Wie wirken sich organisierte Kriminalität, Desinformation und Technologie auf die lateinamerikanischen Demokratien aus? Diese Frage untersucht das Buch „Democracias sitiadas: Crimen, desinformación y tecnología en América Latina“ (Bedrohte Demokratien: Kriminalität, Desinformation und Technologie in Lateinamerika), das in vier Artikeln diese Konfliktfelder analysiert, die die demokratische Regierungsführung auf unserem Kontinent belasten.
Das Buch wurde vom Team des Centro de Análisis para la Democracia mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung verfasst und ist Teil der Reihe „Perspectivas“ der KAS. Hier sind die Kapitel:
- „Das kriminelle Exoskelett: Eine neue Welle der Gewalt, die die Demokratie herausfordert“, Pablo Zeballos
- „Tödliche Ströme: Waffen, Geld und Kriminalität von Nord nach Süd“, Douglas Farah
- „Technologieimport in Lateinamerika: Eine Frage der Notwendigkeit, der Sicherheit, der Demokratie oder der Freiheit?“, Sascha Hannig
- „Die neue Informationsordnung und die Fragilität der Demokratie: Propaganda, Desinformation und künstliche Intelligenz“, Pablo Matamoros.
Themen
Die NATO im Drohnenzeitalter
Die „Fünfte Welle“ des transnational organisierten Verbrechens in Lateinamerika
Wie sich Spanien und Portugal als Brücken zwischen Europa und Lateinamerika positionieren
Mexiko als Schauplatz verschiedener Migrationsformen
Editorial der Ausgabe: „Lateinamerika – Der unterschätzte Partner“