José María Aznar (geb. 1953), Spanien

Spaniens Einbindung in die Europäische Gemeinschaft nach dem Beitritt 1986 zählte zu den Leitthemen in Aznars politischer Laufbahn. Von 1982 bis 1987 war er Generalsekretär der rechtskonservativen Alianza Popular (AP), ab 1990 Vorsitzender der Nachfolgepartei Partido Popular (PP). Von 1987 bis 1989 amtierte er als Regierungschef der Region Kastilien-Leon, 1995 verübte die ETA ein Sprengstoffattentat auf ihn. Nach dem Wahlsieg des PP wurde Aznar 1996 spanischer Ministerpräsident. Umstritten war sein Engagement im Irak-Konflikt und seine Informationspolitik nach den Terroranschlägen in Madrid, 2004 wurde er abgewählt. Von 2001 bis 2006 war Aznar Vorsitzender des Weltverbandes der christdemokratischen Parteien (IDC/CDI)

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