Unser Wohlstand hängt von Innovation ab.
Auf einen Blick
- Innovation ist kein Selbstzweck: Sie soll Wohlstand, Dynamik und Chancen ermöglichen.
- Wachstum gelingt heute vor allem über Wissen, Technologie und Unternehmergeist – aber nur mit passenden Rahmenbedingungen.
- Innovation umfasst nicht nur Technik, sondern auch Geschäftsmodelle, Prozesse, soziale und politische Neuerungen.
- Soziale Marktwirtschaft heißt: Wettbewerb, technologieoffene Regulierung, weniger Bürokratie, verlässliche Regeln.
- Europa kann Vorbild sein, wenn Innovation schneller in marktfähige Produkte kommt und Standards gesetzt werden.
Inhalt
1. Innovation braucht die richtigen Rahmenbedingungen
3. Innovation ist mehr als Technologie
4. Wachstum und Nachhaltigkeit
5. Soziale Marktwirtschaft als Kompass
6. Europäische Innovationskraft als Vorbild
7. Unsere Angebote und Projekte zum Thema
8. Publikationen, Veranstaltungen und Medienbeiträge zum Thema
Innovation braucht die richtigen Rahmenbedingungen
Innovationen sind kein Selbstzweck. Sie entfalten ihren Wert erst dann, wenn sie Wohlstand schaffen, wirtschaftliche Dynamik ermöglichen und den Menschen konkrete Chancen eröffnen. Für die Konrad‑Adenauer‑Stiftung (KAS) ist deshalb klar: Nachhaltiges Wachstum entsteht dort, wo innovative Ideen, unternehmerische Freiheit und eine klare ordnungspolitische Orientierung vorhanden sind – so wie es in der Sozialen Marktwirtschaft vorgesehen ist.
Gerade in Zeiten globaler Umbrüche, technologischer Disruptionen und geopolitischer Unsicherheiten ist die Fähigkeit zur Innovation ein entscheidender Standortfaktor. Die KAS legt deshalb einen Schwerpunkt auf die Frage, wie Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Stabilität durch Innovation gesichert werden können.
Globale Herausforderungen: Wachstum unter neuen Vorzeichen
Wirtschaftliches Wachstum steht heute unter komplexen Bedingungen. Digitalisierung, demografischer Wandel, Klimawandel, geopolitische Spannungen und der internationale Wettbewerb um Technologieführerschaft prägen die Ausgangslage. Wir betonen, dass Deutschland und Europa nur dann wirtschaftlich stark bleiben können, wenn Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Produkte überführt werden und Innovationshemmnisse abgebaut werden.
Während früher vor allem Kapital und Arbeitskraft Wachstum bestimmten, sind es heute in weit größerem Maße Wissen, Technologie und unternehmerische Kreativität. Doch diese Ressourcen entfalten sich nicht automatisch. Sie benötigen verlässliche Rahmenbedingungen, offene Märkte, Rechtssicherheit und eine innovationsfreundliche Kultur.
Innovation ist mehr als Technologie
Technologische Neuerungen – von Künstlicher Intelligenz über Biotechnologie bis hin zu neuen Materialien – sind zentrale Treiber wirtschaftlichen Wachstums. Diese werden auf verschiedenen Ebenen durch Soziale Innovationen begleitet:
- Neue Geschäftsmodelle, die Wertschöpfung neu organisieren
- Organisatorische Innovationen, die Prozesse effizienter machen
- Politische Innovationen, die Rahmenbedingungen modernisieren
Innovation entsteht dort, wo Menschen bereit sind, Neues zu denken, Risiken einzugehen und Veränderung zu gestalten. Eine innovationsfreundliche Gesellschaft braucht daher Mut, Offenheit und Vertrauen – und eine Politik, die diese Haltung unterstützt.
Wachstum und Nachhaltigkeit: Zukunftsfähigkeit durch verantwortungsvolle Innovation
Nachhaltiges Wachstum bedeutet für die Konrad-Adenauer-Stiftung, ökonomische Stärke mit ökologischer Verantwortung und sozialer Stabilität zu verbinden. Moderne Innovationspolitik muss daher resilienzorientiert sein und nicht nur technologische Fortschritte ermöglichen, sondern auch sicherstellen, dass diese im Einklang mit den natürlichen Lebensgrundlagen stehen, von der Gesellschaft verstanden und akzeptiert werden. Die KAS betont, dass nachhaltige Entwicklung nur gelingt, wenn ökologische Effizienz, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zusammen gedacht werden. Nachhaltigkeit wird so zu einem strategischen Standortfaktor: Länder und Regionen, die ökologische Transformation und wirtschaftliche Dynamik erfolgreich verbinden, stärken nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit, sondern übernehmen auch internationale Verantwortung für kommende Generationen.
Soziale Marktwirtschaft als Kompass: Rahmenbedingungen für Wachstum
Zentrale Bedeutung als Leitlinie für innovationsgetriebenes Wachstum haben für uns die ordnungspolitischen Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft. Dazu gehören:
- Freiheit und Wettbewerb als Motor für unternehmerische Kreativität
- Technologieoffene Regulierung, die Innovation nicht behindert
- Stärkung von Forschung und Entwicklung, insbesondere im europäischen Kontext
- Abbau bürokratischer Hürden, die Innovationen ausbremsen
- Verlässliche Regeln, die Investitionen ermöglichen
Gerade in einer globalisierten Welt ist es entscheidend, dass Europa seine wirtschaftliche Stärke durch innovationsfreundliche Rahmenbedingungen sichert. Dabei muss klar sein: Innovationen und Wachstum wird es letztlich nur in einer wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft geben.
Europäische Innovationskraft als Vorbild
Deutschland und Europa können Vorreiter sein – nicht nur durch technologische Exzellenz, sondern durch die Fähigkeit, Innovationen in marktfähige Produkte zu überführen und weltweit Standards zu setzen. In Veranstaltungen und Publikationen zu dem Thema zeigen wir auf, wie Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam daran arbeiten können, Innovationskraft zu stärken und Wachstum zu sichern.
Innovation wird zunehmend zum Standortfaktor. Länder, die die besten Bedingungen für Gründer, Entwickler und Unternehmen bieten, werden im globalen Wettbewerb vorne liegen. Wir setzen uns dafür ein, dass Europa diesen Anspruch erfüllt – durch kluge Regulierung, offene Märkte und eine innovationsfreundliche Gesellschaft.
Unsere Angebote und Projekte zum Thema
Publikations-, Video- und Webseitenprojekte
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat zu ihrem Schwerpunktthema „Wachstum braucht Innovation“ bereits zahlreiche Projekte und Kampagnen erarbeitet und durchgeführt, die wir Ihnen an dieser Stelle in einer Auswahl präsentieren möchten. Darüber hinaus erscheinen in unserer Publikationsreihe „Monitor Nachhaltigkeit“ in unregelmäßigen Abständen anlassbezogene Beiträge zu verschiedenen innovationsbezogenen Aspekten rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Monitor Nachhaltigkeit
Mit der Publikationsreihe Monitor Nachhaltigkeit greifen wir aktuelle Nachhaltigkeitsthemen zumeist anlassbezogen aus Perspektive der Konrad-Adenauer-Stiftung auf, um sie einer interessierten Öffentlichkeit in Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zugänglich zu machen und einen Beitrag zur Positionierung der Stiftung zu diesem wichtigen Querschnitts- und Zukunftsthema zu leisten.
Quantencomputer und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft
Quantencomputing besitzt enorme Potenziale. Ob wirtschaftlich oder im gesellschaftlichen Kontext – Quantencomputer stellen eine sehr bedeutende Zukunftstechnologie dar. Unsere Publikationen rund um Quantencomputer im Zusammenhang mit dem Thema Digitalisierung erläutern Grundlagen und Anwendungen, loten die Potentiale aus und geben Einblick in den aktuellen Forschungsstand.
Kooperation
Um eine markt- und innovationsorientierte Strategie für Klimaneutralität zu fördern, hat die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Kooperation mit EPICO Klimainnovation – Denkfabrik und Netzwerk für nachhaltige, marktbasierte und innovationsorientierte Klima- und Energiepolitik – geschlossen.
Kooperation mit EPICO Klimainnovation
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist im Jahr 2021 eine Kooperation mit der Denfabrik EPICO KlimaInnovation eingegangen. Das Netzwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, für nachhaltige, marktbasierte und innovationsorientierte Klima- und Energiepolitik einzutreten und Strategien für Klimaneutralität aus der gesellschaftlichen Mitte heraus zu entwickeln und zu deren Umsetzung beizutragen.
Schwerpunkt der Kooperation zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung und EPICO KlimaInnovation ist der „Policy Accelerator for Climate Innovation“. In diesem Projekt wurden im Rahmen eines agilen Design-Thinking-Prozesses klare Handlungsempfehlungen zu Schlüsselthemen der Energiepolitik und Zielbildern zur Erreichung von Klimaneutralität erarbeitet. Dabei wollen wir es aber nicht bewenden lassen. Auch in Zukunft soll die Thematik weiter begleitet, Handlungsempfehlungen optimiert und über ein starkes Netzwerk in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in der Umsetzung vorangetrieben werden.
Mediathek
Verwandte Themen und Themenbereiche unseres Schwerpunktes "Nachhaltigkeit braucht Innovation"
Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich mit unterschiedlichsten Aspekten innovativer und nachhaltiger Entwicklungen auseinander. Ob Ressourcen- und Umwelt, Soziale Marktwirtschaft oder Künstliche Intelligenz – auf unseren Themenseiten können Sie sich umfassend zu verwandten Themen und verschiedenen Teilbereichen des Schwerpunktthemas "Nachhaltigkeit braucht Innovation" informieren.