Sympozjum

Flucht, Vertreibung, Deportation.

Das Schicksal der Deutschen im Osten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges

Das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren ist für das Zentrum gegen Vertreibungen und die Konrad-Adenauer-Stiftung Anlass, auch an die bis zu 14 Millionen Deutschen zu erinnern, die im Zuge von Flucht und Vertreibung ihre Heimat verloren.

Szczegóły

Die Vertreibung der Deutschen am und nach Ende des Zweiten Weltkrieges war die größte ethnische "Säuberung" des 20. Jahrhunderts in Europa. Von den mehr als 18 Millionen Deutschen im Osten verloren bis zu 14 Millionen infolge von Flucht, Vertreibung oder Deportation ihre Heimat.

Hunderttausende deutscher Zivilisten wurden in Internierungslagern zusammengetrieben und zum Teil noch vor Ort zur Zwangsarbeit gezwungen. Der Transport nach Deutschland fand häufig unter schrecklichen Bedingungen statt, den viele nicht überlebten. 700.000 wurden als „lebende Reparation" zur Zwangsarbeit in sowjetische Arbeitslager abtransportiert. Jeder zweite Verschleppte überlebte die sowjetische Lagerhaft nicht.

Menschenrechte sind unteilbar!

Der 70. Jahrestag des Kriegsendes ist für uns Anlass, auch über dieses bittere Kapitel deutscher Geschichte zu sprechen.

Das Zentrum gegen Vertreibungen und die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstalten deshalb ein gemeinsames Symposium.

Zu dieser Veranstaltung möchten wir Sie herzlich einladen.

Programm

19.00 Uhr Begrüßung

  • Volker Kauder MdB - Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
19.10 Uhr Befreiung und neues Leid – Das Schicksal der Deutschen im Osten 1945

  • Erika Steinbach MdB - Vorsitzende der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“
19.15 Uhr Deportationen, Flucht und Vertreibung

  • Prof. em. Dr. Dr. h. c. Horst Möller - Institut für Zeitgeschichte, München
19:45 Uhr Der Platz von Flucht und Vertreibung in der deutschen Erinnerungskultur - Podiumsdiskussion

  • Milan Horáček

  • Freya Klier

  • Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Möller

  • Erzbischof Robert Zollitsch

  • Moderation: Sven Felix Kellerhoff - Die Welt
20.30 Uhr Schlusswort

  • Dr. Bernd Fabritius MdB - Präsident des Bundes der Vertriebenen
Anschließend: Empfang

Zur Anmeldung

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Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

referenci

  • Volker Kauder
    • Erika Steinbach
      • Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Möller
        • Milan Horáček
          • Freya Klier
            • Erzbischof Robert Zollitsch
              • Sven Felix Kellerhoff
                • Dr. Bernd Fabritius

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                  Die ganze Wahrheit: Die Einseitigkeit deutscher Erinnerungskultur muss beendet werden
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                  Dr. Alexander Brakel

                  Alexander.Brakel@kas.de
                  Ankunft im Lager Espelkamp, um 1949 Stadtarchiv Espelkamp