Journalistische Nachwuchsförderung: JONA

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Spannende Recherchen, multimediales Arbeiten und ein großes Netzwerk: All das und mehr bietet das Journalismus-Stipendium.

Was zeichnet die Journalistische Nachwuchsförderung aus?

Praxisnah, multimedial und gemeinschaftlich: In der Journalistischen Nachwuchsförderung (JONA) unterstützen Sie Profis aus der Praxis dabei, ein Thema zu finden, sauber zu recherchieren und zu veröffentlichen – egal ob Online, als Text, Audio oder Video! 

Die JONA ist das Journalismus-Stipendium: Sie verbindet Handwerk mit Haltung und Mut zu Innovation. Reportagen schreiben, Videos schneiden, Interviews führen, Podcasts produzieren und Datengrafiken erstellen ist nur ein kleiner Teil der Ausbildung. Tipps zum freiberuflichen Arbeiten gehören genauso zum Programm wie Diskussionen über ethische und rechtliche Fragen oder die Zukunft des Journalismus. Zur ideellen kommt auch noch die finanzielle Förderung der Konrad-Adenauer-Stiftung hinzu. 

Die journalistische Ausbildung ist auf drei Jahre ausgelegt und findet studienbegleitend in den Semesterferien statt. Aktuell werden rund 130 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus ganz Deutschland in der JONA ausgebildet. 

Wen suchen wir?

Wir suchen junge Menschen, die für den Journalismus brennen, neugierig sind und den Geschichten gerne auf den Grund gehen. Wir suchen Menschen, die ihr journalistisches Talent ausprobieren und ihre Fähigkeiten entwickeln wollen.

Wir suchen junge Menschen, die sich in den Semesterferien auf abwechslungsreiche Journalismus-Seminare in ganz Deutschland freuen. Menschen, die ganz unterschiedliche Redaktionen durch Praktika kennenlernen und regelmäßig einer freien Mitarbeit nachgehen wollen. Die sich ehrenamtlich engagieren und in die Gesellschaft einbringen wollen. Und die unsere Werte teilen. Bei Bewerbungen achten wir besonders auf folgende Kriterien:

 

  • Journalistisches Potenzial: Sie sollten sich gut in der deutschen Medienlandschaft auskennen und sprachlich überzeugen. Idealerweise haben Sie auch bereits erste journalistische Erfahrung gesammelt – zum Beispiel durch die Schülerzeitung, Praktika oder eine freie Mitarbeit. Auf diese Weise können Sie vor der Bewerbung prüfen, ob das journalistische Arbeiten tatsächlich zu Ihnen passt. Die Arbeitsproben, die Sie einreichen, sollten möglichst in einem professionellen Medium veröffentlicht worden sein, beispielsweise in einer Lokalzeitung.

  • Intellektuelle Fähigkeiten: Ihre Noten in Schule und Studium sind gut bis sehr gut. Sie sind neugierig, stellen Fragen und sind aufgeschlossen gegenüber Themen, die über Ihr Studienfach hinausgehen.

  • Allgemeines und politisches Engagement: Sie engagieren sich regelmäßig ehrenamtlich für andere Menschen – sei es im politischen, sozialen, kirchlichen oder kulturellen Bereich.

  • Persönlichkeit: Sie sind motiviert, kommunikationsstark und kämpfen dafür, ihre selbst gesetzten Ziele in Studium und Leben zu erreichen. Sie schildern uns, was Sie im Leben geprägt hat, wie Sie Herausforderungen überwunden haben und was Sie erreichen möchten.

  • Christlich-demokratische Werte: Sie behandeln alle Menschen respektvoll, gehen sorgsam mit der Schöpfung um und sind offen gegenüber anderen Kulturen und Religionen. In Ihrer journalistischen Arbeit halten Sie sich stets an ethische Prinzipien, sie recherchieren gründlich, schützen Ihre Quellen, berichten fair und ausgewogen. Sie wissen um die Bedeutung der Pressefreiheit für eine funktionierende Demokratie und setzen sich für sie ein.

Alle weiteren wichtigen Informationen zu Ihrer Bewerbung finden Sie über das letzte Aufklappmenü "Jetzt bewerben". 

Was bringt mir das JONA-Stipendium?

JONA steht für Praxis!

Sie lernen bei uns, was ein gutes Thema ausmacht, wer die passenden Protagonisten sind und wie sich eine Geschichte am besten umsetzen lässt. Dabei unterstützen Profis aus der Praxis Ihren Weg von der Idee über die Recherche bis zur Veröffentlichung. Zudem kooperieren wir mit Medienhäusern in ganz Deutschland. Wir sprechen auch über Fragen der Medienethik, des Medienrechts und wie der Medienmarkt tickt – alles, um Sie optimal auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Praktika helfen dabei, noch mehr Erfahrung zu sammeln.

 

JONA steht für Gemeinschaft!

Die JONA bietet die Möglichkeit, bereits während des Studiums viele Journalistinnen und Journalisten kennenzulernen – und sich mit ihnen zu vernetzen. Außerdem bietet die JONA freiwillige Seminare im Ausland an, in denen interkulturelle Teams an einem Thema arbeiten. Dazu kooperieren wir mit den Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die JONA ist aber noch mehr: Sie steht für gemeinsame Erlebnisse, Zusammenhalt und Freundschaft.

 

JONA steht für Verantwortung!

Demokratie braucht Journalismus. Ohne ihn kann sie nicht funktionieren. Guter Journalismus ist wichtiger Bestandteil einer freien, pluralistischen Gesellschaft. Deswegen wollen wir auf der Basis unserer christlich-demokratischen Werte die Journalistinnen und Journalisten von morgen auf ihrem Weg unterstützen und ihr Potenzial fördern. Wir helfen dabei, den eigenen Weg als Journalistin oder Journalist mit Haltung zu gehen und die eigenen Talente und Begabungen zu entdecken, auszubauen und zu nutzen. Von Bewerberinnen und Bewerbern erwarten wir ehrenamtliches Engagement und Freude daran, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

 

JONA steht für ideelle und finanzielle Förderung!

Die Förderung besteht zum einen aus den inhaltlichen Seminaren, zum anderen aus einer finanziellen Unterstützung. Das bedeutet, dass alle Stipendiatinnen und Stipendiaten eine sogenannte „Studienkostenpauschale“ in Höhe von 300 € pro Monat erhalten. Wer darüber hinaus berechtigt ist, BAföG zu erhalten, bekommt diesen Betrag zusätzlich. Der Vorteil: Da es sich um ein Stipendium handelt, muss das Geld nicht zurückgezahlt werden. Außerdem können Auslandsaufenthalte und Sprachkurse bezuschusst werden.

Häufige Fragen

Wann ist Bewerbungsschluss?

Jährlich am 15. Juli (Aufnahme zum Wintersemester).

 

Was lerne ich in der JONA?

Die Journalistische Nachwuchsförderung (JONA) bereitet junge Menschen mit Praxis- und Theorie-Seminaren parallel zu ihrem Studium auf den Berufseinstieg in den Medien vor. Die Bereiche Recherche, Text, Audio und Video werden gleichermaßen berücksichtigt. Darüber hinaus zielt die Ausbildung darauf ab, Sozialkompetenz und Persönlichkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu stärken.

 

Welche Trainer betreuen die Seminare?

Sämtliche Trainerinnen und Trainer besitzen langjährige Berufserfahrung in namhaften Redaktionen. Auf den Seminaren vermitteln sie in kollegialer Atmosphäre die Inhalte ihres Fachgebiets in Theorie und Praxis.

 

Wie hoch ist der zeitliche Aufwand?

Das Ausbildungsprogramm wird studienbegleitend durchgeführt. Es ist auf die Dauer von etwa drei Jahren angelegt. Dies bedeutet vor allem in den Semesterferien eine hohe zeitliche Beanspruchung. Neben durchschnittlich 20 Seminartagen pro Jahr müssen im Laufe der Ausbildung insgesamt 16 Wochen an Praktika absolviert werden. Hinzu kommt die regelmäßige journalistische Mitarbeit.

 

Was kostet das Programm?

Gar nichts! Es handelt sich um ein Stipendium, das heißt Sie erhalten neben der ideellen auch noch eine finanzielle Förderung. Während der Regelstudienzeit erhält jede Stipendiatin und jeder Stipendiat monatlich 300 € Studienkostenpauschale. Hinzu kommt eine Förderung, die sich an den BAföG-Sätzen orientiert. Der monatliche Förderungshöchstbetrag beträgt derzeit 752 €. Er ist abhängig vom Einkommen der Eltern, von eigenen Einkünften und vom Einkommen des Ehepartners. Für Unterbringung und Verpflegung auf den Seminaren wird eine kleine Gebühr erhoben, dafür werden aber auch Fahrtkosten für die Anreise erstattet.

 

Wer kann sich bewerben?

Studierende aller Fachrichtungen (und Abiturienten, die zum nächstmöglichen Semester nach dem jeweiligen Bewerbungsschlusstermin das Studium aufnehmen werden), die sich durch gute bis sehr gute Leistungen, ehrenamtliches Engagement, eine gemeinsame Wertebasis und erste Erfahrungen im Medienbereich auszeichnen. Sie sollten das 4. Fachsemester (Bachelor/Staatsexamen/Magister/Diplom) nicht überschritten haben.

 

Welche technische Ausstattung brauche ich?

Sie benötigen für die Ausbildung der JONA u. a. einen leistungsstarken Laptop und ein modernes Smartphone. Im ersten Seminar erhalten Sie hierzu alle relevanten Informationen. Warten Sie diese vor dem Kauf unbedingt ab. Bei Finanzierungsfragen helfen wir gerne.

 

Welche Hochschule gebe ich an, wenn ich noch keine Zulassungsbestätigung bekommen habe?

Die Hochschule, an der Sie am liebsten studieren wollen. Sobald Sie eine Zusage bekommen und den Studienplatz annehmen, laden Sie bitte die Immatrikulationsbescheinigung hoch (falls sich der Platz vom angegebenen Wunschplatz unterscheidet, bitten wir um kurzen Hinweis per Mail an zoe.kiosse@kas.de.)

 

Ich interessiere mich für das JONA-Stipendium, ich habe aber noch kein journalistisches Praktikum absolviert. Kann ich mich trotzdem bewerben?

Ja, das geht. Wichtig ist, dass Sie bereits etwas Erfahrung mitbringen, das kann aber auch über die Schülerzeitung, das Uniradio oder eine Freie Mitarbeit sein. Wenn bereits ein Praktikum fest geplant ist, können Sie dieses auch angeben.

 

Muss ich Arbeitsproben einreichen?

Ja, wir möchten einen ersten Eindruck von Ihrem journalistischen Stil bekommen, deshalb sind Arbeitsproben sehr wichtig. Es reichen drei bis fünf Beispiele.

 

Was ist mit „regelmäßig in einem professionellen Medium arbeiten“ gemeint?

Die JONA bietet Ihnen mit ihren Seminaren in den Semesterferien einen großen Wissens- und Erfahrungszuwachs. Sie brauchen aber auch Routine im Schreiben, Töne aufnehmen oder Drehen. Deshalb erwarten wir, dass Sie einer regelmäßigen Freien Mitarbeit nachgehen, bei der Sie in etwa einen journalistischen Beitrag pro Woche produzieren. Natürlich braucht eine größere Geschichte mehr Recherche und die Umsetzung dauert länger. Uns ist auch bewusst, dass in der Klausurenphase die Freie Mitarbeit mal kurz ruht und Sie sollen auch unbedingt Urlaub machen. Aber im Schnitt erwarten wir, dass Sie zu normalen Zeiten etwa drei bis vier Texte oder Beiträge pro Monat produzieren. Sie werden merken, dass es Ihnen schnell leichtfällt, Themen zu recherchieren und Texte zu schreiben. Das hilft Ihnen wiederum auch bei den JONA-Seminaren.

 

Welche Gutachten muss ich einreichen und welche Rolle spielen diese?

Jeder Bewerbung muss ein Fach-/Hochschullehrergutachten beiliegen. Sie haben einen wesentlichen Einfluss darauf, ob eine Bewerberin bzw. ein Bewerber zur Auswahltagung eingeladen wird. Das Fach- /Hochschullehrergutachten wird von einem Ihrer Lehrerkräfte (sofern Sie Studienanfänger sind, also bis zum 2. Semester) bzw. einem Professor bzw. Professorin oder einem promovierten Angehörigen des akademischen Mittelbaus verfasst. Es muss sich hierbei um jemanden aus dem Hauptfach handeln, der nicht nur Gastdozent ist und Ihre fachliche Qualifikation beurteilen kann.

Kontakt für Bewerberinnen und Bewerber

Bei administrativen Fragen rund um die Bewerbung schreiben Sie bitte eine Mail an: zoe.kiosse@kas.de.

Haben Sie inhaltliche Fragen zum Stipendium und Seminarprogramm wenden Sie sich bitte an: anca.specht@kas.de oder felix.franke@kas.de.

Sollten Sie technische Probleme mit dem Anmeldungsportal der KAS haben, erhalten Sie Hilfe unter: campus.fachadmin@kas.de.

Jetzt bewerben!

 

Die Journalistische Nachwuchsförderung auf einen Blick

Seminarprogramm der Jona

Seminarprogramm der Journalistischen Nachwuchsförderung ICON

Praxisnah, erkenntnisreich, innovativ – das zeichnet alle Seminare der JONA aus. Bei uns lernen Sie von erfahrenen Medienprofis, wie man eigene Themen findet, gründlich recherchiert und zielgruppengerecht umsetzt – sei es Online, als Text, Audio oder Video.

 

Zum Seminarprogramm der JONA


 

Projekte der JONA

Projekte der Journalistischen Nachwuchsförderung ICON

Unsere Projekte sind so vielfältig wie unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten selbst: Ob als multimediale Online-Reportage, Podcast oder Print-Magazin – sie setzen die gesellschaftlich wichtigen Themen kreativ unter professioneller Leitung um.

 

Zu den Projekten der JONA


 

Medienaltstipendiatinnen und -stipendiaten

Medienaltstipendiatinnen und -stipendiaten ICON

Die Mehrheit unsere Altstipendiatinnen und Altstipendiaten arbeiten heute erfolgreich in den großen Zeitungsredaktionen, beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder privaten Sendern. Einige von Ihnen sind auch in der Wirtschaft oder in der Politik aktiv.

 

Zu den Medienaltstipendiatinnen und -stipendiaten


 

KAS-Medienwerkstatt

KAS-Medienwerkstatt ICON

Du bist zwischen 16 bis 20 Jahre alt und medienbegeistert? Dann ist die Medienwerkstatt genau richtig für dich! Medienprofis zeigen dir hier, wie man recherchiert, Interviews führt, eigene Porträts und Reportagen schreibt. Du produzierst Radio-, TV-Beiträge und Instagram Stories. Melde dich heute noch an!

 

Zur KAS-Medienwerkstatt


Ann-Carolinn Specht

Ann-Carolinn Specht bild

Leiterin Journalistische Nachwuchsförderung

anca.specht@kas.de +49 30 26996-3696

Felix Franke

Felix Franke

Referent Journalistische Nachwuchsförderung - Referat 02 Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

felix.franke@kas.de +49 30 26996-3987

Dr. Vandad Sohrabi

Vandad Sohrabi

Referent Journalistische Nachwuchsförderung KAS Medienwerkstatt

vandad.sohrabi@kas.de +49 30 26996-3942

Dennis Els

Dennis  Els

Sachbearbeiter Journalistische Nachwuchsförderung - Referat 01 Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Dennis.Els@kas.de +49 30-26996-3750 +49 30-26996-53750

Zoe Kiosse

Zoe Kiosse-Grams

Sachbearbeiterin Journalistische Nachwuchsförderung - Referat 02 KAS Medienwerkstatt

Zoe.Kiosse@kas.de +49 30 26996-3389 +49 30 26996-53389

Louisa Nitsche

Louisa Nitsche

Assistentin Journalistische Nachwuchsförderung

louisa.nitsche@kas.de +49 30 26996-3836 +4930 26996-53750

Astrid Csuraji

Astrid Csuraji

Freie Seminarleiterin Journalistische Nachwuchsförderung Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

astrid.csuraji@kas.de

Maria Grunwald

Maria Grunwald

Freie Seminarleiterin Journalistische Nachwuchsförderung Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

maria.grunwald@kas.de