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Democracy Needs Participation – An Inside Look at the KAS Sur-Place Scholars' Regional Seminar

de Snejana Serebrian

Democracy Needs Participation

There are moments when Europe is not just a political project, but a living dialogue between people who want to help shape its future. One such moment took shape at the end of March 2026 in the Republic of Moldova, when scholarship holders of the Konrad-Adenauer-Stiftung's Sur-Place program from eleven countries came together to discuss a topic that unites them – and, at the same time, challenges them: European identity.

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Demokratie braucht Partizipation - Ein Blick hinter die Kulissen des Regionalseminars der KAS SurPlaceStipendiatinnen und Stipendiaten

Es gibt Momente, in denen Europa nicht nur ein politisches Projekt ist, sondern ein lebendiger Dialog zwischen Menschen, die seine Zukunft gestalten wollen. Ein solcher Moment entstand Ende März 2026 in der Republik Moldau, als sich Stipendiatinnen und Stipendiaten des Sur‑Place‑Programms der Konrad‑Adenauer‑Stiftung aus elf Ländern versammelten, um über ein Thema zu sprechen, das sie alle verbindet – und zugleich herausfordert: die europäische Identität.

Die geopolitische Lage Europas verändert sich rasant. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, wachsende Polarisierung, gezielte Desinformation und konkurrierende Narrative haben die Frage, was Europa heute zusammenhält, dringlicher denn je gemacht. Für viele junge Menschen ist diese Frage nicht abstrakt, sondern Teil ihres Alltags, ihrer Ausbildung, ihrer Zukunftspläne. Genau hier setzt die Arbeit der Konrad‑Adenauer‑Stiftung an: Demokratie stärken, politische Bildung fördern, Räume für Austausch schaffen und junge Menschen befähigen, Verantwortung zu übernehmen.

Ein Seminar, das Grenzen überwindet

Vom 26. bis 29. März 2026 wurde Chișinău und Trebujeni zum Treffpunkt für junge Menschen aus Armenien, Belarus, Deutschland, Georgien, Polen, der Republik Moldau, Rumänien, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine und Ungarn. Unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Erfahrungen – und doch ein gemeinsames Anliegen: zu verstehen, wie europäische Identität entsteht, wie sie verteidigt werden kann und warum sie manchmal unter Druck gerät.

Die Republik Moldau bot dafür einen besonders eindrucksvollen Rahmen. Als EU‑Beitrittskandidat erlebt das Land eine intensive Auseinandersetzung mit Identitätsfragen. Politische Instrumentalisierung, externe Einflussnahmen und historische Spannungen prägen die öffentliche Debatte. Für viele Teilnehmende war es wertvoll, diese Dynamiken nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern direkt vor Ort zu erleben.

Lernen durch Austausch

In Workshops, Panels und interaktiven Übungen wurde nicht nur analysiert, sondern auch erlebt: Wie fühlt es sich an, wenn Narrative miteinander konkurrieren? Wie erkennt man Desinformation? Wie kann man demokratische Resilienz stärken, wenn die Gesellschaft gespalten ist?

Die Gespräche waren lebendig, manchmal kontrovers, oft überraschend - und immer getragen von Respekt und Neugier. Die Vielfalt der Perspektiven machte deutlich, dass europäische Identität kein fertiges Konzept ist, sondern ein gemeinsamer Prozess, an dem jede Generation neu mitwirkt.

Ein gemeinsamer Blick nach vorn

Am Ende des Seminars stand nicht nur ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen Europas, sondern auch ein Gefühl der Verbundenheit. Die Teilnehmenden nahmen nicht nur neues Wissen mit, sondern auch neue Kontakte, neue Fragen und neue Motivation, sich in ihren Ländern für demokratische Werte einzusetzen.Das Büro der Konrad‑Adenauer‑Stiftung in der Republik Moldau dankt allen Stipendiatinnen und Stipendiaten für ihre engagierte Teilnahme. Ihr Austausch und ihre Perspektiven tragen dazu bei, die europäische Idee lebendig zu halten – gerade in Zeiten, in denen sie besonders gefordert ist.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die Impulse, die aus diesem regionalen Seminar hervorgehen.

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