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Gerechtigkeit für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft

Veranstaltung der Reihe „Historisches Gedächtnis“ in Berlin

Der Widerstand gegen die kommunistische Gewaltherrschaft von 1945 bis 1989 gehört zu den besten historischen Erfahrungen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Frauen und Männer, in vielen Fällen im jugendlichen Alter, setzten Gesundheit und Leben gegen die politische Diktatur ein. Dem Mut und der Courage dieser Menschen hat unser demokratischer Rechtsstaat einen wichtigen Teil seiner positiven Traditionen zu verdanken. Die moralische Anerkennung dieser Leistungen für unser Gemeinwesen ist sicherlich unbestritten. Aber es geht nicht nur um Moral und historische Anerkennung. Es geht um Gerechtigkeit! Viele der Überlebenden des Widerstandes haben heute unter den Folgen der Repressalien gegen sie während der kommunistischen Gewaltherrschaft zu leiden. Neben schwerwiegenden Auswirkungen für die Gesundheit ist es häufig auch die jetzige soziale Situation der Betroffenen, die als ungerecht empfunden werden muss. Die meisten von ihnen teilen dasselbe Schicksal. Wer aus politischen Gründen verfolgt wurde und in vielen Fällen hohe Haftstrafen zu erleiden hatte, durfte und konnte danach keinen angemessenen Platz im beruflichen Leben finden. Die Langzeitfolgen liegen auf der Hand: ausgesprochen niedrige Renten und Einkommen für sich und ihre Familien. Aber diese Situation kann nicht gerecht sein, zumal sich der Rechtsstaat im Falle der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft seiner Verantwortung in angemessener Weise gestellt hat.

Es bleibt weiterhin Aufgabe von Politik und Gesellschaft, die Situation der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft entscheidend zu verbessern. Parlamentarische Initiativen für mehr Gerechtigkeit in dieser Frage müssen öffentlich begleitet werden. Deshalb widmet sich die Konrad-Adenauer-Stiftung in ihrer Reihe „Historisches Gedächtnis“ jetzt dem Thema „Gerechtigkeit für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft“. Am Mittwoch, dem 26. November 2003, 16.00 bis 18.00 Uhr, diskutieren nach der Begrüßung durch den stellvertretenden KAS-Generalsekretär Dr. Johannes von Thadden: Arnold Vaatz MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Beleites, sächsischer Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, und Hildigund Neubert, Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR.

Zu dieser Veranstaltung sind Sie sehr herzlich eingeladen.

U.A.w.g. unter Fax 030/26 996-261 oder

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Berlin Deutschland