Publikationen

Kühl und zurückhaltend

Reaktionen der russischen Medien auf den ersten Besuch des US-Präsidenten Barack Obama in Moskau

Nüchtern, zurückhaltend und eher kühl reagierten die russischen Medien auf den ersten Besuch des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Moskau. Keine Frage: Die Visite war zwar das Hauptthema in allen Medien und bestimmte die Titelseiten der Zeitungen, doch Emotionen waren in den Schlagzeilen fast nicht zu finden.

Der Kalte Krieg in der Arktis

Die Publikation enthält die Beiträge zur Konferenz "Der Kalte Krieg in der Arktis", die im September 2008 in Archangelsk stattgefunden hat.

Russland in der Transformation: Aktuelle Probleme

Konferenzband zur 3. Internationalen Wissenschaftlich-Praktischen Konferenz für Studenten und Doktoranden

Vom 26. bis 27. März fand in Jaroslawl die dritte Internationale Wissenschaftlich-Praktische Konferenz für Studenten und Doktoranden zum Thema "Russland in der Transformation" statt. Diese organisiert die Konrad-Adenauer-Stiftung Moskau zusammen mit der Internationalen Akademie für Business und neue Technologien in Jaroslawl. An der Konferenz nahmen neben zahlreichen russischen Wissenschaftlern auch Experten der Universitäten Bielefeld und Kassel teil. Der vorliegende Konferenzband fasst die Vorträge der Tagung in russischer, englischer und deutscher Sprache zusammen.

Die Grundlagen der Lehre der Russischen Orthodoxen Kirche über die Würde, die Freiheit und die Menschenrechte

Das Moskauer Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung hat das Buch mit den Grundlagen der Lehre der Russischen Orthodoxen Kirche über die Würde, die Freiheit und die Menschenrechte in deutscher Sprache herausgegeben. Das aktuelle Buch soll unter den orthodoxen Christen zu einer gemeinsamen Basis beitragen. Es knüpft an die Sozialdoktrin aus dem Jahr 2000 an. Das 40-seitige Buch ist im KAS-Büro Moskau für eine Schutzgebühr von 5 Euro (175 Rubel) erhältlich.

Patriarch Alexij II. verstorben

Langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Moskauer Patriarchiat

Russland trauert um Patriarch Alexij II.Das Oberhaupt der russisch-orthodoxenKirche ist überraschend in Moskauverstorben. Die Todesursache wurdezunächst nicht bekannt gegeben. Der 79-jährige Patriarch von Moskau und ganz Russland litt jedoch seit einigen Jahren an Herzproblemen und war deswegen mehrfach in Deutschland behandelt worden.

Merkel und Medwedjew zu Gast beim 8. Petersburger Dialog

Höhepunkt des 8. Petersburger Dialogs war der Besuch von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem Staatsoberhaupt der Russischen Föderation, Präsident Dmitrij Medwedjew, in der abschließenden Plenarsitzung des Forums in der Stadt an der Newa. Der „Petersburger Dialog“ fand vom 30.09.-03.10.2008 in der Zarenstadt statt. St. Petersburg ist nicht nur „Russlands Tor zu Europa“, sondern auch eine europäische Stadt, wie die Gouverneurin von St. Petersburg, Valentina Matvienko, stolz während der Eröffnung in ihrer Begrüßung feststellte.

Die ersten 100 Tage des russischen Präsidenten Medwedew im Amt

Seine größte Herausforderung: der Krieg im Kaukasus

Seit dem 7. Mai dieses Jahres wird Russland von einem neuen Präsidenten regiert. Dmitri Medwedew, der zuvor als Leiter der Präsidialverwaltung und als stellvertretender Ministerpräsident arbeitete sowie das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden des mächtigen Gasprom-Konzern innehielt, war der Wunschkandidat von Wladimir Putin. Nach langer Ungewissheit hatte dieser seinen engen und langjährigen Vertrauten als Nachfolger präsentiert. Der Kreml setzte danach alle Hebel in Bewegung, um die Wahl des Putin-Nachfolgers ohne Komplikationen und vor allem ohne unangenehme Gegenkandidaten durchzusetzen. So gewann Medwedew wie erwartet die Präsidentschaftswahl am 2. März mit 69 Prozent.

„Unobjektiv“, „falsch“ und „einseitig“

Reaktion der russischen Medien auf die westliche Berichterstattung über den Kaukasuskrieg

Die russischen Medien reagieren ebenso wie die russische Politik äußerst konsterniert auf Kommentare und die aus ihrer Sicht einseitige Berichterstattung in den europäischen und US-amerikanischen Medien. Aus russischer Sicht scheint die Faktenlage eindeutig: Georgien mit seinem hitzköpfigen und von den USA beeinflussten Präsidenten Michael Saakaschwili hat Südossetien angegriffen.

Präsidentschaftswahlen in Russland

Analyse zum Wahlausgang

Die Präsidentschaftswahl in Russland ist wie vorhergesehen ausgegangen. Bei einer Wahlbeteiligung von zirka 69 Prozent hat der Favorit Dmitri Medwedjew 70 Prozent erreicht. Alle weiteren drei Kandidaten lagen weit dahinter. Damit hat die Mehrheit der Russen den Kandidaten bestätigt, dem bereits seit Wochen die besten Aussichten auf das Präsidentenamt im Kreml zugesprochen wurden.

Russland hat gewählt

Das Ergebnis entspricht den Voraussagen – so ist es den Kommentaren in allen Medien zu entnehmen. „Putins Plan“ ist angenommen. Die Partei Einiges Russland hat landesweit das gewünschte Zweidrittelergebnis erzielt.