Reportajes internacionales

Chinas Aktionsplan zum Klimaschutz - mehr als nur heiße Luft?

de Dr. Thilo Diefenbach
Spätestens seit der Veröffentlichung des vierten Klimaberichts1 der Vereinten Nationen steht das Thema Klimaschutz ganz oben auf den Agenden aller bedeutenden und einflussreichen Staaten der Welt. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren derzeitigen Vorsitz der EURatspräsidentschaft dazu genutzt, verbindliche Richtlinien bei den 27 Ländern der Gemeinschaft durchzusetzen; und sie hat deutlich gemacht, dass sie auch ihre Gastgeberrolle bei dem diesjährigen G8-Gipfel dazu nutzen will, für ein weltweit gemeinsames Vorgehen gegen die drohenden Folgen exzessiver Umweltverschmutzung und Ressourcennutzung zu werben. Ihr Eintretenfür Maßnahmen wie die freiwillige Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasenstößt jedoch nicht überall auf Gegenliebe. Die USA, die bekanntlichnicht einmal das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben, wehren sich entschiedengegen jegliche ökologischen Vorgaben, und zahlreiche Entwicklungsländer– China vorneweg – verwerfen diese als unzulässige Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten oder, schlimmer noch, als Versuch des Westens, ihren mühsam erkämpften Aufschwung abzubremsen.

Proporcionado por

Auslandsbüro China

Sobre esta serie

La Fundación Konrad Adenauer está representada con oficina propia en unos 70 países en cinco continentes . Los empleados del extranjero pueden informar in situ de primera mano sobre acontecimientos actuales y desarrollos a largo plazo en su país de emplazamiento. En los "informes de países", ellos ofrecen de forma exclusiva a los usuarios de la página web de la fundación Konrad Adenauer análisis, informaciones de trasfondo y evaluaciones.

Obtener información sobre pedidos

erscheinungsort

China China