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Freiheit, Demokratie, Erinnerung: Wenn Geschichte zur Verantwortung wird

von Snejana Serebrian

Riss durch Europa. Die Folgen des Ribbentrop-Molotow-Pakts (Hitler-Stalin-Pakt)

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, Büro in der Republik Moldau organisierte im Laufe des Jahres 2025, in Zusammenarbeit mit dem Berliner Karlshorst-Museum und dem Nationalen Verband junger Historiker Moldaus, eine Reihe von Ausstellungen zum Thema "Riss durch Europa. Die Folgen des Ribbentrop-Molotow-Pakts (Hitler-Stalin-Pakt)". 

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Die Konrad-Adenauer-Stiftung, Büro in der Republik Moldau organisierte im Laufe des Jahres 2025, in Zusammenarbeit mit dem Berliner Karlshorst-Museum und dem Nationalen Verband junger Historiker Moldaus, eine Reihe von Ausstellungen zum Thema "Riss durch Europa. Die Folgen des Ribbentrop-Molotow-Pakts (Hitler-Stalin-Pakt)".

Die Wanderausstellung entstand als Kooperationsprojekt des Museums Berlin-Karlshorst und des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Die Ausstellungen waren eine Bildungs- und Gedenkinitiative, die eines der dramatischsten geopolitischen Abkommen des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt stellten. Der am 23. August 1939 zwischen Nazideutschland und der Sowjetunion unterzeichnete Ribbentrop-Molotow-Pakt war mehr als ein Nichtangriffspakt: Er war ein Geheimabkommen zur Aufteilung Mittel- und Osteuropas in Interessensphären, mit verheerenden Folgen für Millionen von Menschen.

Anhand von Archivdokumenten, Karten, Fotografien und persönlichen Zeugnissen rekonstruierten die Ausstellungen den historischen Kontext des Pakts und beleuchteten seine Auswirkungen auf Polen, die baltischen Staaten, Rumänien und andere Länder der Region. Deportationen, Zwangsbesetzungen, Souveränitätsverluste und menschliches Leid wurden nicht nur als historische Fakten, sondern auch als Warnung für die Gegenwart dargestellt.

Diese Ausstellungen spiegelten unmittelbar die Grundwerte der Konrad-Adenauer-Stiftung wider: die Verteidigung der Demokratie, die Förderung der Rechtsstaatlichkeit, die Achtung der Menschenrechte und die Pflege einer verantwortungsvollen historischen Erinnerung. In einer Zeit, in der die historische Wahrheit oft bestritten oder relativiert wird, hielten wir es für unerlässlich, der Öffentlichkeit Instrumente für ein kritisches Verständnis der Vergangenheit an die Hand zu geben.

Warum sind diese Ausstellungen heute so wichtig? Weil Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein zerbrechliches Konstrukt, das ständig verteidigt werden muss. Weil Freiheit ohne Erinnerung nicht existieren kann. Und weil die Versöhnung zwischen den Völkern mit einer ehrlichen Anerkennung des vergangenen Leids beginnt.

Die Ausstellungen sind Teil der Bemühungen der Konrad-Adenauer-Stiftung, die politische Bildung und den europäischen Dialog zu unterstützen. Sie bieten jungen Menschen, Lehrern, Historikern und der breiten Öffentlichkeit einen Raum zum Nachdenken und laden dazu ein, über die durch den Pakt verursachten Tragödien nachzudenken und darüber, wie Schweigen oder Vergessen die Geschichte neu schreiben können.

Die Ausstellungen konnten im Museum des Landkreises Edineț, im Museum für Geschichte und Ethnografie „Nicolae Bulat” in Soroca, im Museum für Geschichte und Ethnografie in Râșcani, im Museum für Geschichte und Ethnografie in Bălți, im Ethnografischen Museum in Sângerei, im Museum für Geschichte, Ethnografie und Kunst in Drochia, im Museum für Geschichte und Ethnografie in Orhei sowie im Nationalmuseum für Geschichte Moldaus in Chișinău besichtigt werden.

Im Laufe des Jahres 2026 wird die Ausstellung „Die Teilung Europas. Die Folgen des Ribbentrop-Molotow-Paktes (Hitler-Stalin)“ in Zusammenarbeit mit lokalen Museen auch in anderen Städten der Republik Moldau zu sehen sein. Die erste Ausstellung dieses Jahres wird am 18. Februar im Museum für Geschichte, Ethnographie und Kunst in Cimișlia eröffnet.

Für Demokratie brauchen wir Erinnerung. Wir warten auf Sie!

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