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Die Rolle regionaler militärischer Zusammenarbeit in der Bekämpfung von Extremismus in Ostafrika

Perspektiven aus Mosambik

Am 13. August 2026 organisierte das Regionalprogramm Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika (RP SIPODI Ostafrika) der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. (KAS) eine Diskussionsrunde zur regionalen militärischen Zusammenarbeit und Anti-Terror-Bekämpfung in Maputo, Mosambik.

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Die Diskussionsrunde begann mit einer Begrüßungsrede von Jan-Ole Voß, Leiter des RP SIPODI Ostafrika der KAS, der die Arbeit der KAS vorstellte und sich bei den zahlreichen Teilnehmern für ihre Anwesenheit bedankte. Anschließend stellte Prof. Dr. Énio Chingotuane, Direktor des Zentrums für Strategische und Internationale Studien an der Joaquim-Chissano-Universität in Maputo, in einer Grundsatzrede die wichtigsten Elemente, Entwicklungen und Herausforderungen regionaler Anti-Terror-Operationen vor. Der Sicherheitsexperte fasste die zentralen Dynamiken und Herausforderungen regionaler Militäroperationen auf der Grundlage des Militäreinsatzes der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft in Mosambik (SAMIM) zusammen, der darauf abzielte, den islamistischen Aufstand im Norden Mosambiks zu bekämpfen. Er betonte, dass Militäroperationen allein zur Lösung komplexer sozioökonomischer Probleme nicht geeignet sind, und warnte davor, dass regionale Militäreinsätze langfristig durch bilaterale militärische Kooperationsabkommen ersetzt werden könnten.

 

Die zweite Grundsatzrede hielt Prof. Dr. Liazzat Bonate, Professorin und leitende Wissenschaftlerin an der Eduardo-Mondlane-Universität in Maputo sowie Expertin für Islam, matrilineare Strukturen und Genderfragen in Afrika. Ausgehend von einem historisch-kulturellen Ansatz beleuchtete Prof. Dr. Bonate den Radikalisierungsprozess ostafrikanischer Muslime und hob dabei den globalen Charakter des Islamismus hervor. Sie stellte die Ursachen des islamistischen Aufstands im Norden Mosambiks dar und argumentierte, dass dieser eher als internes Problem des Landes, denn als Folge eines sich weltweit ausbreitenden Dschihadismus betrachtet werden sollte.

 

Die Diskussionsrunde wurde durch aufschlussreiche Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum bereichert, die von den beiden Hauptrednern ausführlich beantwortet wurden. In seinen abschließenden Worten dankte Jan-Ole Voß den beiden Hauptrednern für ihre Fachkenntnisse und dem Publikum für seine aktive Teilnahme.

 

Zusätzlich zur Austragung der Diskussionsrunde hielt der Stab des RP SIPODI Ostafrika während seines mehrtägigen Aufenthaltes in Maputo diverse hochwertige Austausche mit mosambikanischen Akademikern und europäischen Institutionen. Es wurden erkenntnisreiche Gespräche mit Vertretern der deutschen Botschaft und der EU-Delegation in Maputo und der EU Military Assistance Mission in Mozambique (EUMAM Mozambique) sowie mit mosambikanischen Sicherheits– und Strategieexperten geführt.

 

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Contacto Jan-Ole Voß
Jan-Ole_Voß
Leiter Regionalprogramm Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika
jan-ole.voss@kas.de

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Sobre esta serie

La Fundación Konrad Adenauer, sus talleres de formación, centros de formación y oficinas en el extranjero ofrecen anualmente miles de eventos sobre temas cambiantes. Le informamos en www.kas.de acerca de una selección de conferencias, eventos, simposios etc. , de forma actual y exclusiva. Aquí, usted encuentra, además de un resumen en cuanto al contenido, materiales adicionales como imágenes, manuscritos de diálogos, vídeos o grabaciones de audio.

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