Veranstaltungsberichte

Zukunft der EU abhängig von ihrer Rechtlichkeit

Koen Lenaerts, Präsident des EuGH, hielt die neunte Europa-Rede der Konrad-Adenauer-Stiftung

Der Präsident des Europäischen Gerichtshofs EuGH, Koen Lenaerts, hat zum Jahrestag des Mauerfalls in Berlin vor autoritären und populistischen Tendenzen in Europa gewarnt.

Die Ukraine vor dem Wahlfieber: Vorbeugung einer chronischen politischen Erkrankung

Über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven für die Ukraine im Vorfeld der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2019 diskutierten am 16. und 17. Oktober Aktivisten, Politiker und Ukraine-Experten im Rahmen der 14. Jahreskonferenz der Kiewer Gespräche in Berlin.

Studien- und Dialogprogramm

Im Rahmen eines Studien- und Dialogprogramms trafen gestern Präsidenten und Richter des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte erstmals mit dem Präsidenten des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg zusammen. Das Programm wurde initiiert und begleitet von Frau Dr. Marie-Christine Fuchs, Leiterin des Rechtsstaatsprogramms Lateinamerika .

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

„Demokratie steht und fällt mit dem Engagement ihrer Bürger“

Konrad-Adenauer-Stiftung in Namibia feiert 30-jähriges Jubiläum

Bei seinem Besuch in Namibia anlässlich der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Stiftung im Land hat der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Norbert Lammert, das Engagement der Bürger als Voraussetzung einer funktionierenden Demokratie unterstrichen. Lammert unterzeichnete im Rahmen seines Aufenthalts auch eine Vereinbarung der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem namibischen Parlament zur stärkeren Zusammenarbeit.

© Marcus Schmidt / Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

„An einer Zusammenarbeit mit China kommen wir nicht vorbei“

9. F.A.Z.-KAS-Debatte zu Chinas politischen und wirtschaftlichen Machtbestrebungen

Sollte Deutschland enger mit China zusammenarbeiten? Oder stellen Chinas geopolitische Ambitionen eine Gefahr für Wohlstand und Sicherheit in Europa dar? Was kann der Westen noch von China lernen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der 9. F.A.Z.-KAS-Debatte in Bremen. Unter dem Titel „Supermacht China – Beherrscht Peking bald die Welt?“ diskutierten Dr. Bernd Althusmann, Dr. Christoph Hein und Michael Winzer.

Liebers

„Ob China eine Supermacht wird, entscheidet sich auch in Europa“

9. F.A.Z.-KAS-Debatte in Leipzig über Deutschland und Europa's Umgang mit Chinas neuem Führungsanspruch

Seit 2016 ist China wichtigster Handelspartner Deutschlands. Und letztes Jahr verkündete Staats- und Parteiführer Xi Jinping den Anspruch auf eine globale Führungsrolle seines Landes. Wie also umgehen mit Pekings Politik? Antworten darauf suchte die diesjährige F.A.Z.-KAS-Debatte in Leipzig. Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Norbert Lammert, appellierte an die europäische Einigkeit.

Dezentralisierung auf den Philippinen

Bürgermeister und Stadtentwickler der Metropolregion Manila zu Gast bei der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Spätestens seit der Wahl Rodrigo Dutertes zum aktuellen Präsidenten der Philippinen hat die Debatte um eine Dezentralisierung des Landes neu Feuer gefangen. Im Rahmen eines Besuchs in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin informierten sich Bürgermeister, Gemeinderäte und Stadtentwickler der Metropolregion Manila über den Föderalismus in Deutschland. Empfangen wurde die Delegation von Dr. Gerhard Wahlers, dem stellvertretenden Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Herausforderungen für die Demokratie in Zeiten der Globalisierung

KAS feiert 50-jähriges Jubiläum in Indien

Im Zeitalter der Globalisierung stehen Demokratien in Deutschland, Indien und der Welt vor ganz neuen, bislang ungekannten Herausforderungen – mit dieser Aussage mahnte Professor Dr. Norbert Lammert, Vorstandsvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und Bundestagspräsident a.D., im Rahmen der Feierlichkeiten der Stiftung zum 50. Jubiläum in Indien ein stärkeres Engagement für Demokratie an. Von indischer Seite sprach bei der Veranstaltung in Neu-Delhi Hardeep Singh Puri, Staatsminister im Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung.

Bilanz und Perspektiven der Zusammenarbeit im Sahel

G5 Sahel: KAS unterstützt Dialog in Westafrika

Die Regierungen der Sahelstaaten stehen vor immensen Herausforderungen. Terrorismus und grenzüberschreitende Kriminalität sind in der Region weitverbreitet. Die Staaten der G5 Sahel Staatengruppe (Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad) zählen zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit der Gründung der G5 Sahel 2014 wird versucht, Ressourcen zu bündeln, sowohl im Kampf gegen Terror und organisierte Kriminalität als auch für die Realisierung dringend benötigter Entwicklungsprojekte.

Die Heranführung der Staaten des Westbalkans liegt eindeutig im europäischen Interesse

Lammert warnt aber davor, Fehler der Vergangenheit zu wiederholen

Die Heranführung der Staaten des Westbalkans liegt eindeutig im europäischen Interesse. Vor einem Beitritt müssen diese Länder aber ein klares Bekenntnis zu den Grundwerten der EU ablegen und Reformen durchführen. In diesem Befund waren sich Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Norbert Lammert, einig. Sowohl das Europäische Parlament als auch die nationalen Parlamente werden in diesem Prozess eine bedeutende Rolle spielen. Sie müssen darauf achten, dass die festgelegten Kriterien für einen Beitritt auch erfüllt werden, so Lammert.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.