Communiqués de presse

Start des bundesweiten Jugendwettbewerbs „denkt@g“ der Konrad-Adenauer-Stiftung

Jugendliche können sich mit Instagram-Kanälen zur Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur oder zu aktuellen Fragen von Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit beteiligen
Headerbild DenkTag-Veranstaltungsreihe Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Headerbild DenkTag-Veranstaltungsreihe

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ruft die Konrad-Adenauer-Stiftung zur Teilnahme am bundesweiten Jugendwettbewerb „denkt@g“ auf. Dieser steht unter der Schirmherrschaft des Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bundestagspräsident a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert.

Unter dem Themenschwerpunkt „Antisemitismus – früher und heute. Spurensuche und Auseinandersetzung bis in die Gegenwart“ sind junge Menschen im Alter von 16 bis 22 Jahren dazu aufgerufen, sich in unterschiedlicher Form in Aufsätzen, Recherchearbeiten, Interviews und anderen Projekten mit dem Nationalsozialismus und der Shoa, aber auch mit aktuellen Fragen zu Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Angesichts eines zunehmenden und offen zu Tage tretenden Antisemitismus, der sich in Hetze und Gewalt, aber auch in subtileren Formen der Ablehnung und Anfeindung äußert, ist dies dringender denn je!

Anlässlich des Starts des Jugendwettbewerbs erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Norbert Lammert: „Wer sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocausts auseinandersetzt, stellt fest, dass Freiheit und Demokratie, Toleranz und Humanität keine selbstverständlichen Gewissheiten sind, sondern historische Errungenschaften, die das fortdauernde Engagement jedes Einzelnen von uns voraussetzen.“ Und weiter betont er: „Der Antisemitismus ist alles andere als Geschichte. Im Gegenteil: Gerade im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die Verbreitung von Verschwörungstheorien mit antisemitischen Bezügen wieder stark zugenommen. Das dürfen wir auch vor dem Hintergrund unserer Geschichte nicht hinnehmen. Jüdisches Leben gehört zu Deutschland. Der „denkt@g“-Wettbewerb macht das immer wieder unmittelbar deutlich. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte so aktuell und so wichtig.“

Die Wettbewerbsbeiträge gilt es mediengerecht in Form von kreativ gestalteten Instagram-Kanälen bis zum 31. Oktober 2022 einzureichen. Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise, die im Rahmen einer  Veranstaltung in Berlin verliehen werden.

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Andreas Kleine-Kraneburg

Andreas Kleine-Kraneburg bild

Stellvertretender Leiter Politische Bildung und Leiter Bildungsforen

andreas.kleine-kraneburg@kas.de +49 30 26996-3257 +49 30 26996-3224

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