Wir begegneten auf den Spuren Heinrich Heines zahlreichen jüdischen Liedern und Satiren: treffsicher, schlagfertig, geistvoll und ironisch. Der Künstler und Musiker Dr. Burkhard Engel vom Cantaton-Theater führte die rund 100 Gäste mit Rezitation, Gitarre und Gesang beschwingt und profunde durch den Abend. Vor der Kulisse des eindrucksvollen Literaturangebots im jüngst renovierten und restaurierten historischen Jugendstil-Lesesaal der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek erinnerten wir an Heinrich Heines ahnungsvolle Warnung aus dem Jahr 1823: „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“. Und wir appellierten angesichts des Antisemitismus unserer Tage mit den Worten Erich Kästners „Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist“ an Zivilcourage, Rückgrat und Engagement für unsere freicheitlich-demokratische Grundordnung. Im Rahmen des anschließenden Empfangs tauschten sich die Gäste unseres musikalisch-literarischen Abends ebenso angeregt wie nachdenklich aus. Sie nahmen aktuelle politische Entwicklungen, insbesondere die besorgniserregenden antisemitischen Tendenzen in Deutschland und Europa in den Blick.
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Politisches Bildungsforum Rheinland-PfalzSobre esta serie
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