Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Die Opposition hatte bereits im Vorfeld zum Boykott der Wahlen aufgerufen, da sie Ouattaras Kandidatur auf Grundlage der 2016 modifizierten Verfassung als verfassungswidrig ansieht. Sie plädierte im Nachgang zur Wahl für eine zivile Übergangsregierung und setzte bereits einen „nationalen Übergangsrat"ein. Erste Beobachter sehen Parallelen zur Nachwahlkrise 2010/11. Viel wird nun davon abhängen, ob Ouattara sich nach dem Wahlsieg konzilianter zeigt als im Vorfeld der Wahlen.
Themen
Über diese Reihe
Prägnant, auf das Wesentliche reduziert, aber immer hochaktuell. In der Reihe „kurzum“ fassen unsere Expertinnen und Experten eine Fragestellung oder Problematik auf maximal zwei Seiten zusammen.
Senegal zwischen der „Vision 2050“ und der politischen Realität
Markenbildung in China und das Phänomen der „nationalen Welle“, (Guochao)
Mauretanien zwischen nationalem Dialog und geopolitischer Machtpolitik
Dschibutis geostrategische Relevanz
Gefrorener Konflikt: Regierungskrise in Bukarest hält an
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