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Hans-Gert Pöttering spricht der ehemaligen griechischen Außenministerin Dora Bakoyannis Anerkennung aus

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Gert Pöttering, hat heute die ehemalige griechische Außenministerin und Bürgermeisterin von Athen, Dora Bakoyannis, zu einem einstündigen Gedankenaustausch empfangen.

Frau Bakoyannis erläuterte in dem Gespräch, warum sie kürzlich aus ihrer Partei, der konservativen Nea Dimokratia, ausgeschlossen worden ist: Als einzige Abgeordnete der Nea Dimokratia habe sie für das historische Reformpaket der sozialistischen Regierung von Giorgios Papandreou gestimmt. Es sei eine angesichts der Krise notwendige Entscheidung für Griechenland und Europa gewesen. Es könne nicht sein, dass die Europäer sich solidarisch mit Griechenland zeigen, die griechischen Konservativen diese Unterstützung jedoch ablehnen.

Hans-Gert Pöttering sprach Frau Bakoyannis für ihre mutige Entscheidung Respekt und Anerkennung aus. „Die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt die Bemühungen Griechenlands, die Krise zu überwinden“, so der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Griechenland gestärkt aus der Krise hervorgehen werde: „Griechenland hat großes Potential, das es künftig besser nutzen muss“.

Dora Bakoyannis, ehemalige griechische Außenministerin, begreift die Krise als Chance: als Chance zur Erneuerung Griechenlands und Europas. Dies ist auch der Titel ihres Vortrages, den sie heute Abend um 18:00 Uhr in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, halten wird.

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Berlin Deutschland