Die Veranstaltung begann am Donnerstag, dem 26. März, mit informellen Begrüßungsworten von Sergej Popov, Vorsitzender der Jugendorganisation der VMRO-DPMNE, und Francesco Sismondini, Vorsitzender der European Democrat Students (EDS). In ihren Ansprachen setzten sie einen klaren politischen Akzent und betonten die Bedeutung von Einheit, Verantwortung und der Rolle junger Menschen bei der Gestaltung der Zukunft Europas, während sie die Teilnehmer herzlich in Skopje willkommen hießen.
Die offizielle Eröffnung fand am 27. März statt und setzte die thematische und politische Richtung der Veranstaltung. Während der Eröffnung sprachen Daniel Braun, offizieller Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung, Sergej Popov sowie Aleksandar Nikoloski, stellvertretender Regierungspräsident und Verkehrsminister. In ihren Reden betonten sie, dass Europa an einem Scheideweg steht – geprägt von geopolitischer Unsicherheit, beschleunigter technologischer Transformation und einem wachsenden Bedarf an Erweiterung. Besonderer Schwerpunkt wurde auf die europäische Integration des Landes und der Region als strategisches Gebot zur Sicherung der Stabilität Europas gelegt. Zudem wurde die Rolle der künstlichen Intelligenz, insbesondere im Bildungsbereich, als bedeutende Chance, aber auch als Verantwortung hervorgehoben, die Vision, sorgfältige Steuerung und starke politische Führung erfordert.
Ein wichtiger institutioneller Höhepunkt war der Besuch der Residenz der Präsidentin, wo die Teilnehmer von Gordana Siljanovska-Davkova, Präsidentin der Republik Nordmazedonien, empfangen wurden. In ihrer Ansprache ging sie auf die Herausforderungen ein, denen sich Demokratie und Europa gegenübersehen, und betonte die Bedeutung der Integration der Westbalkanstaaten in die EU.
m Rahmen des Besuchs im Parlament wurde das Programm mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Sicherheit und Stabilität: Herausforderungen, Zusammenarbeit und die Rolle zukünftiger Generationen“ fortgesetzt. An der Diskussion nahmen der Vizepräsident des Parlaments, Antonijo Milošoski, sowie die Abgeordneten Rashela Mizrahi und Dragan Kovachki teil. Sie sprachen über die aktuelle Sicherheitslage in Europa. Während der Diskussion wurde betont, dass Passivität keine Option mehr ist; notwendig seien verstärkte Zusammenarbeit, strategische Abstimmung und entschlossene politische Maßnahmen, um geopolitische Herausforderungen wirksam zu bewältigen und langfristige Stabilität in der Region des Westbalkans sicherzustellen.
Die Aktivitäten wurden mit zwei weiteren Podiumsdiskussionen fortgesetzt. Die erste Diskussion, „Fiskalpolitik, Investitionen und Wirtschaftswachstum – Die Wirtschaft von morgen gestalten“, fand mit Zoran Stavreski, ehemaliger Finanzminister, und Viktor Mizo, Geschäftsführer von Kostal Macedonia, statt. Hier wurde hervorgehoben, dass wirtschaftliche Stabilität eine zentrale Voraussetzung für politische Stabilität ist. Durch verantwortungsvolle Fiskalpolitik, strategisch orientierte Investitionen und die Förderung von Innovation können Staaten widerstandsfähige Volkswirtschaften aufbauen und nachhaltiges, langfristiges Wachstum sicherstellen.
Die zweite Podiumsdiskussion, „EU-Erweiterung und Geopolitik – Stärkung von Europas Stabilität und Zusammenarbeit“, wurde mit der Beteiligung von Viktorija Trajkov, stellvertretende Ministerin für Europäische Angelegenheiten, und Elena Kuzmanovska, Staatssekretärin im Außen- und Außenhandelsministerium, abgehalten. Das Panel vermittelte eine klare Botschaft: Europäische Integration basiert auf Werten, Reformen und Glaubwürdigkeit, während die EU-Erweiterung als strategische Notwendigkeit zur Stärkung der Stabilität, Sicherheit und Einheit Europas hervorgehoben wurde.
Nach dem offiziellen Programm setzten die Teilnehmer ihre Arbeit in den Arbeitsgruppen der European Democrat Students fort, wo politische Ideen in konkrete Vorschläge und politische Maßnahmen übersetzt wurden.
Der zweite Tag, Samstag, der 28. März, begann mit einer Diskussion über das Thema „Energiesicherheit und der grüne Übergang: Herausforderungen und Chancen für die Zukunft“. Sanja Božinovska, Ministerin für Energie, Bergbau und Mineralien, vermittelte eine klare Botschaft, dass Energiesicherheit ein zentrales politisches Thema ist, das jeden Bürger betrifft. Sie betonte, dass Abhängigkeit ein Risiko darstellt, während Stabilität das Ergebnis verantwortungsvoller und rechtzeitiger Entscheidungen ist. Der Schwerpunkt lag auf Investitionen in erneuerbare Energien, der Modernisierung des Systems und regionaler Zusammenarbeit – mit der klaren Position, dass der Übergang umgesetzt werden muss, ohne die Stabilität zu gefährden.
Anschließend begann der EDS Winter University Council offiziell mit über 70 Teilnehmern aus 25 Ländern. Die Eröffnung war geprägt von Ansprachen zum Thema „Die Zukunft Europas und die Rolle demokratischer Führung“, gehalten von Daniel Braun, Sergej Popov und dem Regierungspräsidenten Hristijan Mickoski. In ihren Reden betonten sie die Notwendigkeit starker Führung, klarer politischer Visionen und einer aktiven Rolle junger Menschen bei der Gestaltung der Zukunft Europas.
Der Rat setzte seine Arbeit mit der Behandlung wichtiger politischer und organisatorischer Fragen durch Diskussionen und Debatten fort. Die Veranstaltung wurde durch eine Abschlussrede von Timco Mucunski, Minister für Außen- und Außenhandel, beendet, der die Bedeutung von Einheit, Entschlossenheit und kontinuierlichem Engagement bei der Verwirklichung nationaler Interessen und der europäischen Perspektive hervorhob.
Im Geiste von Zusammenarbeit, Offenheit und europäischen Werten bestätigte die EDS Winter University 2026 einmal mehr, dass junge Menschen eine treibende Kraft für positive gesellschaftliche Veränderungen sind.
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Sobre esta serie
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