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„5G an jeder Milchkanne“

de Sebastian Weise

Negativauktionen als Instrument zur Verbesserung der Netzabdeckung in unterversorgten Gebieten

Wie die Netzabdeckung in Deutschland verbessert werden kann, ist eine bedeutende digitalpolitische Herausforderung. Trotz erheblicher Anstrengungen gibt es noch immer mehr als 4000 Gebiete, die nicht durch adäquate Mobilfunkangebote abgedeckt sind. Im Zuge des 5G-Netzausbaus besteht das Risiko, dass sich die Zahl dieser Gebiete, sog. weißer Flecken, erhöhen könnte. Angesichts dessen stellt sich die Frage, welche neuen Instrumente eine flächendeckende Mobilfunkversorgung befördern können. Eine Möglichkeit stellen sog. Negativauktionen dar. Was diese sind, wie diese zum Einsatz kommen könnten und was es dabei zu beachten gilt, steht im Fokus unseres neuen Informationen und Recherchen.
Der schnelle und flächendeckende Ausbau von Mobilfunknetzen ist seit langem Gegenstand politischer Debatten. Während in den letzten Jahren seitens der Politik Anstrengungen für eine bessere Abdeckung unterversorgter Gebiete unternommen worden sind, wurde in Deutschland über eine Anpassung des Prozesses der Frequenzvergabe und Nutzung neuer Instrumente nur am Rande diskutiert.  In Folge dessen ist bis heute nur wenigen die Möglichkeit des Einsatzes sog. Negativauktionen - einer Form der Versteigerung, bei der Mobilfunknetzbetreiber in einem „umgekehrten“ Bieterverfahren um Fördermittel für die Abdeckung unterversorgter Gebieter konkurrieren - überhaupt bekannt. Dies irritiert, sind Negativauktionen in anderen Ländern doch ein etabliertes Instrument, um eine flächendeckende Versorgung mit Mobilfunkdienstleistungen sicherzustellen. Mit unserem neuen Informationen und Recherchen möchten wir Ihnen dieses Instrument näher vorstellen.

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Análisis y Opiniones
© Николай Батаев , stock.adobe.com
18 de marzo de 2021
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