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Die Gefahr von Deep Fakes für unsere Demokratie

von Hany Farid, Hans-Jakob Schindler

Wie sollten wir dieser Gefahr begegnen?

Deepfakes sind technisch manipulierte Videos - und sie sind täuschend echt. Werden sie in einer Desinformationskampagne über Social Media eingesetzt, haben sie das Potenzial, unsere Demokratie zu gefährden. Wie können Internetnutzer ein Deepfake-Video von einem echten unterscheiden? Welche Rahmenbedingungen kann die Politik setzen, um dieser Gefahr zu begegnen? Prof. Dr. Hany Farid und Dr. Hans-Jakob Schindler gehen in ihrer Studie auf das neue Phänomen ein.
  • Zwar ist das Phänomen der Medienmanipulation nicht neu. Da die Hürden für die Nutzung der Deep-Fake-Technologie und deren digitale Verbreitung aber erheblich gesunken sind, kann mittlerweile von einer „Demokratisierung“ der Technologie gesprochen werden.
     
  • In Verbindung mit Desinformationskampagnen über Social Media können Deep-Fake-Videos disruptiv wirken und eine echte Gefahr für die Demokratie sein.
     
  • Über Social-Media-Plattformen lassen sich Desinformationskampagnen kostengünstig weltweit verbreiten. Diese Plattformen haben unterschiedliche Standards und operieren unreguliert, was den Kampf gegen Fake News zusätzlich erschwert.
     
  • Deutschland hat noch nicht die vollständige disruptive Kraft von Desinformationskampagnen zu spüren bekommen – im Vergleich zu anderen Ländern. Noch ist Zeit gegenzusteuern.
     
  • Der Kampf gegen Deep Fakes muss auf verschiedenen Ebenen geführt werden. Insgesamt wird eine Kombination rechtlicher, informationstechnologischer und bildungspolitischer Ansätze notwendig sein, um dem destruktiven Potenzial von Deep Fakes zu begegnen.

 

Ein Interview mit Prof. Dr. Hany Farid, Senior Advisor des Counter Extremism Project, finden Sie hier:

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