Dr. Thomas Kunze

Leiter des Auslandsbüros und Landesbeauftragter für die Russische Föderation

Geb. 1963 in Leipzig; Studium der Geschichte, Germanistik und Pädagogik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Karl-Marx-Universität Leipzig; 1991 Promotion zum Dr. phil. (Fachgebiet: Neueste Geschichte).

 

Beruflicher Werdegang

1990–1995: Chef des Ausländeramtes sowie des Amtes für Kommunalaufsicht, Kreis Leipzig;

1995–2001: Gastdozent an der Ovidius-Universität und dem Kolleg „Mircea cel Batran“ (Constanta/Rumänien);

Seit 2002 für die Konrad-Adenauer-Stiftung tätig als Regionalbeauftragter für Zentralasien mit Sitz in Taschkent (2002-2005 und 2010-2019), Leiter der Europa/Nordamerika-Abteilung in der Zentrale der Stiftung in Berlin (2007-2010) und Leiter des Auslandsbüros Moskau sowie Landesbeauftragter für die Russische Föderation (2005-2007 und seit 2019).

 

Publizistik

Zahlreiche Bücher zur deutschen, osteuropäischen, sowjetischen und postsowjetischen Zeitgeschichte, darunter Biographien über Nicolae Ceausescu und Erich Honecker. Zuletzt erschienen: „Personenkult im 20. und 21. Jahrhundert“ (Berlin, 2013, Istanbul, 2015), „Das Ende des Imperiums. Was aus den Staaten der Sowjetunion wurde“ (Berlin, 2017) und „Zentralasien. Porträt einer Region“ (Berlin, 2018). Thomas Kunze ist Gast bei ZDF-History und Fachberater für Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen (www.thomas-kunze.com).

 

Sonstiges

Ehrenprofessuren an der Präsidialakademie Taschkent und der Staatlichen Al-Chorezmi-Universität (Usbekistan);

2011: Verleihung der Sächsischen Verfassungsmedaille;

2019: Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Republik Usbekistan.

Expertise

  • Russland, Zentralasien und postsowjetischer Raum
  • Rumänien
  • DDR-Geschichte

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