Am 10. Juli 2026 empfing die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, den slowenischen Außenminister Tone Kajzer zu einem Austausch in Berlin. Die Entscheidung des neuen Außenministers, seine erste bilaterale Auslandsreise nach Deutschland zu unternehmen, unterstreicht die engen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Im Gespräch wurde deutlich, dass sich die neue slowenische Regierung unter Ministerpräsident Janez Janša entschlossen für ein geeintes, handlungsfähiges und wettbewerbsfähiges Europa sowie für ein starkes transatlantisches Bündnis einsetzt.
Ein besonderes Anliegen des Außenministers ist es, junge Menschen für europäische und internationale Themen zu begeistern und in entsprechende Debatten und Formate einzubinden. Dabei hob er die Bedeutung politischer Bildung und internationaler Vernetzung hervor. Beides sei entscheidend, um den grenzüberschreitenden Austausch zu fördern und das Verständnis für die gemeinsamen Herausforderungen Europas zu vertiefen.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine nahm breiten Raum im Gespräch ein. Beide Seiten betonten ihre tiefe Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die seit Jahren unermessliches Leid und Zerstörung ertragen müssen. Mit großem Mut verteidigen sie nicht nur ihre Heimat, sondern auch die Freiheit und Sicherheit Europas. Deshalb bleibt eine fortgesetzte und entschlossene Unterstützung der Ukraine unerlässlich.
Als Konrad-Adenauer-Stiftung wollen wir auch künftig unseren Beitrag dazu leisten, die engen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen Deutschland und Slowenien weiter zu vertiefen. Aufbauend auf der langjährigen Zusammenarbeit mit politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern in Slowenien werden wir das bilaterale Verhältnis weiterhin aktiv begleiten und fördern. Gerade in Zeiten zunehmender geopolitischer Unsicherheit und wachsender Herausforderungen für Europa kommt der engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Slowenien besondere Bedeutung zu. Dies gilt nicht zuletzt für die Debatte über die EU-Erweiterung, in der Slowenien aufgrund seiner eigenen erfolgreichen Beitrittserfahrung ein wichtiger Gesprächspartner und Impulsgeber ist.
Der neuen slowenischen Regierung wünschen wir viel Erfolg bei den bevorstehenden Aufgaben.
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