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Jüdisches Leben – Erinnerung, Gegenwart, Verantwortung

Tanissa Conradi

Eine Veranstaltung im Rahmen des Denktages

Die DenkTag-Veranstaltung vermittelte Jugendlichen in Workshops Einblicke in jüdische Geschichte und Gegenwart. Im Fokus standen Erinnerungskultur, Antisemitismus und demokratische Verantwortung durch persönlichen Austausch.

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Am 4. Februar 2026 fand im Rahmen des DenkTags die Veranstaltung „Jüdisches Leben – Erinnerung, Gegenwart, Verantwortung“ statt. Der DenkTag verbindet jedes Jahr die Erinnerung an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar mit der Auseinandersetzung mit aktuellen Formen von Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Vor diesem Hintergrund beschäftigten sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops mit jüdischem Leben in Deutschland – historisch wie gegenwärtig.

Gerade angesichts eines in den vergangenen Jahren deutlich sichtbaren Anstiegs antisemitischer Einstellungen und Übergriffe gewinnt die bewusste Verknüpfung von historischer Erinnerung, Wissen über jüdisches Leben heute und persönlichem Austausch an Bedeutung. Ziel der Veranstaltung war es daher, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen, Verständnis zu fördern und die Jugendlichen zu ermutigen, Verantwortung im demokratischen Miteinander zu übernehmen.

In drei parallel stattfindenden Workshops beleuchteten die Referenten unterschiedliche Facetten jüdischer Geschichte und Gegenwart. Die Teilnehmenden erhielten beispielsweise Einblicke in die historischen Entwicklungen der Jüdischen Gemeinde in Hanau, aber auch in das heutige Gemeindeleben. Oliver Dainow hob hervor, dass man jüdisches Leben nur verstehen könne, wenn man den Blick für die Vergangenheit schärfe. In einem weiteren Workshop diskutierten die Schülerinnen und Schüler über zeitgemäße Formen der Erinnerungskultur sowie über Antisemitismus im Alltag und in den sozialen Medien. Im Workshop von Makkabi ging es darum, wie Sport Brücken bauen und Vorurteile abbauen kann. Darüber hinaus wurde thematisiert, was das Judentum ausmacht und wie sich Antisemitismus beispielsweise durch den notwendigen Polizeischutz bei Jugendfußballspielen auswirkt.

Der unmittelbare Austausch mit Vertretern jüdischer Institutionen eröffnete den Jugendlichen neue Perspektiven und machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen für das Verständnis jüdischer Lebensrealitäten sind. Die Ergebnisse der Workshops zeigten, dass die bewusste Auseinandersetzung mit Antisemitismus und die Beschäftigung mit jüdischem Leben weit über reines Faktenwissen hinausgehen. Die Teilnehmenden reflektierten eigene Wahrnehmungen, stellten Fragen und diskutierten, wie jede und jeder im Alltag zu Respekt, Vielfalt und demokratischer Verantwortung beitragen kann.

Mit der Veranstaltung leistete der DenkTag 2026 erneut einen wichtigen Beitrag dazu, Erinnerung wachzuhalten und junge Menschen für Gegenwart und Zukunft zu stärken.

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Kontakt

Tanissa Conradi

Tanissa Conradi
Referentin Politisches Bildungsforum Hessen 
tanissa.conradi@kas.de +49 611 - 15 75 9814

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