Materialien für die Arbeit vor Ort

Kleine Schriftenreihe zu aktuellen Themen der Kommunalpolitik

Ausländerintegration in Land und Kommune

Die Integration der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben, ist in ganz erheblichem Maße eine Aufgabe, die unsere Städte und Gemeinden fordert. Mit praktischer Integrationsarbeit vor Ort kann kommunale Politik entscheidend dazu beitragen, das Zusammenleben zwischen deutschen und ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern positiv zu gestalten. Die Information über die Arbeit vor Ort und der Erfahrungsaustausch sind dabei für die Kommunalpolitik von besonderer Bedeutung.

Bildung als Handlungsfeld kommunaler Integrationspolitik

Best-Practice-Beispiele

Anhand fünf ausgewählter Beispiele gelungener Integrationsprojekte im Bildungsbereich wird die Bedeutung von Bildung als zentrales Handlungsfeld kommunaler Integrationspolitik hervorgehoben. Die dargestellten Projekte zeigen, dass die Herausforderungen und Herangehensweisen in den einzelnen Kommunen sehr verschieden sind. Vor allem aber sind die Best-Practice-Beispiele als Vorschläge zu verstehen, das Thema Bildung als zentrales Feld kommunaler Integrationspolitik in vielfältiger Weise aufzugreifen.

Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt im Kulturbereich

Bürgerschaftliches Engagement im Kulturbereich hat eine lange Tradition, hauptsächlich entstanden im 19. Jahrhundert in den bürgerlichen Salons und Arbeiterbildungsvereinen. Damals wurde ein Großteil der heutigen Kultureinrichtungen gegründet, die sich aus der privaten über die privat-öffentliche in die endgültige Trägerschaft der öffentlichen Hände entwickelten. Wenn heute angesichts der deutlichen Grenzen des Wohlfahrtsstaates über eine gegenläufige Tendenz nachgedacht wird, scheint dies nur folgerichtig.

Bürgerstiftungen und Bürgerengagement

Der Autor dieser Broschüre hat sich in seiner Diplomarbeit an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund intensiv mit den Bürgerstiftungen in Deutschland und ihren Auswirkungen auf die kommunale Arbeit beschäftigt. Für unsere Materialien für die Arbeit vor Ort hat er die wesentlichen Ergebnisse zusammengefaßt. Die Bürgerstiftungist weder eine Wunderwaffe noch ein Patentrezept für kränkelnde Kommunalkassen. Sie ist ein innovatives Instrument zur Förderung bürgerlichen Engagements,das allen Beteiligten ein hohes Maß an Diskurs- und Kooperationsbereitschaft abverlangt.

Das Ehrenamt

Fundament der Bürgergesellschaft

Die vorliegende Broschüre kann nur einen Ausschnitt aus der Vielfalt existierender Möglichkeiten aufzeigen. Hierzu gehören neben Freiwilligenagenturen und Selbsthilfegruppen insbesondere Bürgerstiftungen als neue lokalbezogene Formbürgerschaftlichen Engagements. Dem Autor Horst Kanitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Hauptabteilung Kommunalpolitik, gebührt für diese Ausarbeitungbesonderer Dank.

Das neue Wahlrecht für EU-Bürger

Die vorliegende Informationsschrift befaßt sich mit der neuen Herausforderung des Wahlrechts für EU-Bürger bei Kommunalwahlen und den Europawahlen. In Deutschland können davon insgesamt 1,5 Mio. EU-Bürger mit deutschem Wohnsitz Gebrauch machen, die bisher bei diesen Wahlen nicht wahlberechtigt waren. Stand: Februar 2000

Denkmal - Stadt - Bürger

Dialogische Denkmalpflege bewahrt Identität

Der vorliegende Band stellt für das weite Feld nachhaltiger Stadtentwicklung praktische Arbeitsschritte zur Diskussion und präsentiert Denkmalpflege als wichtiges kommunalpolitisches Querschnittsthema. Insofern gibt der Band wichtige Impulse für notwendige kommunalpolitische Reformstrategien.

Die aktuelle Umweltpolitik des Bundes und ihre Auswirkungen auf die Kommunen

Dr. jur. Horst Glatzel, von 1995 bis 1998 Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, analysiert in der vorliegenden Broschüre die Auswirkungen der aktuellen Umweltpolitik des Bundes auf die Kommunen. Für die Zusammenstellungder Informationsschrift gebührt ihm besonderer Dank.

Die Kommune als Unternehmer

Rechtliche Voraussetzungen - Eine Synopse

Die vorliegende Publikation befaßt sich mit der rechtlichen Basis für eine kommunale wirtschaftliche Betätigung, die sich vor allem in den Gemeindeordnungen der Bundesländer findet. Geänderte Rahmenbedingungen für privatesund öffentliches Wirtschaften machen es dem Praktiker in der Kommunalpolitik oft schwer, konkrete Fälle in der eigenen Gemeinde zu beurteilen, zumal das grundgesetzlich verankerte Recht auf kommunale Selbstverwaltungeinen Ermessensspielraum offenhält. Die Kenntnis der Bestimmungen anderer Bundesländer, die in diesem Heft zusammengefaßt sind, kann deshalb hilfreichsein. Vorangestellt sind einige Aspekte zum Vergleich der gesetzlichen Regelungen, die eine Orientierung erleichtern.

Die örtliche Gemeinschaft fördern

Mehr Verantwortung für die Kommunen

Die vorliegende Schrift trägt Ideen zur aktiven Bürgergesellschaft zusammen und ist zugleich ein engagierter Appell, das Prinzip der Subsidiarität auf allen Ebenen als wichtige Säule unserer Demokratie verstärkt in Politik und Gesellschaft zu verankern.

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À propos de cette série

Mit der eigenen Reihe "Materialien für die Arbeit vor Ort" bereitet die Stiftung zu aktuellen Themen wichtige Informationen in handhabbarer Form auf, so dass sie in der kommunalpolitischen Praxis nutzbar sind. Eine weitere Serie unter dem Titel "Diskurs kommunal" befasst sich mit besonderen Aspekten der Kommunalpolitik.

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Die Hefte können bestellt werden bei:

Konrad-Adenauer-Stiftung

Politik und Beratung

z. Hd. Frau Halbey-Muzlah

Klingelhöferstr. 23

D-10785 Berlin

oder unter E-Mail: Anne.Muzlah@kas.de oder Fax: +49 30 26996-3551

Éditeur

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Politische Bildung und Kommunalpolitik

Philipp Lerch

Philipp Lerch bild

Landesbeauftragter und Leiter Politisches Bildungsforum Rheinland-Pfalz

philipp.lerch@kas.de +49 6131 2016 930 +49 6131 201693-9