Detalles
Die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Kriege und geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten, Migration, Klimawandel und die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz stellen Staaten und Gesellschaften vor große Herausforderungen. Gleichzeitig geraten demokratische Institutionen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und das Vertrauen in politische Prozesse zunehmend unter Druck.
Gerade Europa steht vor der Aufgabe, seine Widerstandsfähigkeit nach innen und außen zu stärken. Die baltischen Staaten nehmen dabei eine besondere Vorreiterrolle ein. Aufgrund ihrer historischen Erfahrungen und geopolitischen Lage haben sie frühzeitig Strategien für gesellschaftliche Resilienz und den Umgang mit äußeren Bedrohungen entwickelt.
Auch vor dem Hintergrund einer sich verändernden internationalen Ordnung und neuer Herausforderungen für die transatlantischen Beziehungen stellt sich die Frage: Wie können Europa und seine Partner Sicherheit, Freiheit und Wohlstand gemeinsam sichern?
Was macht eine resiliente Gesellschaft aus? Wie können Demokratie, soziale Stabilität und wirtschaftliche Stärke auch in Krisenzeiten bewahrt werden? Und was können wir dabei von den Erfahrungen unserer europäischen Partner lernen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unseres Erfurter Europagesprächs. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie wider-standsfähig unsere Gesellschaft ist und welche politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen notwendig sind, um Sicherheit, Wohlstand und Zusammenhalt langfristig zu sichern.
Programa
19.30 Uhr Begrüßung
Maja Eib
Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Moderation
Eric Marr
Freier Journalist und Moderator
19.45 Uhr Impulse und Gespräch
Marion Walsmann MdEP
Mitglied des Europäischen Parlamentes (EVP-Fraktion)
Giedrius Puodžiūnas
Botschafter der Republik Litauen in Deutschland
Christoph Eichhorn
ehem. deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien, später Gesandter und Diplomat für Ukraine-Politik in Washington