Analýzy a argumenty

Transformation statt Apokalypse!

autori Gerd Müller

Die Zukunftscharta des BMZ und die Agenda 2030

Zur Umsetzung der „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen hat das BMZ eine Zukunftscharta entwickelt. Sie hebt neben der ökomischen, ökologischen und sozialen Dimension vor allem die Bedeutung der politisch-kulturellen Werte für eine nachhaltige Entwicklung hervor. Grundlage einer wertegebundenen Entwicklungspolitik ist die goldene Regel, die für alle Weltreligionen und den Humanismus gilt. Eine solche Politik setzt auf das gesellschaftsaufbauende Potential von Religionen und eine Stärkung des interreligiösen Dialogs, der von Respekt und Vertrauen getragen ist.

Zum Mitnehmen

  • Für das Überleben der Menschheit spielen die „Sustainable Development Goals” eine herausragende Rolle. Die Zukunftscharta des BMZ zu ihrer Umsetzung betont über die ökomische, ökologische und soziale Dimension hinaus die politisch-kulturellen Werte für eine nachhaltige Entwicklung.
  • Für einen Wertedialog in der pluralen Welt ist eine Verständigung auf gemeinsame ethische Werte anzustreben. Sie sind grundgelegt in der Goldenen Regel und finden sich in allen Religionen sowie im Humanismus wieder.
  • Vor dem Hintergrund, dass religiös geprägte Menschen sich überdurchschnittlich für andere und für die Umwelt einsetzen, hat das BMZ eine Partnerschaft mit Religionsgemeinschaften ins Leben gerufen. Sie bündelt positive Einflussmöglichkeiten von Werten für eine nachhaltige Entwicklung.
  • Die Erfahrungen mit religiösem Extremismus lassen die gewalttätige Seite von Religion fürchten. Um das gesellschaftsaufbauende Potential von Religion zu stärken, ist ein verstärkter interreligiöser Dialog und eine Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften notwendig, die von Respekt, Vertrauen und gemeinsamen Werten getragen ist.

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