegen den Nationalsozialismus vor Zehntausenden von Teilnehmern Vom kommenden Sieg der Demokratie und auch von der Systemfrage und dem Problem der Freiheit zwischen Liberalismus und Demokratie, Kapitalismus und Totalitarismus. Wie Hans Rudolf Vaget und jüngst etwa Roman Seebeck[2] eindrücklich zeigten, wurde er in der interkulturellen Begegnung zum engagierten „Amerikaner“ und Vorgänger einer neuen, transnationalen Humanität, wie seine Romanhelden Hans Castorp und der biblisch-utopische Joseph, der „Herr des Überblicks“ und „Ernährer“, sie repräsentierten. Franklin D. Roosevelt begriff Thomas Mann damals als den geborenen Gegenspieler Hitlers und „Politiker des Guten“.

Manns biographische Entwicklung zum engagierten Verfechter der liberalen Demokratie und postnationaler Humanität wurde immer wieder im exemplarischen Anspruch verstanden, bejaht und auch kritisiert. Kurt Sontheimer[3] publizierte 1961 schon seinen Essay über Thomas Mann und die Deutschen als positives Gegenstück zur Kritik des „antidemokratischen Denkens“ in der Weimarer Republik. Seitdem ist die Forschung in der Erschließung der biographischen Quellen und historisch-politischen Kontexte extensiv und intensiv fortgeschritten, obgleich sie sich mitunter auch durch psychologisierende („Narzissmus“, „Homosexualität“) und moralisierende („Egozentrik“) Vorurteile und Beckmessereien in ihrem Begriff vom „Zauberer“ selbst ausbremste. Negativ wirkte hier auch Golo Manns fragwürdige und irrige Formel vom „unwissenden Magier“, die erst die neuere Forschung, auch in Kenntnis der höchst politischen Tagebücher, hinter sich lässt.

In seinem politischen Wirkungswillen bejahte Thomas Mann die neuen Medien von Rundfunk und Film. So hielt er während des Krieges für das deutsche Programm der BBC 55 Radioansprachen Deutsche Hörer!, die über den Informationsgehalt hinaus ein starker moralisch-politischer Appell waren und auf den Doktor Faustus vorauswiesen. Es gibt viele Fotos, aber nur wenige Tonfilmaufnahmen von Mann. Seine Bücher wurden aber seit den 1950er Jahren immer wieder verfilmt; er bejahte das und betonte die „epischen“ Möglichkeiten des Films. Die frühe Verfilmung von Königliche Hoheit (1953), an der Erika Mann korrigierend mitwirkte, hat er selbst noch positiv aufgenommen. Luchino Viscontis Verfilmung des Tod in Venedig (1971) bleibt ein Klassiker der Filmgeschichte, Heinrich Breloers Doku-Dreiteiler Die Manns (2001) wird auch weiter als biographische Annäherung bestehen, schon der Beteilung Elisabeth Manns und kongenialen Verkörperung Thomas Manns durch Armin Mueller-Stahl wegen.

 

Europareise 1949: Ehrendoktorverleihung der Universität Oxford. Thomas Mann im Talar mit Erika Mann, Aufnahme vom 13. Mai 1949. ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv / Fotograf: Unbekannt / TMA_3251
Europareise 1949: Ehrendoktorverleihung der Universität Oxford. Thomas Mann im Talar mit Erika Mann, Aufnahme vom 13. Mai 1949.

Ein intimes Kammerspiel

Im September 2026 kam eine neue, preisgekrönte und hochgelobte Verfilmung „der Manns“ in die deutschen Kinos: der Film „Vaterland“, eine internationale Produktion des polnisch-britischen, väterlicherseits auch jüdischen Regisseurs Pawel Pawlikowski (*1957), der Polen 1971 mit seiner Familie verließ. Der Film thematisiert die erste, kurzfristig organisierte Deutschlandreise Manns im Sommer 1949, zum 200. Geburtstag Goethes, wenige Wochen nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland und kurz vor der Gründung der DDR, in starker Reduktion und Konzentration auf die Autofahrt oder Passage zwischen Frankfurt und Weimar. Der Film ist zwar genau recherchiert, nimmt sich aber auch große dramaturgische Freiheiten: So verweigert er die glamouröse Repräsentation der Haupt- und Staatsaktion und reduziert das Geschehen in betörend nostalgischer Schwarz-Weiß-Ästhetik auf ein fast intimes Kammerspiel. Dem Verdacht einer Entpolitisierung wirkt er zwar immer wieder anekdotisch prägnant und wortkarg durch definitive Sätze und Szenen entgegen, verlagert die Handlung aber auch auf die familiären Beziehungen.

Dafür trifft er zwei starke Grundentscheidungen: Er verlegt den Suizid Klaus Manns (1906–1949), der, von August Diehl überzeugend gespielt, eingangs im Telefonat mit Erika Mann (1905–1969) auftritt, in die Zeit der Reise und setzt die Tochter Erika an die Stelle von Katia Mann (1883–1980), die im Film nur indirekt als Stimme in Telefonaten präsent ist. Thomas Mann reiste 1949 nicht mit seiner ältesten Tochter, und nicht allein, sondern mit Katia und auch einem Schweizer Freund, Georges Motschan (1920–1989), in dessen Buick-Auto. Die Filmkritik feierte die schauspielerischen Leistungen von Sandra Hüller (Erika), Hanns Zischler (Thomas) und August Diehl (Klaus) völlig zurecht. Strittiger wäre die Frage, ob die durch prägnante Szenen je wichtigen Nebenfiguren treffend besetzt sind: Devid Striesow als Johannes R. Becher, Joachim Meyerhoff als Gustav Gründgens oder auch Enno und Theo Trebs für Wieland und Wolfgang Wagner, um nur diese zu nennen. Je nach Auffassung wird man das unterschiedlich beantworten. Welcher Schauspieler hätte gegen den realen Gründgens auch eine Chance? Dessen abgründige Morbidität und Dämonie ist unerreichbar. Wieland Wagner war zwar nationalsozialistisch erheblich belastet, schuf aber dann schon in der frühen Bundesrepublik ein avantgardistisch ambitioniertes „Neues Bayreuth“. Dass seine ersten Worte an Thomas Mann der Vertreibung von „Flüchtlingen“ (gemeint sind Ostflüchtlinge) vom Grünen Hügel gegolten hätte, ist mehr als fragwürdig, und vermutlich hätte der historische Mann anders und diplomatisch zurückhaltender geantwortet.

 

Freiheiten der filmischen Inszenierung

Über manche Darstellungen ließe sich streiten, die in der Schwerpunktsetzung des Films überraschen, aber als solche anregend wirken: Warum wird der Frankfurter Auftritt viel kürzer erörtert als die Reise nach Weimar und in die damalige Sowjetische Besatzungszone? Hat Mann seine politischen Hoffnungen, von den USA des Kalten Krieges gründlich enttäuscht, so einseitig mehr mit dem Osten verbunden und in Frankfurt nur Restauration des Nationalsozialismus gesehen? Die Tagebücher und andere biographische Quellen, insbesondere der umgehend im New York Times Magazin und der Neuen Schweizer Rundschau publizierte Reisebericht bestätigten das nicht. Im Streit um die „innere Emigration“ und Frage einer Rückkehr nach Deutschland hatte Mann schon 1945 sehr negative Erfahrungen gemacht. Sein Reisebericht beginnt zwar mit kritischen Bemerkungen zum „wiedererwachten Nazitum“ und mangelnden Schuldgeständnis der „Schandtaten“, meint aber auch, dass es in Frankfurt trotz „rüder Drohungen“ im Vorfeld bei der Feier selbst „nicht den leisesten Mißton“ (XI, 501) gab.

Vieles ließe sich diskutieren. Der Film meidet die epische Breite und Komplexität von Manns Romanen und ist überall äußert knapp und eindeutig. Sandra Hüller spielt eine emphatische Erika mit inniger Vater-Beziehung, Hanns Zischler einen zurückhaltenden, melancholisch verschatteten und skeptischen Zauberer, der nicht als Vorkämpfer demokratischer Zukunft in Ost und West auftritt. Pawlikowski zeigt sympathische Manns, wo die Forschung, in Ressentiments befangen, oft gerne „Kälte“ attestierte. Der Film ist ein gezieltes Gegenbild und als solches gelungen. War Erika aber so nett und sympathisch? War Thomas derart passiv und verzagt? Öffentlich hat er nicht so gesprochen. Aber seine Reden marginalisiert der Film; er verlässt mit Erika in Weimar gleichsam den Festsaal, wendet sich ab und tritt für eine Zigarette vor die Tür: als ob uns Mann mit seiner großen Rhetorik, Scharf- und Weitsicht nichts mehr zu sagen hat. Der Film stellt sich mehr an die Seite von Erika und Klaus, ohne die in den Goethe-Vorträgen offen erklärte, fast zynische Ironie, Liberalität und Vernunft des Vaters zu sehen. „Revolution war mir immer fremd“, heißt es im Trailer. Das Gegenteil hat Mann gesagt: Immer stellte er sich auf die Seite des „Lebens“ und der „Zukunft“ und begriff den Modus der liberalen Demokratie als positive Chance der Einigung. Im Reisebericht schreibt er, dass er „mehr Nicht-Kommunist als Anti-Kommunist“ (XI, 505) sei, der auf „Idealismus“ und „Frieden“ hoffe. Er kenne „keine Zonen“, sagte er damals, sah sich als Repräsentant der neuhumanistischen Weimarer Klassik des „anderen Deutschland“, betonte die „symbolische Bedeutung“ seines gesamtdeutschen Auftritts und sprach vom „Vaterlande als Ganzem“ (XI, 501).

Der schlichte Filmtitel „Vaterland“ wirkt stark. Pawlikowskis Mann hat im Film darauf aber keine positive Antwort; er unterscheidet zwischen US-„Home“ und verlorener „Heimat“, trauert und zweifelt. Der Film endet emotional, innig und still: Erika und Thomas stoppen mit dem Auto auf der Rückfahrt, treten in eine leere alte Kirche ein und setzen sich dort in die Bank, als der Organist gerade Bachs „Jesus bleibt meine Freude“ anstimmt; Thomas gibt Erika seine Hand. Der Film zitiert damit aus den letzten Tagen des Adrian Leverkühn bei Else Schweigestill im Doktor Faustus: „Er vertraute ihr wie sonst niemandem. Mit ihr Hand in Hand zu sitzen, in der Abtsstube oder im Garten hinter dem Haus war ihm offenbar der befriedigendste Zustand.“ (VI, 672) Mann war aber nicht Leverkühn, und so verstummt und resigniert war er auch nicht.

 

Das „Vaterland“ – ein Traum?

 „Vaterland“ ist ein starkes, oft missbrauchtes Wort. Ernst Moritz Arndt fragte und antwortete 1813 im politischen Auftrag: „Das ist des Teutschen Vaterland, / Wo Zorn vertilgt den wälschen Tand, / Wo jeder Franzmann heißet Feind, / Wo jeder Teutsche heißet Freund – / Das soll es seyn! / Das ganze Teutschland soll es sein!“ 20 Jahre später schrieb Heinrich Heine in Paris: „Ich hatte einst ein schönes Vaterland. / [...] Es war ein Traum.“ Thomas Mann wuchs „vaterlos“ auf. Sein Vater verstarb, wie Senator Buddenbrook, schon 1891. Über Väter, Gründungen und Traditionen dachte er intensiv nach. Mann sah sich, in leicht ironischer Goethe-Nachfolge, als „Repräsentant des bürgerlichen Zeitalters“, des langen 19. Jahrhunderts, das 1914 mit dem „Donnerschlag“ einer „Urkatastrophe“ endete und dessen weltbürgerlichen Humanismus er mit Joseph und seine Brüder, zwischen 1933 und 1943 in vier Bänden erschienen, auch als religiösen „Bund“ und „Segen“ für die Gegenwart erneuerte: In seiner Rede über Freud und die Zukunft schrieb er 1936 dazu: „Abraham ist gewissermaßen Gottes Vater. Er hat ihn erschaut und hervorgedacht“ (IX, 490): als „Bund zum Endzwecke beiderseitiger Heiligung“ (IX, 491), begrifflicher Läuterung und Aufklärung. Manns biblischer Joseph ist als „Ernährer“ ein Begründer europäischer Humanität, wie Moses, Luther oder Bismarck es für Mann waren.

Der Kampf um Schlüsselwörter und Deutungshegemonien wurde in der Bundesrepublik selten konservativ entschieden. Die Rede von „Verfassung“ und „Gesellschaft“ setzte sich gegen „Staat“ und „Nation“ durch, „Verfassungspatriotismus“ suspendierte „Republik“ und „Patriotismus“. Der Filmtitel „Vaterland“ ist auch deshalb treffend, weil Thomas Mann tatsächlich ein Denker der Suche und Frage nach dem „Vaterland“ war. Sein biblischer Urvater ist freilich ein „Mondwanderer“ und Migrant. Pawel Pawlikowski hat einen nachhaltigen Film von intimer Bildkraft geschaffen, der eine alte Frage neu stellt: Gibt es noch ein Vaterland, wo die einfachsten Antworten: Sprache und Nationalkultur, kaum noch tragen? Schon durch die Schwarz-Weiß-Ästhetik fühlt sich der Zuschauer in ältere Zeiten versetzt. Mit engen Landstraßen und Betonpisten Thüringens mag er Transformationszeiten und romantische Ostalgie der 1990er Jahre assoziieren. Thomas Mann ist aber heute nicht nur in seinen Fragen und Zweifeln aktuell, wie es der Film zeigt, sondern auch in seinen engagierten Antworten: der Option für liberale Demokratie, moralischen Universalismus, supranationale politische Kooperation und Einigung und vor allem der Aufgabe einer Weiterentwicklung der politischen Kultur und Überlieferung in der Suche nach „Frieden“ und „Zukunft“. Die Ost-West-Frage ist dabei auch heute noch relevant.

 

[1] Thomas Mann wird hier zitiert nach: Gesammelte Werke in dreizehn Bänden, Frankfurt/Main 1974.

 

Prof. Reinhard Mehring ist Politikwissenschaftler und Philosoph, von 2007 bis 2025 lehrte er Politikwissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

 

 

Literatur:

  • Manfred Riedel: Zeitkehre in Deutschland. Wege in das vergessene Land. Berlin 1991.
  • Roman Seebeck: Transatlantische Mobilität. Thomas Mann und die amerikanische Vortragskultur. Frankfurt 2026.
  • Kurt Sontheimer: Thomas Mann und die Deutschen, München 1961.
  • Ders.: Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik. Die politischen Ideen des deutschen Nationalismus zwischen 1918 und 1933. München 1962.
  • Hans Rudolf Vage: Thomas Mann, der Amerikaner. Leben und Werk im amerikanischen Exil 1938 bis 1952. Frankfurt 2011.

 

Geschichtsbewusst" bildet eine Bandbreite an politischen Perspektiven ab. Der Inhalt eines Essays gibt die Meinung der Autorin oder des Autors wieder, aber nicht notwendigerweise diejenige der Konrad-Adenauer-Stiftung.

 

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