Salve TV, KAS

Notas de acontecimientos

„Anjas Corona Spezial: Der Blick um die Welt - Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung berichten“

Südafrika, Elfenbeinküste, Uganda

Veranstaltungsbericht Interview-Reihe

In unserer Interview-Reihe „Anjas Corona Spezial: Der Blick um die Welt - Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung berichten“ mit dem TV-Sender Salve TV erzählen unsere Mitarbeiter über ihre Erfahrungen während der COVID-19-Pandemie. In der vierten Folge ging es um Südafrika, Uganda und die Elfenbeinküste. Sie wurde am 14. Mai 2020 ausgestrahlt.

 

In Uganda sei die Situation vergleichsweise gut, da man schnell mit drastischen Maßnahmen reagiert habe, berichtet Mathias Kamp, Leiter des KAS-Auslandsbüros Uganda. Dies habe auch mit den Erfahrungen im Umgang mit Ebola zu tun. Somit drehten sich die Diskussionen vor Ort zumeist darum, wie mit diesen einschneidenden Maßnahmen umzugehen sei. Besonders einschneidend sei das komplette herunterfahren des Transportsektors, da die Menschen kaum noch zur Arbeit kämen. 

 

Auch in Südafrika habe die Regierung schnell Maßnahmen inkl. eines Lockdowns ergriffen, so Henning Suhr, Leiter des KAS-Auslandsbüros Südafrika. Vor allem der ärmere Teil der Bevölkerung leide stark durch den Lockdown, da etwa die Arbeit nicht mehr ausgeführt werden könne. So kam es auch dazu, dass viele Menschen sich keine Nahrungsmittel mehr hätten leisten können, was in Südafrika ungewöhnlich sei, so Suhr, da das Land normalerweise ein Nahrungsmittelexporteuer sei. Dies führe auch zu Glaubwürdigkeitsproblemen der Regierung. Im Land sei die Sorge groß, dass viele Menschen mit geschwächtem Immunsystem, etwa durch HIV oder Tuberkulose, an Corona erkrankten. Wirtschaftlich gäbe es bereits jetzt große Einschnitte, bspw. musste die Fluggesellschaft South African Airways Insolvenz anmelden. Dies führe auch zu einer stark eingeschränkten Vernetzung der afrikanischen Länder.

 

In der Elfenbeinküste habe die Regierung ähnlich schnell reagiert, auch hier seien Erfahrungen mit Ebola hilfreich gewesen, so Florian Karner, Leiter des Regionalprogramms Politischer Dialog Westafrika in der Elfenbeinküste. Die Landesgrenzen seien bereits seit März geschlossen. Man gehe durch geringe Testkapazitäten von einer hohen Dunkelziffer aus. Ähnlich wie in Europa würden die Maßnahmen bereits wieder gelockert, dies habe besonders mit dem sozio-ökonomischen Druck zu tun. Ob sich das starke Wirtschaftswachstum der letzten Jahre fortsetzen wird, sei zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

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Sobre esta serie

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