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IMAGO / Metodi Popow

Deutschland und Usbekistan: Neue Impulse für eine strategische Partnerschaft

Zum Staatsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 17. und 18. Juni 2026 in Usbekistan

Der Staatsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 17. und 18. Juni 2026 in Usbekistan markiert einen weiteren Schritt zur Vertiefung der deutsch-usbekischen Beziehungen. Er unterstreicht die zunehmende Bedeutung der Wirtschafts- und Innovationspartnerschaft zwischen beiden Ländern. Mit über 38 Millionen Einwohnern stellt Usbekistan den demografischen Riesen Zentralasiens dar und bietet erhebliche, bislang nur teilweise erschlossene Potenziale in den Bereichen Fachkräftegewinnung, IT-Outsourcing sowie beim Aufbau resilienter Lieferketten für kritische Rohstoffe. Angesichts des starken Engagements internationaler Wettbewerber eröffnet sich ein geopolitisches Zeitfenster, das von der deutschen Politik und Wirtschaft schnelles und entschlossenes Handeln erfordert.

IMAGO / Anadolu Agency

Machtwechsel in Kolumbien

Knappes Wahlergebnis legt tiefe politische Spaltung offen

Kolumbien hat gewählt – und Abelardo de la Espriella einen hauchdünnen Wahlsieg beschert. Während das unterlegene Regierungslager die Überprüfung von Teilen des Wahlergebnisses fordert, wird sich zeigen, ob dem Law-and-Order-Anwalt die Transformation vom aggressiven Wahlkämpfer zum integrierenden Staatsmann gelingt. Vor der neuen Regierung steht nun die Aufgabe, Mehrheiten zu finden und ihre Handlungsfähigkeit vor allem in der Sicherheitspolitik zu beweisen.

stock.adobe.com / Jidia

Der Ankara-Gipfel und die südlichen Nachbarländer der NATO

Partnerschaften in einem sich wandelnden strategischen Umfeld

Im Vorfeld des bevorstehenden NATO-Gipfels in Ankara wird erwartet, dass die südliche Nachbarschaft des Bündnisses erneut einen wichtigen Platz auf der politischen Tagesordnung einnehmen wird. Die Rolle der Türkei als Gastgeber des Gipfels, die erneute regionale Eskalation im Zusammenhang mit dem Iran sowie die anhaltende Instabilität aufgrund der Konflikte im Gazastreifen und im Libanon haben dazu beigetragen, dass die Alliierten dem Süden und den Entwicklungen, die die Partner in der gesamten Region betreffen, zunehmend Aufmerksamkeit schenken. Trotz des verstärkten Fokus auf die südliche Nachbarschaft und der umfassenderen regionalen Krisen, sollte man nicht von einer kompletten strategische Neuausrichtung der NATO auf den Süden ausgehen.

Nicaragua, la OEA, y la Asamblea de Panamá

Los límites del autoaislamiento

La 56 Asamblea General de la OEA, a celebrarse en Panamá, servirá para medir tanto la continuidad del compromiso interamericano con la crisis nicaragüense como los límites políticos e institucionales de la organización frente al autoaislamiento del régimen Ortega Murillo.

Belarus and Russia under war and sanctions: social attitudes for the EU and democratic forces

Policy Brief

How do societies in Belarus and Russia adapt to prolonged war, repression and economic pressure—and why does fatigue not translate into political change?

IMAGO / Photosport NZ

Hintergründe und Einordnung zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten

Sommermärchen mit Stolpersteinen?

Als am 11. Juni in Mexiko-Stadt das Eröffnungsspiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 angepfiffen wurde, begann das größte Turnier der WM-Geschichte. Erstmals nehmen 48 Mannschaften teil, gespielt wird in den USA, Mexiko und Kanada. Doch die eigentliche Besonderheit dieser Weltmeisterschaft liegt womöglich nicht auf dem Spielfeld. Während die politische Bedeutung des Turniers in den Vereinigten Staaten kaum zu übersehen ist, bleibt die öffentliche Begeisterung bislang überraschend verhalten. Präsident Donald Trump hat die Vorbereitungen eng begleitet, eine nationale WM-Task-Force eingerichtet, an zentralen FIFA-Veranstaltungen teilgenommen und angekündigt, dem Weltmeister persönlich den Pokal zu überreichen. Gleichzeitig deuten Umfragen darauf hin, dass große Teile der amerikanischen Bevölkerung der Weltmeisterschaft bislang mit vergleichsweise geringem Interesse entgegensehen. Gerade dieses Spannungsverhältnis eröffnet einen aufschlussreichen Blick auf die Vereinigten Staaten als Gastgeber.

IMAGO / Anadolu Agency

Vertiefung der Partnerschaft beim 11. EU-Korea-Gipfeltreffen

Digitalabkommen, Wirtschaftsdialog und Sicherheit im Fokus

Beim 11. Gipfel zwischen der EU und der Republik Korea am 10. Juni in Brüssel vereinbarten beide Seiten eine weitere Vertiefung der ohnehin engen Zusammenarbeit. Von Seiten der EU nahmen sowohl EU-Ratspräsident António Costa als auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teil, Präsident Lee Jae Myung vertrat die Republik Korea. Der wohl wichtigste Erfolg des Treffens war die Unterzeichnung des Abkommens über digitalen Handel. Darüber hinaus wurden jedoch auch mehrere weitere Kooperationen vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Sicherheit initiiert oder verstärkt. Der Gipfel war ein weiteres Puzzleteil in den Bestrebungen der EU, Partnerschaften mit gleichgesinnten Ländern in verschiedenen Politikbereichen zu vertiefen und in einem deutlich volatileren geopolitischen Umfeld die eigene Resilienz zu stärken.

IMAGO / Aton Chile

100 Tage Regierung Kast in Chile

Ernüchterung statt Aufbruch

Am 11. März übernahm der ultrakonservative José Antonio Kast die Regierungsverantwortung in Chile. Nach der vierjährigen Regierungszeit des linken Staatspräsidenten Gabriel Boric waren die Erwartungen an den neuen Amtsinhaber hoch, die dringend notwendige Kehrtwende in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik herbeizuführen. Rund hundert Tage nach dem Amtsantritt der Regierung Kast sind viele Chilenen enttäuscht. Die angekündigten Reformen lassen auf sich warten und eine erste Kabinettskrise musste bereits überwunden werden.

Konferenz der Europäischen Volkspartei (EVP) in Sarajevo

Europäische Perspektiven für Bosnien und Herzegowina stärken

Ein besonderer Höhepunkt der Konferenz war die Unterzeichnung der revidierten Deklaration der EVP-Parteien in Bosnien und Herzegowina für das Jahr 2026.

IMAGO / Anadolu Agency

Aufgeladenes Klima vor den Kommunalwahlen: Fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika nimmt zu

Die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Südafrika spiegeln eine polarisierte Migrationsdebatte wider, die das Land innen- wie außenpolitisch droht zu destabilisieren.

Die jüngsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Südafrika sind Ausdruck einer zugespitzten innenpolitischen Lage im Vorfeld der Kommunalwahlen 2026, in der Migration zunehmend polarisiert wird. Sie werden durch sozioökonomischen Druck, verbreitete anti-migrantische Narrative und die Mobilisierung entsprechender radikaler Gruppierungen verstärkt. Zugleich bergen sie erhebliche innen- und außenpolitische Risiken, insbesondere für die Stabilität des Landes und seine Beziehungen zu afrikanischen Partnern.

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Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

Auslandsinformationen

Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

EVP-Parteienbarometer

Die Lage der Europäischen Volkspartei in der EU

Der EVP-Parteienbarometer beleuchtet anschaulich die aktuelle Situation der EVP-Parteienfamilie in der EU. In unregelmäßigen Abständen gibt er einen prägnanten Überblick über aktuelle Wahlergebnisse, Umfragen aus den Mitgliedsstaaten und die Zusammensetzung der Parteienfamilie.

Interviews

In unserer Reihe "Interviews" werden Gespräche und Diskussionen mit Expertinnen und Experten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. zu unterschiedlichen Themen geführt.

kurzum

Prägnant, auf das Wesentliche reduziert, aber immer hochaktuell. In der Reihe „kurzum“ fassen unsere Expertinnen und Experten eine Fragestellung oder Problematik auf maximal zwei Seiten zusammen.

Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

Veranstaltungsberichte

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.