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Reportages pays

Notes de synthèse sur l’actualité politique du pays

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IMAGO / Anadolu Agency

Le Sénégal entre Vision 2050 et les réalités politiques

Stabilité en mutation

L’alternance politique de 2024 a marqué un tournant historique pour le Sénégal. Avec l’arrivée au pouvoir de Bassirou Diomaye Faye et d’Ousmane Sonko, un mouvement politique extérieur aux cercles traditionnels du pouvoir a, pour la première fois, accédé à la présidence de la République et à une majorité parlementaire. Les attentes à l’égard de la nouvelle équipe dirigeante étaient considérables : elle promettait un nouveau départ politique et économique, davantage de transparence, une souveraineté renforcée et une répartition plus équitable des opportunités de développement. Deux ans plus tard, le bilan apparaît contrasté. Aux ambitions réformatrices et à l’agenda de transformation de la « Vision Sénégal 2050 » se sont ajoutés des défis économiques majeurs, une crise de la dette et un profond conflit au sein de l’ancienne alliance au pouvoir. Dans le même temps, le Sénégal est parvenu à renforcer sa position diplomatique en Afrique de l’Ouest et au-delà. Cette analyse revient sur les principales évolutions politiques, économiques et diplomatiques du pays et s’interroge sur la capacité du Sénégal à conduire le changement tout en préservant sa stabilité.

KAS / Kelly Dam

Markenbildung in China und das Phänomen der „nationalen Welle“, (Guochao)

Von der nationalen Welle in China zum globalen Trend?

Hinter dem Begriff Guochao (国潮), übersetzt als „nationale Welle“, verbirgt sich ein einflussreicher Konsumtrend auf dem chinesischen Markt: Heimische Marken verknüpfen zunehmend traditionelle Kulturelemente mit modernem Produktdesign (vgl. Wang 2022)[i]. Ob in der Autoindustrie, in der Kosmetik, oder der Modebranche: Was als gestalterische Strömung in Segmenten wie Lebensmitteln, Spielzeug oder Alltagsgegenständen begann, hat sich zu einem Lifestyle-Trend mit internationaler Relevanz entwickelt. Wie vermischt sich das wachsende kulturelle Bewusstsein mit geschickter Markenbildung? Was heißt das für internationale Marken und kann China hierüber auch politische soft power generieren? Der vorliegende Länderbericht ordnet die damit verbundenen Trends ein.

IMAGO / ZUMA Press Wire

Der Wahlkampf in Israel beginnt

Der große Umbruch?

Israel steht vor einer der wichtigsten Wahlen seiner jüngeren Geschichte. Die Ereignisse in der aktuellen Legislaturperiode, vor allem der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023, haben Israels Politik und Gesellschaft massiv verändert. Im Zentrum der Wahl am 27. Oktober 2026 steht die Frage nach der zukünftigen politischen Richtung des Landes sowie nach der Fortsetzung oder dem Ende der Ära des inzwischen 76-jährigen Premierministers Benjamin Netanjahu.

Mauretanien zwischen nationalem Dialog und geopolitischer Machtpolitik

Stabilität ist kein Selbstläufer

Die politische Entwicklung Mauretaniens wird in Europa häufig unterschätzt. Dabei ist das Land heute einer der letzten verlässlichen Partner des demokratischen Westens in einer Region, die sich zunehmend von Europa abwendet. Während Mali, Burkina Faso und Niger unter Militärherrschaften stehen und Russland dort seinen Einfluss in den letzten Jahren ausbaute, setzt Nouakchott auf politische Stabilität, internationale Kooperationen und vorsichtige Reformen. Doch die Herausforderungen könnten schneller wachsen als die staatlichen Handlungsspielräume. Der „nationale Dialog“ könnte deshalb zu einem entscheidenden Test für die zukünftige Stabilität des Landes werden.

Dschibutis geostrategische Relevanz

Länderprofil, externe Akteure und die sicherheitspolitische Rolle Deutschlands

Das Horn von Afrika ist seit geraumer Zeit Austragungsort eines strategischen Wettbewerbs externer Mächte, die in dieser Region ihren militärischen und wirtschaftlichen Einfluss immer weiter ausbauen. Im Rahmen dieses Wettstreites kommt insbesondere dem kleinen Küstenstaat Dschibuti ein hoher Stellenwert zu. Aufgrund seiner geostrategischen Lage an der Meerenge Bab al-Mandab zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden haben dort bereits fünf Staaten permanente Militärstützpunkte errichtet. Auch wenn Deutschland nicht zu dieser Staatengruppe gehört, war die deutsche Marine noch bis vor wenigen Jahren am Horn von Afrika stationiert, um gemeinsam mit europäischen Partnern gegen maritime Bedrohungen wie Schmuggel auf See, Piraterie und Terrorismus vorzugehen. Angesichts des jüngsten Wiederauflebens der somalischen Piraterie und der latenten Bedrohung der internationalen Handelsschifffahrt durch die jemenitische Huthi-Miliz ist eine Sicherung der Seehandelsrouten am Horn von Afrika für westliche Staaten relevanter denn je.

IMAGO / ABACAPRESS

Senatswahlen in Frankreich

Der Senat als Stabilitätsanker in Zeiten des turbulenten Präsidentschaftswahlkampfs

Die hohe Kammer des französischen Parlaments umfasst 348 Senatorinnen und Senatoren, die für jeweils sechs Jahre gewählt werden, wobei alle drei Jahre die Hälfte der Sitze neu vergeben wird. Die letzten Senatswahlen am 24. September 2023 bestätigten die bestehende bürgerlich-konservative Mehrheit. Gewählt wird der Senat nicht direkt, sondern durch ein Wahlkollegium (Grands Élécteurs), das sich überwiegend aus kommunalen Mandatsträgern sowie Abgeordneten auf nationaler und regionaler Ebene zusammensetzt; die Wahl erfolgt auf Ebene der Départments (repräsentieren die Wahlkreise für die Senatswahlen) und das passive Wahlalter beträgt 24 Jahre. Der Wahlmodus variiert je nach Größe der Wahlkreise: In Départements mit bis zu drei zu vergebenden Mandaten – was die Mehrheit darstellt – gilt ein Mehrheitswahlrecht in zwei Wahlgängen, während in größeren Départements mit vier oder mehr Sitzen nach Verhältniswahlrecht gewählt wird. Dieses System verleiht insbesondere kleineren und ländlichen Gebietskörperschaften ein überproportionales Gewicht. Vor diesem institutionellen Hintergrund deutet vieles darauf hin, dass der Senat auch nach den Wahlen von einer stabilen bürgerlich-konservativen Mehrheit geprägt bleiben wird. Gleichwohl könnten sich wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl politisch symbolische Verschiebungen ergeben – insbesondere durch den möglichen Aufbau einer eigenen Fraktion des Rassemblement National (RN). Derzeit stellt die Partei lediglich drei Senatoren, könnte jedoch angesichts ihrer gestärkten kommunalen Verankerung die für eine Fraktionsbildung erforderliche Schwelle von zehn Mandaten erreichen.

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Ukraine - Barrierefreiheit zwischen sowjetischem Erbe und europäischen Werten

Inklusion weltweit - aktueller Stand aus der Ukraine

Die Ukraine hatte kaum begonnen, sich von der sowjetischen Logik der Absonderung von Menschen mit Behinderungen zu lösen und menschenwürdige, inklusive Strukturen aufzubauen, als sie von einem Krieg überrollt wurde. Der großangelegte russische Angriffskrieg zerstört nicht nur Städte und Infrastruktur, sondern vergrößert täglich die Zahl der Menschen mit dauerhaften Beeinträchtigungen – unter Verteidigern ebenso wie unter der Zivilbevölkerung. Barrierefreiheit ist kein Randthema, sondern eine Frage von Würde, Teilhabe und Zukunftsfähigkeit.

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Zwischen Reform und Realität – Politische Partizipation von Menschen mit Behinderung in Jordanien

Inklusion weltweit – aktueller Stand aus Jordanien

Jordanien hat in den vergangenen Jahren wichtige Reformprozesse angestoßen, um politische Teilhabe auszubauen und Menschen mit Behinderungen stärker in gesellschaftliche und politische Strukturen einzubinden. Neue gesetzliche Grundlagen, institutionelle Entwicklungen und internationale Initiativen prägen diesen Wandel und setzen Impulse für mehr Inklusion. Gleichzeitig stehen diese Entwicklungen in einem Kontext, in dem bestehende Strukturen, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und laufende Umsetzungsprozesse die tatsächliche Teilhabe weiterhin limitieren. Vor diesem Hintergrund bewegt sich die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in Jordanien im Spannungsfeld zwischen Reformanspruch und Realität.

Gefrorener Konflikt: Regierungskrise in Bukarest hält an

Das Parlament geht ohne Neuwahl eines Ministerpräsidenten in die Sommerpause, während das Vertrauen in Präsident Dan dank fragwürdigem Krisenmanagement bröckelt

Ruhig hat die Sommerpause des rumänischen Parlamentes nicht begonnen. Das Misstrauensvotum gegen die Regierung von Ministerpräsident Ilie Bolojan (PNL) vom 5. Mai hat erbitterte Kämpfe in der politischen Landschaft Rumäniens ausgelöst. Die Abstimmung an sich wurde bereits als Sakrileg wahrgenommen: Den Misstrauensantrag brachten die sozialdemokratische PSD und die rechtspopulistische AUR gemeinsam ein. Wer für wen der Steigbügelhalter war, ist noch nicht ausgemacht. Der Antrag erhielt 281 Stimmen, deutlich mehr als die erforderlichen 233 Stimmen. Die Angehörigen der PSD traten aus der Regierung aus. Bolojan regiert seitdem kommissarisch weiter – gemeinsam mit der reformorientierten USR und der Ungarnpartei (UDMR). Als Vermittler in der angespannten Lage verliert Präsident Nicușor Dan zunehmend das Vertrauen einstiger Unterstützer.

Le Pen will kandidieren

Das Urteil des Berufungsgerichts und die politischen Folgen in Frankreich

Mit dem Berufungsurteil gegen Marine Le Pen am 7. Juli 2026 beginnt im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2027 eine neue Phase. Während die Fraktionsvorsitzende des Rassemblement Nationals (RN) ihre Kandidatur bestätigt und weitere Rechtsmittel ankündigt, indem sie den Kassationshof anruft, der prüft ob die beiden vorherigen Instanzen keine Verfahrensfehler begangen haben, setzt der RN auf das Führungsduo Marine Le Pen und Jordan Bardella. Das Urteil markiert den eigentlichen Beginn des Präsidentschaftswahlkampfs, der die politische Polarisierung in Frankreich aller Voraussicht nach weiter vertiefen wird.

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À propos de cette collection

La Fondation Konrad-Adenauer est présente avec son propre bureau dans 70 pays du monde sur les cinq continents. Les collaborateurs locaux peuvent rapporter de première main les événements actuels et les évolutions à long terme dans leur pays d'accueil. Leur « rapports nationaux » présentent en exclusivité aux utilisateurs du site Internet de la Fondation Konrad-Adenauer des analyses, des informations de fond et des évaluations.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.