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Die Eignung von Umfragemethoden

de Sabine Pokorny, Jochen Roose

Eine methodische Einschätzung, um die Qualität von Umfragen besser beurteilen zu können.

Oft sind die Ergebnisse von Umfragen mit "repräsentativ" beschrieben. Damit erheben sie den Anspruch, das Stimmungsbild richtig abzubilden. Ob dieser Anspruch gerechtfertigt ist, hängt vom Erhebungsdesign ab. Denn je nach Art der durchgeführten Umfrage, sind die Ergebnisse unterschiedlich verlässlich. Worauf muss man achten? Welche Aspekte sind wichtig, um die Qualität der Erhebung zu beurteilen? Mit unserem Informationen & Recherche geben wir eine methodische Einschätzung. 
Umfragen beanspruchen vielfach, repräsentativ zu sein, also richtig über die Grundgesamtheit zu informieren. Doch in welchem Maße ist dieser Anspruch gerechtfertigt und von welchen Eigenschaften der Umfrage hängt dies ab?
 
Entscheidend für eine repräsentative Umfrage ist das Auswahlverfahren. Dabei kommt es weniger auf die Anzahl der Befragten als auf die angemessene Auswahl an. Je nach Erhebungsverfahren (face-to-face, telefonisch, online) sind bestimmte Personengruppen schwer oder nicht erreichbar, ist ein angemessenes Auswahlverfahren gut oder kaum möglich. Die Erhebungsform und die damit verbundenen Möglichkeiten der Auswahl sind maßgeblich für die Qualität der erhobenen Daten. Mit den Erhebungsverfahren gehen weitere Vor- und Nachteile einher, die bei der Beurteilung einer Umfrage zu bedenken sind.
 
Gerade für politische Entscheidungen ist es wichtig, dass korrekte und belastbare Ergebnisse in die Entscheidungen eingehen. Um die Qualität einer Umfrage beurteilen zu können, gibt dieses Information & Recherche Kriterien an die Hand.

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Personas de contacto

Dr. Sabine Pokorny

Dr

Abteilung Wahl- und Sozialforschung

sabine.pokorny@kas.de +49 30 26996-3544
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Dr. Jochen Roose

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Abteilung Wahl- und Sozialforschung

jochen.roose@kas.de +49 30 26996-3798