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Irak nach der Machtübergabe

Dr. Kristina Eichhorst, Svenja Sinjen

Der irakische Verfassungsprozess zwischen ethnischem Konflikt und demokratischem Konsens

Der 28. Juni 2004 kennzeichnet den Beginn der politischen Selbstbestimmung des Irak. Eine der wichtigsten Aufgaben der neuen irakischen Übergangsregierung und der bis Anfang 2005 zu konstituierenden Nationalversammlung wird es sein, die bisherige Übergangsverfassung für den Irak durch eine endgültige Verfassung zu ersetzen. Nicht nur die prekäre Sicherheitslage und die anstehenden Wahlen werden in den nächsten Monaten daher die politische Diskussion um den Irak beherrschen, sondern auch der noch offene Prozess einer Verfassungsgebung. Die Studie argumentiert, dass die bisherige Übergangsverfassung den komplexen gesellschaftlichen Strukturen des Irak und seinen internen Konfliktlinien nur sehr eingeschränkt gerecht wird. Auf der Grundlage einer Analyse der internen Konfliktstrukturen des Irak schlägt sie deshalb vier Verfassungsprinzipien vor: Große Koalition, Minderheitenveto, Autonomie und Proporz. Die endgültige irakische Verfassung sollte diese Prinzipien integrieren, um den Weg zu einem friedlichen und freiheitlichen Miteinander zwischen allen Bevölkerungsgruppen des Landes zu ebnen.

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Kontakt Dr. Andreas Jacobs
Dr. Andreas Jacobs
Stellvertretender Leiter Analyse und Beratung sowie Leiter Gesellschaftlicher Zusammenhalt
andreas.jacobs@kas.de +49 (0)30 26996 3744
Analizy i argumenty
23 marca 2004
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Szczegóły zamówienia

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

ISBN

3-937731-15-6

erscheinungsort

Sankt Augustin Deutschland

Katja Christina Plate
Katja Christina Plate
Leiterin der Abteilung Strategie und Planung
katja.plate@kas.de +49 26996 3598

Sophie Steybe

Referentin Publikationen
sophie.steybe@kas.de +49 30 26996-3706