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Parlaments- und Präsidentschaftswahlen Ghana

autori Klaus D. Loetzer

7. und 28. Dezember 2008

Zum fünften Mal hat das westafrikanische Land Ghana demokratische Wahlen durchgeführt, die friedlich und transparent abliefen und sehr knapp ausgingen. Zum zweiten Mal führte das Wählervotum zu einem friedlichen Machtwechsel. In 2000 hatte der frühere Militärdiktator J.J. Rawlings die Regierungsgeschäfte an die Oppositionspartei NPP unter John A. Kufuor übergeben. In diesem Jahr war er es dann, der nach zwei Legislaturperioden an John A. Mills (NDC), der ihm noch im Jahre 2000 unterlegen war, am 7. Januar 2009 die Macht übergab. Der NPP-Kandidat Nana Akufo-Addo hatte mit knappen 49,77% verloren. Kufuor konnte gemäß der Verfassung nicht mehr ein drittes Mal antreten. Die NPP verlor auch ihre absolute Parlamentsmehrheit, der NDC konnte eine einfache Mehrheit erringen. Der Trend zum Zweiparteinsystem hat sich auch in diesen Wahlen bestätigt. Ghana hat seinem Ruf damit wieder einmal alle Ehre gemacht und setzt nach den verpfuschten Wahlen in Nigeria, Kenia und Simbabwe nicht nur ein Signal für den Kontinent, sondern für die ganze Welt.

Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Republik Ghana im Dezember 2008

von

Klaus D. Loetzer und Dr. Volker Mönikes

Einführung / Übersicht

Ghanas Wahlen vor dem Hintergrund der Demokratieentwicklung in Afrika

Die politische Ausgangslage vor den Wahlen

Für beide Lager stand viel auf dem Spiel

Das Wahlsystem

Reformbedarf bei Verfassung und politischem System

Die Bestimmung der Kandidaten bei NDC und NPP

- inkl. Kandidatenprofile

Der Wahlkampf – ein Fest der freien Meinungsäußerung

Ergebnisse der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 7. Dezember 2008

- Parlamentswahlen

- Präsidentschaftswahlen

- Ergebnisse der Stichwahl am 28. Dezember 2008 und 2. Januar 2009

Einige Gründe für den Regierungswechsel

Ein Ausblick für Ghana

Ghana bleibt ein Modell für Afrika

Autorenhinweise

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erscheinungsort

Sankt Augustin Deutschland