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Krieg in den Köpfen

von Marcus Schoft

wie Stipendiatinnen und Stipendiaten dem Angriffskrieg begegnen

Dieses Dossier gibt Einblicke in das stipendiatische Leben angesichts des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine.

Krieg ist zurück in Europa. So heißt es gemeinhin. Aber tatsächlich ist der Krieg oftmals noch viel näher, als viele von uns denken. Denn er tobt auch mitten unter uns – so auch in den Köpfen von Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung. In den kommenden Wochen wollen wir an dieser Stelle einen Blick wagen in diese neuen Lebensrealitäten. Auf das, was für die meisten von uns bis zum 23. Februar undenkbar erschien und für viele noch immer nicht sein kann.

Tetiana, Olha, Bogdan oder Kateryna sind nur drei von insgesamt 34 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus der Ukraine. Seit 1990 hat die Konrad-Adenauer-Stiftung über 200 Studierende und Promovierende aus der Ukraine gefördert. Ähnlich hoch ist die Zahl der Geförderten aus Russland.

Aber was bedeutet es, wenn zum Beispiel Olha sagt: „Meine Werte wurden von heute auf morgen in Frage gestellt.“ Was bedeutet es für Studium und ehrenamtliches Engagement, wenn jede Minute Meldungen von Verletzten, von Luftalarm und Kriegsverbrechen über die Handybildschirme flimmern? Und vor allem:  Was können wir tun, auch wenn wir keine direkten Kontakte in die Ukraine haben?

Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr wieder Stipendien an ausländische Studierende und Promovierende in Deutshcland. Davon können auch Ukrainerinnen und Ukrainer an deutschen Hochschulen profitieren. In den rechts verlinkten Dokumenten sind die wichtigsten Informationen auf Deutsch, Englisch und Ukrainische zusammengefasst.

An dieser Stelle werden wir auch weiterhin Einblicke geben, welche Diskussionen unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten zur Ausrichtung unserer Sicherheitspolitik in Deutschland führen oder in welcher Form sie sich für eine sichere, freie und demokratische Ukraine einsetzen.

Kontakt

Marcus Schoft

Referent Kommunikation Begabtenförderung und Kultur

marcus.schoft@kas.de
KAS International
24. Februar 2022
Norbert Lammert zu den aktuellen Entwicklungen in der Ukraine