Recherches et sources sur lhistoire contemporaine

Brentano und die deutsche Einheit

de Daniel Kosthorst
Die Deutschland- und Ostpolitik des Außenministers im Kabinett Adenauer 1955-1961.

Außenminister Heinrich von Brentano (1955– 961) versuchte auf dem Fundament der Westbindung aktive Deutschlandpolitik zu betreiben. Dabei verband er konsequentes Festhalten an der Nichtanerkennung der DDR mit dem steten Bemühen, das Postulat der Einheit Deutschlands ständig auf der Tagesordnung der internationalen Politik zu halten und – selbst unter dem Druck der Berlin-Krise – niemals preiszugeben.

Heinrich von Brentano (1904–1964) war Mitgründer der CDU in Darmstadt, Landespolitiker in Hessen, Mitglied des Parlamentarischen _Rates und des Bundestages und ab 1949 Vorsitzender der Bundestagsfraktion. Von Beginn an widmete er sich mit besonderem Einsatz der deutschen Frage.

Dieses beharrliche Engagement, bei dem er keine Konflikte mit dem Bundeskanzler scheute, ist nach außen wenig sichtbar geworden. Doch sehr zu Unrecht gilt der Außenminister als bloßes Werkzeug Konrad Adenauers. Es ist an der Zeit, die Leistungen Heinrich von Brentanos neu zu würdigen, zumal die deutsche Einheit seine außenpolitischen Grundannahmen bestätigt hat.

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À propos de cette série

In der Reihe „Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte“ veröffentlicht das Archiv für Christlich-Demokratische Politik seit 1980 wissenschaftliche Studien zur Christlichen Demokratie, Darstellungen zur Geschichte der Bundesrepublik und der CDU sowie Biographien wichtiger Repräsentanten. Zu den 50 bisher erschienen Büchern zählen auch Quelleneditionen, wie Protokolle von Parteigremien oder Tagebücher von einflussreichen Politikern. Die Publikationen sind im Buchhandel erhältlich.

Informations de commande

Éditeur

Günter Buchstab, Klaus Gotto, Hans Günter Hockerts, Rudolf Morsey und Hans-Peter Schwarz

ISBN

3-7700-1871-0

erscheinungsort

Düsseldorf Deutschland

preis

35,00

seitenzahl

459