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Comptes-rendus d'événement

Resilient Europe 2026: Internationale Konferenz zu Sicherheit und Resilienz in Prag

par Tereza Domkářová
Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 24 Ländern kamen Ende Oktober in Prag zur internationalen Konferenz Resilient Europe 2026 zusammen. Die von Center for an Informed Society organisierte Veranstaltung brachte führende Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sicherheit, Verteidigung, Krisenvorsorge und öffentliche Politik zusammen,um über die Zukunft eines widerstandsfähigen und selbstbewussten Europas zu diskutieren. Im Mittelpunkt der ganztägigen Debatten stand die Frage, wie Europa auf die immer komplexeren sicherheitspolitischen,technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart reagieren kann. Die Teilnehmenden tauschten Erfahrungen sowie bewährte Praktiken aus und diskutierten konkrete Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Resilienz.

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Europa auf Krisen vorbereiten: Prävention vor Eskalation

 

Zu den Höhepunkten der Konferenz gehörte die Rede der EU-Kommissarin für Gleichstellung, Krisenvorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib. In ihrem Beitrag betonte sie, dass Europa heute mit einer Vielzahl sich überschneidender Herausforderungen konfrontiert sei – von Extremwetterereignissen und Cyberangriffen bis hin zu den direkten Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

„Wir müssen uns auf Krisen vorbereiten, bevor sie eintreten“, unterstrich Lahbib und verwies mit Nachdruck auf die Notwendigkeit einer intensiveren Vorsorge auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene.

 

Von den Schützengräben zum Joystick: Moderne Kriegsführung und Nachwuchsgewinnung

 

Ein weiterer zentraler Programmpunkt war eine geschlossene Fachdebatte in der Deutschen Botschaft in Prag unter dem Titel „Von den Schützengräben zum Joystick: Tschechische und deutsche Perspektiven für die Verbindung der jungen Generation mit dem Wehrdienst“.

 

Ausgangspunkt der Diskussion war die grundlegende Transformation moderner Gefechtsfelder: Während frühere Konflikte primär durch den massiven Einsatz großer Truppenverbände geprägt waren, bestimmen heute digitale Technologien, Drohnensysteme, künstliche Intelligenz und Cyberfähigkeiten das Geschehen. Vor diesem Hintergrund stehen die europäischen Streitkräfte vor der dringenden Aufgabe, ihre Rekrutierungsstrategien grundlegend an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen.

 

Handlungsempfehlungen und neue Ansätze für den Streitkräftenachwuchs

 

An dem bilateralen Fachgespräch nahmen junge Verteidigungsexpertinnen und -experten, parlamentarische Berater sowie Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation aus Tschechien und Deutschland teil. Im Fokus stand die Frage, wie das Interesse junger Menschen an sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen nachhaltig gestärkt und welche innovativen Ansätze für die Personalgewinnung der Streitkräfte etabliert werden können.

 

Die zentralen Erkenntnisse und strategischen Empfehlungen der Debatte werden zeitnah in einem gemeinsamen Policy Paper gebündelt und veröffentlicht.

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