Analýzy a argumenty

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

2015

Islam – Islamismus

autori Thomas Volk

Eine Klärung in aufgeregten Zeiten
„No one is as murderously ‚Islamophobic´ as Islamists are”, mit diesen Worten brachte der britische Journalist Nick Cohen vor einigen Jahren zum Ausdruck, dass es gerade Islamisten seien, die durch ihre vermeintlich islamisch begründeten Taten dem Islam den größten öffentlichen Schaden zufügten. Eine eindeutige und gründliche Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist wichtig und unbedingt notwendig. Der Islam ist eine komplexe und facettenreiche Religion und Weltanschauung, und jede vereinfachte Darstellung entspricht der Denkweise genau jener Vertreter, denen sich dieser Text widmet.

2015

Was kann Palliativmedizin leisten?

autori Thomas Sitte

Suizidwünsche todkranker Menschen und die Möglichkeit, ihnen zu helfen. Beitrag zur aktuellen "Sterbehilfe"-Diskussion
Die Palliativmedizin kann dazu beitragen, dass Schmerzen und andere belastende Symptome bei schwerer Krankheit und in der Sterbephase wirksam gelindert werden. Dies gilt auch für besonders schwere Fälle. Anfängliche Wünsche der Patienten, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden, werden im Laufe der palliativmedizinischen Behandlung meist nicht mehr aufrechterhalten. Das vorliegende Paper entkräftet das Argument der Sterbehilfebefürworter, organisierte Suizidbeihilfe sei für ein „menschenwürdiges” Sterben notwendig.

2014

Nach dem Gipfel in Wales: Die strategische Agenda der NATO

autori Aylin Matlé, Alessandro Scheffler Corvaja

Zwei Wochen nach dem NATO-Gipfel in Wales vom 4. bis 5. September 2014 lud die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Gruppe von Experten und Führungskräften zu einem Workshop ein, um über die Ergebnisse des Gipfels und die bevorstehenden Herausforderungen zu diskutieren. Neben Diskussionsbeiträgen zur praktischen Umsetzung und weiteren Vorgehensweise gaben die Teilnehmer politischen Entscheidungsträgern in Deutschland konkrete Empfehlungen, wie Berlin die künftige strategische Ausrichtung der NATO beeinflussen kann.

2014

Zur Zukunft des Gymnasiums

autori Susanne Lin-Klitzing

Ein bildungspolitischer Diskussionsvorschlag über die Funktion des Abiturs
Der Nimbus des Gymnasiums ist weiterhin bei der Mehrzahl der Eltern ungebrochen und kann als die Konstante im deutschen Bildungssystem verstanden werden. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass mittlerweile eine zunehmende Zahl anderer Schulformen ebenfalls zum Abitur führen und das Gymnasium seine Monopolstellung einbüßt. Daher stellt sich die Frage: Was ist zukünftig eigentlich noch gymnasial und worin unterscheidet sich das Gymnasium von anderen Schulformen, die das Abitur anbieten? Welchen Ansprüchen soll das Gymnasium zukünftig gerecht werden?

2014

Einkommensteuer ohne kalte Progression

autori Thilo Schaefer

Ein Diskussionsbeitrag zu ihrer konkreten Umsetzung und den Folgen für Fiskus und den Steuerzahler
Die kalte Progression beschreibt eine Steuererhöhung, die nicht auf höhere Leistungsfähigkeit, sondern allein auf inflationsbedingt höheres Einkommen zurückgeht. Der Abbau der kalten Progression kann dadurch erfolgen, dass der Einkommensteuertarif an die Entwicklung der Inflation angepasst wird. Davon profitieren alle Einkommensteuerzahler, denn ihnen verbleibt ein höheres Nettoeinkommen. Gleichzeitig führt dies aber zu geringeren Steuermehreinnahmen des Fiskus. In der vorliegenden Studie werden die finanziellen Folgen eines Abbaus der kalten Progression für Fiskus und Steuerzahler berechnet.

2014

Islamismus und Terrorismus in Deutschland

autori Daniela Haarhuis

Handlungsmöglichkeiten für Politik und Rechtsstaat
Täglich erreichen uns neue Nachrichten von stattgefundenen oder geplanten Gräueltaten der IS-Kämpfer im Irak und Syrien. Terror – Terrorismus – Islamismus – Salafismus – Islamischer Staat sind damit Begrifflichkeiten und Bedrohungslagen, die wieder Priorität im sicherheitspolitischen Diskurs haben. Wie kann der Rechtsstaat hierauf angemessen reagieren, ohne seine eigenen Prinzipien zu opfern? Der Beitrag befasst sich eingehend mit dieser Thematik und gibt am Ende zehn Handlungsempfehlungen.ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE!

2014

Die deutsche G7-Präsidentschaft (II)

autori Arbeitskreis Junge Außenpolitiker

Wirtschaftliche Akzente für Entwicklung und Wohlstand schaffen
Der Grundstein für die neue Entwicklungsagenda für die Zeit nach 2015 muss auf einer tiefgreifenden Bilanz der im Jahre 2001 formulierten Millenniumsentwicklungsziele basieren. Auch müssen die aktuellen Diskussionen zur nachhaltigen Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit und das Zusammenspiel von Klima- und Entwicklungspolitik in Betracht gezogen werden. Nur wenn es gelingt, die Wachstumspotentiale in den Entwicklungs- und Schwellenländern nutzbar zu machen, wird die Entstehung größerer entwicklungs- und sicherheitspolitischer Herausforderungen gehemmt.

2014

Die deutsche G7-Präsidentschaft (III)

autori Arbeitskreis Junge Außenpolitiker

Klimapolitik: Emissionshandelssystem entwickeln. Technologiewende vorantreiben. Anpassungsfähigkeit stärken.
Mit dem globalen Klimagipfel in Paris ist 2015 ein Schlüsseljahr für den Klimaschutz. Ein Hauptziel des G7-Gipfels sollte somit sein, einen Klimakonsens für ein Kyoto-Folgeabkommen innerhalb der G7 zu schmieden. Damit das Zwei-Grad-Ziel erreicht werden kann, muss der Fokus weiterhin auf der Vermeidung von Emissionen liegen. Dafür sollte in der G7 ein effektives Emissionshandelssystem entwickelt und der Vorsprung der G7-Staaten im Bereich der klimarelevanten Technologien im Rahmen von Technologie-, Kapazitäts- und Wissenschaftspartnerschaften nutzbar gemacht werden.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.