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XIII. Adenauer Konferenz zur Rolle Deutschlands in der internationalen Politik

Eine Welt in Unsicherheit: die Stunde Europas

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© Kaluza & Schmid

Europas sicherheitspolitisches Umfeld bleibt volatil. Russland rüstet weiter massiv auf und testet mit hybrider Kriegsführung gegen europäische NATO-Partner die Entschlossenheit des transatlantischen Bündnisses. Zugleich haben jüngste militärische Auseinandersetzungen im Nahen Osten das Risiko weiterer regionaler Destabilisierung erhöht und binden zusätzliche sicherheitspolitische Aufmerksamkeit. Die USA richten ihren strategischen Fokus zunehmend auf den eigenen Kontinent und den Indo-Pazifik. Gleichzeitig arbeiten Russland, China, der Iran und Nordkorea verstärkt an der Destabilisierung des Westens.

 

2026 wäre Konrad Adenauer 150 Jahre alt geworden. Adenauers Leitlinien – zu denen neben der Verankerung Deutschlands im Westen besonders der Aufbau europäischer Handlungsfähigkeit und die Bedeutung verlässlicher Partnerschaften zählten – prägen gerade in diesen Zeiten globaler Unsicherheit weiterhin den außenpolitischen Rahmen. Seine Mahnung aus dem Jahr 1950 wirkt heute aktueller denn je: „Wovon lebt Europa? Es lebt von der Gnade der Vereinigten Staaten. Auch das wird nicht immer so bleiben. Es wird eines Tages der Augenblick kommen und kommen müssen, in dem dieses Europa wieder sich selbst helfen kann und auf eigenen Füßen stehen muß.“

 

Im Jubiläumsjahr möchten wir mit der XIII. Adenauer Konferenz einen Blick auf die veränderte außen- und sicherheitspolitische Realität Europas werfen. Wie muss die deutsche Außenpolitik darauf reagieren? Welche Bündnisse und Partnerschaften sind entscheidend für ein handlungsfähigeres und unabhängigeres Europa – und wie lassen sich europäische Werte mit sicherheitspolitischen Realitäten in Einklang bringen? Welche Ergebnisse konnten im ersten Jahr der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht werden? Wie tragen sie zur Unabhängigkeit Europas bei? Wo bestehen nach wie vor Abhängigkeiten und wo sieht die Bundesregierung die größten Herausforderungen der nächsten Jahre?

 

Wir freuen uns, den deutschen Außenminister Dr. Johann Wadephul, MdB begrüßen zu dürfen, um über ein bewegtes außenpolitisches Jahr zu sprechen und einen Blick auf die künftigen außen- und europapolitischen Prioritäten der Bundesregierung zu werfen.

Agenda

14:00 Uhr: Begrüßung

Annegret Kramp-Karrenbauer

Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung

14:10 Uhr: Eine Welt in Unsicherheit: die Stunde Europas

Dr. Johann David Wadephul, MdB

Bundesminister des Auswärtigen

14:30 Uhr: Moderiertes Gespräch mit dem Außenminister

Dr. Johann David Wadephul, MdB

Bundesminister des Auswärtigen 

 

Moderation:  

Dr. Anna Sauerbrey

Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT

15:00 Uhr: Panel "Wie muss eine deutsche Außenpolitik für ein verteidigungsfähiges und unabhängiges Europa aussehen?"

Die außen- und sicherheitspolitische Realität Europas hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wie muss die deutsche Außenpolitik angesichts dessen angepasst und ausgerichtet werden? Welche Bündnisse oder Koalitionen sind wichtig für ein unabhängigeres Europa und welche strategischen Partner sollten Deutschland und die EU im Blick haben? Wo – und wie lassen sich europäische Werte und sicherheitspolitische Realitäten in Einklang bringen? Diese Fragen wollen wir mit unseren Panelisten erörtern.

 

Tanja Gönner

Hauptgeschäftsführerin, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) tbc

 

Dr. Jana Puglierin

Senior Policy Fellow, European Council on Foreign Relations (ECFR)

 

Roland Theis MdB

Mitglied des Deutschen Bundestags

 

Moderation:

Dr. Christina Krause

Leiterin Internationale Politik und Sicherheit, Konrad-Adenauer-Stiftung

16:15 Uhr: Empfang

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Venue

Academy of the Konrad-Adenauer-Foundation Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin Deutschland
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