kurzum

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

„Ouattara zum Dritten“

Neuauflage der Krise von 2010 in Côte d’Ivoire?

Präsident Ouattara wurde am 31.10. erneut im Amt bestätigt und steht vor seinem dritten Mandat. Die Opposition erkennt die Ergebnisse nicht an - dem Land stehen erneut unsichere Zeiten bevor.

Flickr/Présidence de la République du Bénin/CC BY-NC-ND 2.0

Côte d’Ivoire vor den Präsidentschaftswahlen – ein sorgenvoller Ausblick

Der ivorische Staatspräsident Ouattara strebt eine umstrittene dritte Amtszeit an. Proteste im ganzen Land mit Toten und Verletzten lassen erahnen, dass dem Land nun unruhige Monate bevorstehen.

REUTERS/Sadi Said

Ein Funken Hoffnung für Tansania

Kann Tundu Lissu die Rücknahme demokratischer Freiheiten stoppen?

Es steht nicht gut um die Demokratie in Tansania. Die amtierende Regierung unter Präsident Magufuli hat sich in den vergangenen fünf Jahren immer stärker in Richtung Autoritarismus bewegt. Das bedeutet schwere Zeiten für die Opposition im Land. Doch mit Tundu Lissu ist Ende Juli ein bedeutender Hoffnungsträger aus dem Exil zurückgekehrt, der sich nun für die größte Oppositionspartei um das Präsidentenamt bewirbt. Ein freier und fairer Wettbewerb ist jedoch kaum zu erwarten. Damit die für Oktober angesetzten Wahlen nicht zur Farce verkommen, ist die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft gefordert.

Reuters

Mali: Massive Proteste gegen Staatspräsident Ibrahim Boubacar Keita

Forderungen nach einer Demission des malischen Staatspräsidenten Ibrahim Boubacar Keita (IBK) sowie nach einem politischen Neubeginn

Schon seit dem 5. Juni demonstriert ein oppositioneller Zusammenschluss verschiedener Akteure gegen die malische Regierung und fordert den Rücktritt des Staatspräsidenten Ibrahim Boubacar Keita und einen politischen Neubeginn im Krisenland Mali. Der zentrale Auslöser der Proteste waren die jüngsten Parlaments­wahlen im April, deren Ergebnisse als hochgradig manipuliert wahrgenommen wurden. Die Unzufriedenheit mit der Regierung wächst allerdings bereits seit Jahren.

reuters

La crise sécuritaire au Sahel atteint la Côte d’Ivoire

Attaque dans le nord-est du pays

Des djihadistes présumés ont attaqué la base militaire ivoirienne de Kafolo dans le nord-est du pays, dans la nuit du 10 au 11 juin 2020. Cette attaque près de la frontière ivoiro-burkinabé a fait 11 morts et 2 blessés dans les rangs de l’armée de Côte d’Ivoire. La présence de groupes terro- ristes dans la zone frontalière entre le Burkina Faso et la Côte d’Ivoire est connue depuis un certain temps. Cependant, il s’agit de la première attaque terroriste sur le territoire ivoirien depuis l’atten- tat de Grand-Bassam en 2016. Cette dégradation de la situation sécuritaire arrive à un moment par- ticulièrement sensible pour la région. En effet, les conséquences de la pandémie Covid-19 mettent actuellement les Etats et les populations sous une pression considérable. En outre, l’élection prési- dentielle de l’automne prochain sera également porteuse de décisions politiques majeures pour le Burkina Faso et la Côte d’Ivoire.

Reuters

La Côte d’Ivoire et le Bénin affaiblissent la Cour africaine des droits de l’homme

Dans l’ombre de la crise dite la Covid-19, la Côte d’Ivoire et le Bénin ont retiré une importante déclaration spéciale à la Cour africaine des droits de l’homme et de Peuples (la Cour) en un peu plus d’une semaine. La déclaration a jusqu’à présent permis aux particuliers et aux organisations non gouvernementales de saisir la Cour sous la forme d’un recours individuel. Ces deux états d’Afrique de l’Ouest restreignent ainsi les précieux droits de leurs citoyens et affaiblissent à la fois leur système national et le système africain de protection des droits de l’homme dans son ensemble.

REUTERS/Olivia Acland

Die Sicherheitslage im Sahel: zwischen Pandemie und Terror

Die Lage im Sahel bleibt kritisch: Parallel zum Kampf gegen die Corona-Pandemie spitzt sich die Sicherheitslage immer weiter zu, und auch die Ernährungssituation verschärft sich dramatisch.

Sina Schweikle

Syrien und Irak

Corona im Krisengebiet

In Syrien und im Irak droht angesichts der raschen Ausbreitung des Virus eine weitere Verschärfung der humanitären Notlage sowie zunehmende Instabilität. Inwieweit Einreisestopps und Ausgangssperren Abhilfe schaffen können, bleibt abzuwarten.

EU-Operation IRINI

Symbolpolitik oder Weiterführung des Berliner-Prozesses?

Die 27 Mitgliedstaaten der EU haben nach monatelangen Debatten eine neue EU-Überwachungsmission im Mittelmeer beschlossen. Die Mission EU NAVFOR Med – Operation IRINI soll ab April mit Schiffen, Flugzeugen und per Satellit vor allem die Umsetzung des internationalen Waffenembargos gegen Libyen sicherstellen. Um einen substantiellen Beitrag zum von den Vereinten Nationen geführten Friedensprozess zu leisten, muss IRINI jedoch mit weiteren politischen Maßnahmen ergänzt werden.

francediplomatie / Flickr / (CC BY-NC 2.0)

Der Pariser Salon de l’Agriculture

Die Internationale Landwirtschaftsausstellung – Salon de l’Agriculture – öffnete vom 22. Februar bis zum 1. März ihre Tore. Das Pariser Pendant zur Berliner „Grünen Woche“ ist ein Schaufenster für die französische Landwirtschaft zwischen „Terroir“ und Technologie.

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À propos de cette série

Concis, réduit à l'essentiel, mais toujours d'une grande actualité. Dans la série "kurzum", nos experts résument une question ou un problème sur un maximum de deux pages.