Ausgabe: 2/2026
- Spaniens Investitionsstock von 245 Milliarden Euro bildet Europas wirtschaftlichen Anker in Lateinamerika. Die einseitige Förderung von linken populistischen und autoritären Netzwerken durch Pedro Sánchez schwächt die Brückenfunktion jedoch und trägt zur Polarisierung bei.
- Traditionelle Mitte-rechts-Netzwerke erodieren in der Region. Während die dortigen Partner der spanischen Volkspartei und der deutschen Union an Einfluss verlieren, füllen rechtspopulistische Akteure wie Vox und deren lateinamerikanische Verbündete das Vakuum. Der Einfluss gemäßigter konservativer Kräfte müsste auf der Führungsebene reaktiviert und verstetigt werden.
- Europa verliert geopolitischen Einfluss gegenüber Chinas Handelspolitik und der US-Sicherheitspolitik. Notwendig ist eine strikte Entideologisierung der zu oft moralisierenden EU-Lateinamerikapolitik mit einem Fokus auf Kernpolitikfelder wie Rechtssicherheit, Sicherheitspolitik, Wirtschaft und Energie, wovon beide Seiten profitierten.
- Madrid und Lissabon können eine gemeinsame EU-Wirtschafts- und Sicherheitspolitik ergänzen und fördern, ersetzen diese jedoch nicht. Sowohl die EU als auch Deutschland haben substanzielle Interessen in Lateinamerika und sollten diese, insbesondere in Anbetracht des jüngsten Ermittlungsverfahrens gegen den Ex-Ministerpräsidenten Rodríguez Zapatero, auch verfolgen.
Am 4. und 5. November 2026 wird der 30. Iberoamerikanische Gipfel unter dem Titel „Iberoamérica: Juntos construimos nuestra Comunidad“ („Gemeinsam gestalten wir unsere Gemeinschaft“) in Madrid stattfinden. Für Spanien und Portugal ist das eine erneute Gelegenheit, ihren Anspruch als „Brücke“ und „Motor“ intensiver Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika zu artikulieren.
Geostrategische Verschiebungen in der internationalen Handels- und Sicherheitsarchitektur bedürfen jedoch auch einer engeren Kooperation Europas als Ganzem mit Lateinamerika. Beide Regionen verbinden bei allen Differenzen eine verknüpfte Geschichte, gemeinsame „westliche“ Werte und vor allem gemeinsame Potenziale.
Regionale Kooperationsmechanismen
Die 1991 initiierten „Gipfel der Iberoamerikanischen Gemeinschaft der Nationen“ umfassen 19 spanisch- und portugiesischsprachige Länder in Amerika sowie Spanien, Portugal und Andorra in Europa. Seit 2005 verfügen sie über ein Generalsekretariat (SEGIB) in Madrid.1 Die diesjährige Gipfel-Agenda peilt eine strategische Neuausrichtung an. Quantifizierbare Resultate, nachhaltiges Wachstum, Digitalisierung, Energiesicherheit sowie Kultur- und Bildungszusammenarbeit werden behandelt.2 Zudem will Spanien einen iberoamerikanischen Katastrophenfonds einführen. Iberoamerika hat (einschließlich Spanien, Portugal und Andorra) rund 700 Millionen Einwohner, also etwa 56 Prozent mehr als die EU (450 Millionen).
Seit 2013 finden zudem die EU-CELAC-Gipfel (vormals EU-LAC-Gipfel) statt. CELAC ist die Gemeinschaft aller 33 Länder Lateinamerikas und der Karibik. Dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez gelang es 2023 während der spanischen EU-Ratspräsidentschaft, das Gipfelformat nach acht Jahren Stillstand zu reaktivieren. Trotz Differenzen zur Ukraineinvasion und Kolonialgeschichte verabschiedete der Gipfel – gegen das Votum Nicaraguas – eine gemeinsame Erklärung zur Vertiefung der strategischen, wertebasierten Partnerschaft. Die EU verpflichtete sich, bis 2027 über die Global Gateway Investment Agenda 45 Milliarden Euro im CELAC-Raum in grüne Energie, digitale Transformation und Gesundheit zu investieren.3 Der Nachfolgegipfel 2025 in Kolumbien etablierte eine EU-CELAC-Allianz gegen transnationale Kriminalität sowie eine EIB-Investitionsinitiative über 1 Milliarde Euro für die lateinamerikanische Energieinfrastruktur. Parallel wurden Kooperationen bei regenerativen Energien und künstlicher Intelligenz sowie die gemeinsame Verbundenheit zu Multilateralismus und Demokratie bekräftigt.4 Spanien und Portugal trieben die Allianz dank der Präsenz von Sánchez, Portugals Premier Luís Montenegro und EU-Ratspräsident António Costa voran.5
Politische Zusammenarbeit
Wahrnehmung Spaniens und dessen Staatsoberhauptes
König Felipe VI. ist das Staatsoberhaupt Spaniens und vertritt das Land völkerrechtlich. Faktisch ist seine Rolle auf repräsentative und eher symbolische Funktionen reduziert. Seine Reden und internationalen Auftritte muss der König mit der spanischen Regierung abstimmen. Seit 2014 reiste Felipe VI. mehr als 30-mal nach Lateinamerika. In den meisten Ländern wird er überwiegend als Symbol kultureller Verbundenheit wahrgenommen. Im März 2026 traf sich der Monarch mit der venezolanischen Oppositionspolitikerin María Corina Machado in Chile. Ein offizieller Staatsbesuch in Venezuela blieb ihm bisher verwehrt.
Im jüngsten Sonderbarometer zum Ansehen Spaniens in Lateinamerika6 2023 bekam Spanien durchweg die Note befriedigend (in Chile, Peru, Argentinien, Kolumbien, Brasilien) bis gut (in Ecuador, Mexiko, Guatemala). Zugleich erhielt die EU gegenüber anderen Bündnissen (UNO, NATO) die höchsten Zustimmungswerte.7 Das Ansehen Spaniens und Europas ist folglich in Lateinamerika besser, als es im Zuge einer versuchten Neuinterpretation der europäischen Geschichte durch linksintellektuelle und linkspopulistische Kreise auf beiden Seiten des Atlantiks oftmals darzustellen versucht wird.8
Bilaterale Zusammenarbeit Spaniens
Die spanische Regierung unterhält seit der Machtübernahme von Pedro Sánchez von der Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) 2018 enge Verbindungen nach Lateinamerika. Ihm und dem Außenminister kommt die Richtlinienkompetenz zu. Die politisch linksaußen zu verortenden Koalitionspartner (von Januar 2020 bis November 2023 Unidas Podemos, seit November 2023 Sumar) besitzen keinen formellen Einfluss auf die spanische Außenpolitik. Faktisch können sie jedoch aufgrund der schwachen Minderheitsposition der Regierung ihren ideologischen Einfluss geltend machen. Dieser lässt sich an der zunehmenden Orientierung der Regierung Sánchez auf die dezidiert linkspopulistischen bis linksautoritären Regierungen und Regime in Lateinamerika ablesen.
Bereits 2018 besuchte Sánchez zum ersten Mal seit 1986 symbolträchtig und offiziell Kuba, um politische Konsultationen mit der kubanischen Diktatur aufzunehmen. Sánchez versprach dem Präsidenten Miguel Díaz-Canel, Kuba stünde ein „privilegierter Platz in der spanischen Außenpolitik zu“.9 Aufgrund der brachliegenden Wirtschaft sind die ökonomischen Verflechtungen vernachlässigbar. Die kubanische Diktatur stützt jedoch durch ihren Militärapparat und Geheimdienst in Venezuela das dortige Unrechtsregime, wodurch Kuba geopolitisch relevant bleibt.10
2021 unterzeichnete Sánchez einen strategischen Aktionsplan mit dem Staatspräsidenten Argentiniens, dem Linksperonisten Alberto Fernández, zum Schutze spanischer Energie- und Technologieinvestitionen.11 Fernández und Sánchez trafen sich in zwei Jahren insgesamt viermal. Die kulturellen und migratorischen Verflechtungen beider Länder sind stark. Seit dem Amtsantritt des libertären Staatspräsidenten Javier Milei herrscht indes eine diplomatische Eiszeit zwischen beiden Ländern. Das Niveau, auf dem die Auseinandersetzungen ausgetragen wurden, sank dramatisch. Im März 2024 beschuldigte der spanische Verkehrsminister Óscar Puente Staatspräsident Milei, „Drogen zu nehmen“. Umgekehrt polemisierte Milei gegen die Ehefrau von Sánchez, gegen die gerichtlich wegen Korruption ermittelt wird.12 Daraufhin zog Spanien seine Botschafterin von Mai bis Oktober 2024 aus Argentinien ab.
Nach Lula da Silvas Antritt als Staatspräsident Brasiliens im Januar 2023 baute Sánchez enge Beziehungen auf. Unter dem Rechtspopulisten Jair Bolsonaro waren diese zuvor stark unterkühlt. Bis zu Lulas Wahlsieg nutzte Sánchez Brasilien hauptsächlich als innenpolitische Projektionsfläche, um die Oppositionsparteien, konkret die moderate, Mitte-rechts ausgerichtete Volkspartei Partido Popular (PP) und die nationalkonservative bis rechtspopulistische Vox, pauschal als frauenfeindliche, homophobe und rassistische Parteien, „die wie Bolsonaro sind“, zu brandmarken.13 Unter Lula unterzeichneten beide Länder 2023 ein erneuertes strategisches Assoziierungsabkommen, das 2025 zur ersten permanenten bilateralen Kommission auf Ebene der Staats- und Regierungschefs weiterentwickelt wurde.14
Auch im Falle Chiles waren die Verbindungen während der Präsidentschaft des Progressisten Gabriel Boric (2022 bis 2026) besonders intensiv. Beide Länder schlossen in dieser Phase mehrere Abkommen zu Frauenrechten, Nachhaltigkeit, Energie und Investitionen. 2025 war Sánchez als einziger europäischer Regierungschef zum Regierungsgipfel „Democracia Siempre“ in Santiago eingeladen. In dessen Rahmen sollte „eine Front gegen die globale Zunahme des Rechtsextremismus“ gebildet werden. Diese Initiative löste Polemik aus, weil sie zugleich unterstellte, dass nur einige wenige, teils dezidiert linksgerichtete Regierungschefs in der Lage wären, für die Demokratie zu sprechen, darunter Yamandú Orsi aus Uruguay, Gustavo Petro aus Kolumbien und Lula da Silva.15
In Kolumbien unterzeichnete die Sánchez-Regierung im September 2021 ein gegenseitiges Schutz- und Förderabkommen für Investitionen mit dem Präsidenten Iván Duque, das spanische Unternehmen in Kolumbien besonders absichern und die wirtschaftliche Verflechtung weiter vertiefen sollte. Nach dem Regierungswechsel zu Petro (2022) baute Sánchez die Beziehungen zu Kolumbien weiter aus und unterstützte aktiv den kolumbianischen Friedensprozess, was sich in mehreren bilateralen Treffen und der engen Abstimmung in Sicherheits- und Migrationsfragen zeigte. Petros ambitionierte Agrarreform, die massiven Steuererhöhungen und die Versuche einer Justizreform bargen aber bis zuletzt das Potenzial, das Investitionsklima für spanische Unternehmen zu erschweren.16 Kolumbien blieb dennoch ein wichtiges Ziel für spanische Direktinvestitionen.
Obwohl Mexiko durch die linkspopulistische und linksnationalistische MORENA (Andrés Manuel López Obrador / Claudia Sheinbaum) regiert wird, sind die Verbindungen zur spanischen Linken schwach ausgeprägt. Gründe dafür sind in der nationalistisch-indigenen Grundhaltung von MORENA zu finden. Da Ministerpräsident Sánchez die Normalisierung der spanisch-mexikanischen Beziehungen zur Priorität erklärte, begann Außenminister José Manuel Albares im Winter 2025 damit, „Schmerz und Unrecht“ gegenüber den indigenen Völkern Mexikos anzuerkennen. König Felipe VI. gab im März 2026 ein differenzierteres Eingeständnis ab. Er appellierte an eine historisch aufrichtige und präzise Interpretation: Die spanischen Überseegebiete waren Teile des Königreiches – und keine Kolonien. Ihren Höhepunkt erreichte diese Vision in der Verfassung von Cádiz (1812) mit der Vergabe von Abgeordnetenmandaten des spanischen Parlaments in beiden Hemisphären.17 Um die durch Sánchez forcierte Annäherung an die Sheinbaum-Regierung in Mexiko zu unterstützen, gestand Felipe VI. im März 2026, dass es während der über 330-jährigen Eingliederung Amerikas in die spanische Monarchie „viel Missbrauch“ gegeben habe, auf den „niemand stolz sein könne“. Er betonte jedoch gleichzeitig, dass die spanische Krone die überseeischen Gebiete nicht als Kolonien, sondern als vollwertige Vizekönigreiche behandelt und bereits im 16. Jahrhundert durch die „Leyes de Indias“ grundlegende Rechte der indigenen Völker geschützt habe.18
Die Sánchez-Regierung erkannte im Februar 2019 Juan Guaidó als den legitimen Übergangspräsidenten Venezuelas an, da Zweifel an der Legitimität von Nicolás Maduros Wiederwahl zur zweiten Amtszeit bestanden. Trotzdem unterhielt die Sánchez-Regierung weiterhin enge diplomatische Beziehungen, vor allem über die sogenannte „Schattendiplomatie“ des ehemaligen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero, der bis heute sowohl die venezolanische Opposition als auch die EU immer wieder zur „Dialogbereitschaft“ mit Maduro beziehungsweise dessen Nachfolgerin Delcy Rodríguez auffordert. Anders gestaltete sich die Lage nach den Präsidentschaftswahlen vom 28. Juli 2024, die durch eine überwältigende Wahlbeteiligung, eine geschlossene Teilnahme der Oppositionsparteien und ein sehr klares Ergebnis gekennzeichnet waren. Der nach Madrid geflohene Oppositionskandidat Edmundo González gewann mit 67 Prozent der Stimmen, wobei die Opposition über 81 Prozent der Wahlprotokolle im Internet veröffentlichte und damit die Unzweifelhaftigkeit des Ergebnisses darlegte.19 Das Regime indes erklärte Maduro zum Sieger und blieb de facto an der Macht. Zwar erkannte kein EU-Land das tatsächliche Wahlergebnis formal an, allerdings würdigte eine nichtlegislative Entschließung des EU-Parlaments den Wahlsieg von González.20 Danach war Spanien das einzige europäische Land – zusammen mit den linken Regierungen aus Brasilien und Kolumbien –, das für einen weiteren Dialog mit dem autoritär-diktatorischen Maduro-Regime warb, während die USA diesem bereits die Legitimation absprachen.
Hinsichtlich der nahen Zukunft bekräftigt die offizielle „Strategie für das außenpolitische Handeln 2025 bis 2028“21 der spanischen Regierung, dass Lateinamerika und die Karibik eine strategische Konstante in der spanischen Außenpolitik bleiben und die Regierung die Zusammenarbeit im „Iberoamerikanischen Raum“ weiter intensivieren möchte. Spanien will dabei weiterhin das Brückenglied zwischen Lateinamerika und Europa bilden. Es vermittelte im vergangenen Jahr bei den Ratifizierungen des EU-Mercosur-Abkommens, beim EU-Chile-Abkommen sowie beim EU-Mexiko-Global-Agreement. Auf der 30. Iberoamerikanischen Gipfelkonferenz Ende 2026 sollen neben den kulturellen und institutionellen auch die wirtschaftlichen Beziehungen (Investitionen, Handel, Global Gateway-Fördermittel) weiter vertieft werden.
In der Gesamtschau können Premier Sánchez somit seit 2018 einige Erfolge in der Lateinamerikapolitik zugesprochen werden. Zum Gesamtbild gehört auch, dass er sich in seinem Aktionsradius zunehmend auf links- bis linksaußenorientierte populistische Kräfte in Lateinamerika verengte. Zudem nutzte er außenpolitische Konflikte mit einzelnen Staats- und Regierungschefs wie Milei und Nayib Bukele aus El Salvador bewusst zu innenpolitischen polarisierten Debatten mit der PP.
Bilaterale Zusammenarbeit Portugals
Portugal betreibt eine konzentriertere bilaterale Zusammenarbeit, die hauptsächlich auf das portugiesischsprachige Brasilien begrenzt ist. Beide Staaten führen regelmäßige Portugiesisch-Brasilianische Gipfel durch. Auf dem 14. Gipfel 2025 wurden 19 Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet, darunter zu Initiativen in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Tourismus und Justiz.
Zudem nutzt Portugal die Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder (CPLP), um über dieses Vehikel auch Kooperationsprojekte in Lateinamerika anzustoßen. So besteht etwa seit 2023 ein Portugal-Lateinamerika-Afrika-Dreieckskooperationsfonds, der mit der SEGIB zusammenarbeitet.
Des Weiteren wirbt Portugal stark für das EU-Mercosur-Abkommen und das EU-CELAC-Format. Trotz der Fokussierung auf Brasilien verfügt die portugiesische politische und diplomatische Elite über eine ausgeprägte globale außenpolitische Strategie, die sich durch ihre parteiübergreifende Konsensorientiertheit auszeichnet. Oftmals hat Portugal damit auf europäischer und internationaler Ebene mehr Erfolg bei der Kommunikation und Einbindung seiner strategischen Interessen als das stärker nach innen gewandte Spanien. Um diese Interessen zu verfolgen, bedienen sich die Portugiesen einer hochentwickelten soft power in Form ihrer Sprache, ihrer reichhaltigen und exzellent integrierten Diaspora sowie des Handels, mit deren Hilfe sie weltweite belastbare Netzwerke aufbauen.
Parteienkooperationen und transnationale politische Verflechtungen
Spanien
Die PSOE ist im Europäischen Parlament in der Fraktion der „Sozialisten und Demokraten“ organisiert. Im Kontext Lateinamerikas positioniert sich die PSOE deutlich näher am Linkspopulismus und -autoritarismus, als sie dies in Europa tut. Seit November 2024 ist Pedro Sánchez Vorsitzender der Sozialistischen Internationalen und versucht gerade in Lateinamerika, sich in dieser Rolle als Gegenspieler zur US-Administration von Präsident Donald Trump darzustellen. Im Rahmen des „Democracia Siempre“-Gipfels forderte er, die Linke müsse gegen den Aufstieg der „extremen Rechten“ weltweit „in die Offensive gehen“.22 Sánchez indes definiert alle politischen Kräfte, die nicht „sozial und progressiv“ sind, als rechts oder gar als rechtsextrem – als Kräfte, die jenseits einer „Mauer“ stünden.23
Die PSOE stellt mit ihrer ehemaligen stellvertretenden Generalsekretärin Adriana Lastra die stellvertretende Koordinatorin der Puebla-Gruppe. Letztere unterstützte in der Vergangenheit mehrfach öffentlich die autoritären Regime in Venezuela (2020, 2021), Kuba (2021) und Nicaragua (2023). Vorstandsmitglieder sind zudem Evo Morales, der aufgrund von Wahlmanipulationen in Bolivien 2019 zurücktreten musste, sowie der im belgischen Exil lebende Rafael Correa, der als ecuadorianischer Präsident mehrfach die Verfassung für sich ändern ließ, die Pressefreiheit einschränkte und 2020 zu acht Jahren Haft wegen Korruption verurteilt wurde.
Die spanischen linksextremen Parteien und Koalitionspartner von Sánchez (bis 2023 Unidas Podemos, heute Sumar) unterhalten enge Verbindungen zu linkspopulistischen bis linksautoritären Parteien und Bewegungen in Venezuela, Kuba, Bolivien und Kolumbien. Die Parteivorsitzenden Pablo Iglesias (bis 2021) und Ione Belarra (seit 2021) pflegten seit Gründung von Podemos intensive Kontakte zu Hugo Chávez und Nicolás Maduro, während die aktuelle Arbeitsministerin Yolanda Díaz (Sumar) vor allem mit Lula, Petro und Boric zusammenarbeitet.
Im Zeitraum 2020 bis 2023 prägte diese Vernetzung die spanische Außenpolitik spürbar: Die Koalition setzte sich für Dialog mit Maduro ein, kritisierte US-Sanktionen und blockierte schärfere EU-Positionen gegenüber Kuba und Nicaragua. Im Mittelpunkt stehen die Themen „Anti-Imperialismus“, Solidarität mit linken Regierungen, Feminismus und Klimagerechtigkeit. Die Parteien positionieren sich als Teil eines transatlantischen „progressiven“ Netzwerks, das das Foro de São Paulo und die Puebla-Gruppe nutzt, um gemeinsame Positionen zu koordinieren.
Die rechtspopulistische Vox macht sich geschickt den breitflächigen Rechtsruck in Lateinamerika zunutze, der vielerorts auf die Enttäuschung der Bürger mit den vorhergehenden linkspopulistischen bis linksautoritären Regierungen zurückzuführen ist.24 Ihre wichtigsten Partner sind Staatspräsident Javier Milei von La Libertad Avanza in Argentinien (rechtslibertär-populistisch), Präsident Nayib Bukele von Nuevas Ideas in El Salvador (rechts-autoritär-populistisch) und Präsident Antonio Kast von der Partido Republicano in Chile (rechts-national-konservativ). Seit 2020 organisiert Vox das Foro Madrid einerseits als internationales Gipfeltreffen konservativer bis rechtspopulistischer Parteien (auf Distanz zur AfD, die nicht in das Foro integriert ist), organisiert jedoch zugleich auch sogenannte Regionalforen in Lateinamerika (so 2022 in Bogotá, 2023 in Lima sowie 2025 in Paraguay). Damit zeigt Vox eine hervorgehobene Kapazität zur Organisation von internationalen Politikveranstaltungen in Lateinamerika. Vox ist ideologisch zugleich mit der MAGA-Bewegung und der Orbán-Bewegung verbunden. Der gemeinsame Nenner ist der Kulturkampf gegen den „Wokismus“ und die extreme Linke. Andererseits lehnt Vox jedoch – und hier findet sich eine der Hauptdifferenzen zur AfD – einen geopolitischen Einfluss Russlands und Chinas auf die westliche Hemisphäre ab. Zugleich dringt Vox in die frühere Einflusssphäre der klassischen Mitte-rechts-Partei PP ein, wenn sie formale Beziehungen zur venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado25 sowie informelle Kontakte zu Politikern der mexikanischen PAN pflegt.26 Vox differenziert im Rahmen ihres Konzeptes der „Iberoesfera“ sehr deutlich zwischen ihrem harten Anti-Migrationskurs im Allgemeinen und der Zuwanderung aus Lateinamerika im Speziellen, und argumentiert dabei mit der kulturellen, sprachlichen und religiösen Nähe.27
Die mitte-rechts-gerichtete Volkspartei PP besaß traditionell tiefe und institutionalisierte Kontakte zu den christdemokratischen und liberal-konservativen Parteien Lateinamerikas, die im Zuge der dortigen Transformation an Boden verlieren. Der PP-Parteivorsitzende Alberto Núñez Feijóo reiste 2022 einmalig nach Uruguay, Argentinien, Chile und Ecuador, wo er jeweils für das EU-Mercosur-Abkommen, politische Mäßigung und gute Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika warb. Seitdem sind von ihm keine weiteren Initiativen in der Region bekannt. Klassische Partner wie PAN in Mexiko, PSDB in Brasilien, PCC in Kolumbien, CREO in Ecuador, Renovación Nacional in Chile oder PRO in Argentinien haben in den vergangenen 20 Jahren tendenziell an Einfluss verloren. Aufgrund dieses Umstandes nähert sich die PP auch Parteien an, die keine traditionellen Mitglieder der International Democracy Union (IDU) bzw. der Centrist Democrat International (CDI) sind, z. B. dem Centro Democrático in Kolumbien (CDI, nur mit IDU assoziiert) sowie der Acción Democrática Nacional von Daniel Noboa in Ecuador (weder IDU- noch CDI-Mitglied).
Sichtbare internationale Initiativen kommen von Isabel Díaz Ayuso (PP), die als Regionalpräsidentin des spanischen Wirtschaftsmotors Madrid politische und wirtschaftliche Kooperationen auf Auslandsreisen verbindet.28 So reiste Ayuso seit 2021 sechsmal in die USA. 2022 sprach sie mit der lateinamerikanischen Diaspora in Miami. Zudem war sie fünf Mal in Lateinamerika (Chile, Mexiko, Peru, Ecuador, Argentinien). Dabei traf sie u. a. auf den argentinischen Präsidenten Javier Milei, die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado sowie den ecuadorianischen Präsidenten Daniel Noboa, den Chilenen José Antonio Kast und den Bolivianer Luis Fernando Camacho (in deren Zeit als Oppositionsführer).
Portugal
Die Partido Socialista (PS) unterhält enge und persönliche Verbindungen zur brasilianischen PT unter Lula sowie zu sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien in Kolumbien, Chile und Uruguay. Sie nutzt die CPLP und das EU-CELAC-Format systematisch zur politischen und wirtschaftlichen Vernetzung und Einflussnahme. Ihre Lateinamerika-Politik ist hochorganisiert, stabil und stark Brasilien-zentriert, wobei ideologische Nähe mit pragmatischer Diplomatie kombiniert wird.
Die Mitte-rechts ausgerichtete Partido Social Demócrata (PSD) pflegt gute Kontakte zu liberalen, liberal-konservativen und christdemokratischen Parteien wie PSDB in Brasilien, Renovación Nacional in Chile, Cambio Radical und Centro Democrático in Kolumbien sowie CREO in Ecuador. Sie setzt viel auf wirtschaftspolitische Diplomatie und die Förderung portugiesischer Investitionen. Ihre Lateinamerika-Politik ist pragmatisch, wenig ideologisch und stabil, wirkt jedoch etwas passiver als die der PS. Die PSD teilt allerdings mit der spanischen PP das Problem, dass viele ihrer traditionellen Partnerparteien in Lateinamerika seit einigen Jahren an Einfluss verloren haben.
Die rechtspopulistische Chega ist der engste Verbündete von Vox in Europa, teilt die gleichen Grundüberzeugungen und ist im Foro Madrid aktiv. Seit 2022 hat Parteichef André Ventura rasch ein Netzwerk mit den neuen rechten Kräften in Lateinamerika aufgebaut, insbesondere mit Javier Milei in Argentinien, Nayib Bukele in El Salvador und José Antonio Kast in Chile. Vor dem 8. Januar 2023 unterhielt er auch enge Kontakte zu Bolsonaro, hat sich seit dem Sturm auf die politischen Institutionen in Brasília jedoch von ihm distanziert. Chegas Lateinamerika-Politik ist ideologisch und dynamisch, besitzt allerdings einen vergleichsweise geringen institutionellen Organisationsgrad und bleibt stärker auf persönliche Kontakte und auf die Netzwerke von Vox beschränkt.
Geopolitische Perspektiven
Spanien und Portugal verfügen weiterhin über einzigartige historische, kulturelle und wirtschaftliche Brücken für Europa nach Lateinamerika, doch beide nutzen sie unterschiedlich. Spanien besitzt mit einem FDI-Stock von rund 245 Milliarden Euro die bei weitem stärkste wirtschaftliche Verankerung aller europäischen Staaten und kann durch den Iberoamerika-Gipfel 2026 seine Position stärken. Allerdings hat die Sánchez-Regierung diese Stärke durch eine ideologische Verengung auf linke Regime teilweise verspielt und viele politische Zugänge verloren. Portugal agiert pragmatischer und Brasilien-zentriert, verzichtet auf einen Führungsanspruch, setzt erfolgreich auf soft power und wirtschaftliche Diplomatie, bleibt dabei in der Tiefenwirkung jedoch hinter Spanien zurück.
Die geopolitische Lage in Lateinamerika ist von zwei großen externen Kräften geprägt: Die Nationale Sicherheitsstrategie der USA vom November 2025 beansprucht die westliche Hemisphäre erneut als exklusiven Einflussraum, was mit der militärischen Intervention in Venezuela im Januar 2026 unterstrichen wurde. Gleichzeitig expandiert China massiv: 2024 erreichte es ein Handelsvolumen von 515 Milliarden US-Dollar mit der Region – rund das Zehnfache des spanischen Volumens. Russland und Iran spielen eine geringere, aber sicherheitspolitisch weiterhin relevante Rolle bei den verbliebenen linksautoritären Regimen.
In diesem Kontext gewinnt das EU-Mercosur-Abkommen besondere Bedeutung. Für Spanien bietet es die Chance, seine wirtschaftliche Verankerung in den Kernländern des Blocks (vor allem Brasilien und Argentinien) zu sichern und seine Brückenfunktion innerhalb der EU zu stärken. Für Portugal liegt der Schwerpunkt fast ausschließlich auf Brasilien, wo das Abkommen erhebliche Marktzugangsvorteile für Schlüsselunternehmen schaffen würde.
Die Bedeutung für Europa, Deutschland und die deutsche Christdemokratie
Viele Vorstöße Spaniens und Portugals kommen der EU als Ganzem zugute: So hat Spanien zur Reaktivierung des EU-CELAC-Formats und zum Abschluss des EU-Mercosur-Abkommens beigetragen. Portugal hat durch die CPLP und den 2023 gegründeten Portugal-Lateinamerika-Afrika-Dreieckskooperationsfonds eine wichtige globale Vermittlerrolle aufgebaut. Beide Länder „repräsentieren“ zudem Europa auf dem Iberoamerika-Gipfel 2026 in Madrid.
Allerdings hat die spanische Regierung ihre Außenpolitik seit 2018 zunehmend ideologisch auf linke und linksautoritäre Regime (Venezuela, Kuba, Nicaragua) verengt und Regierungen anderer politischer Strömungen vernachlässigt. Sánchez hat durch seine oftmals einseitige Positionierung die politische Polarisierung in Lateinamerika teilweise mitverstärkt. Beide iberischen Staaten bleiben zudem oft stark situativ und reaktiv in ihrem außenpolitischen Handeln.
Die „iberische Brücke“ ist folglich zwar ein wichtiges, kann jedoch nur eines von mehreren außenpolitischen Instrumenten der EU sein. Letztere sollte auch ihre eigenen Initiativen (Global Gateway; EU-Mercosur; Euroclima+; die Drogenbekämpfungskooperation COPOLAD usw.) weiterentwickeln, allerdings auf eine Art und Weise, die der Nachfrage in Lateinamerika entsprechen – denn viele dortige Regierungen wünschen sich von Europa anstatt einer wirtschaftlich belastenden und überregulierten grünen Agenda sowie an einseitige Bedingungen geknüpfte Identitäts- und Genderstandards vielmehr eine pragmatische, investitions- und wachstumsorientierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe, ergänzt um eine Stärkung der Rechtstaats- und der strategischen Sicherheitszusammenarbeit, von der auch Europa als Einfallstor lateinamerikanischer Drogenkartelle unmittelbar profitieren würde.
In diesem Kooperationsgeflecht sollte auch Deutschland seine eigenen, bereits sehr stark ausgebauten Netzwerke (GIZ, Goethe-Institute, politische Stiftungen, AHKs) gezielt weiterentwickeln und auf die großen geopolitischen Herausforderungen und Themen des 21. Jahrhunderts (Systemwettbewerb mit China, kontinentale Sicherheitsbedrohung durch Russland, transnationale Massenmigration usw.) unter Berücksichtigung der eigenen Interessen ausrichten. Die bilaterale Zusammenarbeit mit Spanien und Portugal kann dabei Synergieeffekte generieren, sollte sich jedoch auf Projekte konzentrieren, die weniger ideologisch verengt sind und die Stärkung einer Lateinamerika-Politik verfolgen, die alle relevanten demokratischen Kräfte der Region einbezieht.
Die Union verfügt auf institutioneller Ebene und auf Arbeitsebene (über ihr Büro für internationale Beziehungen, die politischen Stiftungen, die EVP, die IDU, die CDI usw.) über jahrzehntelange Kontakte in Lateinamerika. In einem politischen Umfeld, das durch Hyperpersonalisierung und eine digitale Ad-hoc-Kommunikation gekennzeichnet ist, ist allerdings fraglich, ob diese Strukturen künftig für die ideelle Arbeit auf dem Kontinent ausreichen. Dafür bräuchte sie ein dynamisches, kontinuierliches und strategisches politisches Beziehungsgeflecht von Führungskräften der Partei, der Legislative und der Exekutive.
Einerseits könnte die Union dieses symbiotisch im Verbund mit der spanischen PP und den portugiesischen Schwesterparteien PSD und CDS-PP vertiefen, indem sie ihre bereits vorhandenen institutionellen Ressourcen einbrächte, während die iberischen Partner ihre historisch gewachsenen Netzwerke in Lateinamerika reaktivierten und darauf aufbauten, um durch gemeinsame strategische Maßnahmen und abgestimmte Positionen innerhalb von EVP und IDU die aktuellen politischen Tendenzen in Lateinamerika besser zu lesen und langfristige Beziehungen zu den künftigen Führungspersönlichkeiten aufzubauen. Andererseits könnte die Union parallel dazu eigenständige Initiativen auf politischer Ebene weiterentwickeln und direkt aufstrebende moderate Kräfte in Lateinamerika über ihr Netzwerk sondieren und ansprechen. Dies könnte beispielsweise durch den Ausbau bilateraler Dialogformate auf politischer Führungsebene, eine stärkere politische Präsenz in strategisch wichtigen Ländern sowie verstärkte Wirtschaftsforen geschehen.
Während Ministerpräsident Sánchez große Hoffnungen in den 30. Iberoamerikanischen Gipfel setzt, um seinen Einfluss in Lateinamerika zu festigen, markieren die gerichtlichen Ermittlungen gegen seinen Amtsvorgänger und Mentor José Luis Rodriguez Zapatero im „Fall Plus Ultra“ eine historische Zäsur. Zapatero fördert seit seiner Zeit als Ministerpräsident (2004–2011) bis heute als ideologische Referenzfigur der spanischen Linken systematisch linkspopulistische und linksautoritäre Regierungen in Lateinamerika. Durch massive Wirtschaftshilfe an Venezuela, enge Partnerschaften mit Evo Morales und der früheren argentinischen Präsidentin Kirchner sowie die Mitgründung und Förderung der Grupo de Puebla baute er ein transatlantisches Linksaußen-Netzwerk mit auf.29
Nun wird ihm in der 4.000-seitigen Anklageschrift nicht nur unlautere Einflussnahme, Geldwäsche und Urkundenfälschung, sondern auch die Bildung einer (transnationalen) kriminellen Organisation vorgeworfen. Aus Venezuela sollen über ihn trotz Embargo Rohstoffe wie Gold, Nickel und Öl an China geflossen sein. China (bspw. Huawei) soll er zugleich möglicherweise unlauteren Zugang zur spanischen Regierung verschafft haben.30
Diese Enthüllungen könnten in Lateinamerika nicht nur die Glaubwürdigkeit progressiver Narrative weiter erschüttern, die Polarisierung weiter verschärfen und Spaniens Brückenfunktion zur Region belasten, sondern auch in eine Enttäuschung mit Europa umschlagen. Daher ist es unabdingbar, dass Europa und Deutschland stärker die oben genannten eigenen, kontinuierlichen, parteiübergreifenden und sachorientierten Beziehungen auf Führungsebene zu den neuen lateinamerikanischen Führungsfiguren aufbauen.
Martin Friedek ist Projektkoordinator im Auslandsbüro Spanien und Portugal der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Madrid.
Dr. Ludger Gruber war bis Mai 2026 Leiter des Auslandsbüros Spanien und Portugal der Konrad-Adenauer-Stiftung.
- Ministerio de Asuntos Exteriores, Unión Europea y Cooperación 2024: Las Cumbres Iberoamericanas: hacia la cumbre de 2026 en España, 22.11.2024, in: https://ogy.de/y1lf [29.04.2026]. ↩︎
- The Diplomat 2025: The next Ibero-American Summit will be held in Madrid on November 4 and 5, 2026, 26.09.2025, in: https://ogy.de/xlzh [29.04.2026]. ↩︎
- Escoffier, Natalia 2025: The CELAC-EU Summit advances its shared agenda with the declaration of a Bi-regional Pact on Care, EU-LAC, 15.12.2025, in: https://ogy.de/tpbc [29.04.2026]. ↩︎
- Europäischer Rat: EU-CELAC summit, 9 November 2025, in: https://ogy.de/usi3 [29.04.2026]. ↩︎
- República Portuguesa 2025: Portugal views the EU-CELAC partnership as a strategic alliance, 08.11.2025, in: https://ogy.de/qhag [29.04.2026]. ↩︎
- Ziel des „Barómetro de la Imagen de España en América Latina 2023“ des Real Instituto Elcano ist es, die Wahrnehmung, die Sympathie, das Vertrauen und das Ansehen Spaniens in acht lateinamerikanischen Ländern zu messen, zu analysieren und zu bewerten, wobei der Schwerpunkt auf der Wirtschaft, der Kultur und der politischen Rolle des Landes liegt. ↩︎
- González Enríquez, Carmen / Martínez Romera, José Pablo 2023: Barómetro de la Imagen de España, Real Instituto Elcano, 20.09.2023, in: https://ogy.de/f6px [29.04.2026]. ↩︎
- Urban, Thomas 2019: Schwarze Legenden, Süddeutsche Zeitung, 19.08.2019, in: https://ogy.de/14ze [29.04.2026]; Bockwyt, Esther 2025: Die Psychologie des postkolonialen und woken Weltbilds. Ein Irrweg in Schuld, Depression und Spaltung, Geschichtsbewusst, Konrad-Adenauer-Stiftung, 17.03.2025, in: https://ogy.de/4lx2 [29.04.2026]. ↩︎
- La Moncloa 2018: Pedro Sánchez llega a Cuba para relanzar las relaciones entre España y la isla caribeña, 22.11.2018, in: https://ogy.de/6vw8 [29.04.2026]. ↩︎
- Frank-Walter Steinmeier reiste 2015 als deutscher Außenminister nach Kuba. Dabei handelte es sich jedoch nicht um einen deutschen Staatsbesuch, der Kuba in diesem Maße aufgewertet hätte. ↩︎
- La Moncloa 2021: Sánchez muestra su respaldo y solidaridad a Argentina para superar los retos sanitarios y económicos derivados de la pandemia, 09.06.2021, in: https://ogy.de/wc28 [29.04.2026]. ↩︎
- The Economist 2026: Spain’s judiciary is caught up in a bitter political war, 14.01.2026, in: https://ogy.de/r8nb [29.04.2026]. ↩︎
- Swissinfo.ch 2019: Sánchez compara a la oposición española de derechas con Bolsonaro, 12.01.2019, in: https://ogy.de/t50y [29.04.2026]. ↩︎
- Europa Press 2026: Sánchez y Lula celebran la primera cumbre bilateral entre España y Brasil el 17 de abril en Barcelona, 06.04.2026, in: https://ogy.de/0tnt [29.04.2026]. ↩︎
- Montero, Andrés 2025: Cumbre progresista en Chile: fracaso estrepitoso, El Debate, 26.07.2025, in: https://ogy.de/00kh [29.04.2026]. ↩︎
- Dominik, Alexander 2023: Problemas de la reforma agraria en Colombia, Deutsche Welle, 28.03.2023, in: https://ogy.de/i1uh [29.04.2026]. ↩︎
- The Hispanic Council 2022: La Constitución de 1812 y sus implicaciones en los territorios españoles de ultramar, 08.03.2022, in: https://ogy.de/c8gh [29.04.2026]. ↩︎
- Europa Press 2026: El rey Felipe VI admite que hubo „mucho abuso“ durante la conquista de América, El Confidencial, 16.03.2026, in: https://ogy.de/xxp3 [29.04.2026]. ↩︎
- BBC News Mundo 2024: Cuáles son los resultados de las elecciones en Venezuela según las actas publicadas por la oposición, 06.08.2024, in: https://ogy.de/j6n0 [29.04.2026]. ↩︎
- Europäisches Parlament 2024: EP Resolution of 19 September 2024 on the situation in Venezuela, 19.09.2024, in: https://ogy.de/411j [29.04.2026]. ↩︎
- Ministerio de Asuntos Exteriores, Unión Europea y Cooperación: Estrategia de Acción Exterior de España 2025-2028, in: https://ogy.de/spwe [29.04.2026]. ↩︎
- Caraballo, Cristian 2025: Sánchez llama ante los líderes latinoamericanos a pasar a la „ofensiva“ contra la ultraderecha, Euronews, 21.07.2025, in: https://ogy.de/6lv4 [29.04.2026]. ↩︎
- García de la Granja, Pilar 2026: Sánchez, de promotor del muro a supuesto líder contra el odio, Cope, 12.03.2026, in: https://ogy.de/c4pt [29.04.2026]. ↩︎
- Suhr, Henning 2026: Polarisierung, Populismus, Pragmatismus. Lateinamerikas Parteienlandschaft rückt nach rechts, Auslandsinformationen, Konrad-Adenauer-Stiftung, 02.04.2026, in: https://ogy.de/4549 [29.04.2026]. ↩︎
- Swissinfo.ch 2026: Corina Machado se verá en España con líderes del conservador PP y el ultraderechista Vox, 09.04.2026, in: https://ogy.de/egi1 [29.04.2026]. ↩︎
- Swissinfo.ch 2021: El PAN afirma que la reunión con Vox en México fue „a título personal“, 03.09.2021, in: https://ogy.de/y675 [29.04.2026]. ↩︎
- Sosa, Carlos 2018: Abascal (Vox): „No es lo mismo un inmigrante hispanoamericano que la inmigración de los países islámicos“, Canarias Ahora, 17.04.2018, in: https://ogy.de/jylm [29.04.2026]. ↩︎
- García, Manuel Manahén 2026: Madrid refuerza sus lazos con Hispanoamérica, especialmente con Argentina y México, El Debate, 21.01.2026, in: https://ogy.de/rin8 [29.04.2026]. ↩︎
- Grundberger, Sebastian 2024: The pink galaxy, Diálogo Político, Konrad-Adenauer-Stiftung, 07.08.2024, S. 29 und 122, in: https://ogy.de/mlhn [29.05.2026]. ↩︎
- Jamardo, María 2026: El sumario del ‚caso ZP’ dinamita los cimientos del PSOE y salpica a la SEPI y a varios ministerios, El Debate, 26.05.2026, in: https://ogy.de/2095 [29.05.2026]. ↩︎