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Einzeltitel

Anerkennung von Bildungsabschlüssen venezolanischer Migranten in Peru

Buchveröffentlichung

Eines der auffälligsten Merkmale der venezolanischen Migration nach Peru ist das hohe Niveau an Humankapital, das sie mit sich bringt. Studien, die vom Nationalen Institut für Statistik und Informatik (INEI) im Rahmen der Nationale Umfrage zur venezolanischen Bevölkerung (ENPOVE) zeigen, dass 41 % der Migranten über einen abgeschlossenen Hochschulabschluss verfügen unddass viele von ihnen in für die Entwicklung des Landes entscheidenden Fachbereichen wie Medizin, Krankenpflege, Ingenieurwesen, Rechtswissenschaften und Pädagogik ausgebildet wurden.

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Tatsächlich weist die venezolanische Migration im Vergleich zur peruanischen Bevölkerungein relativ höheres Bildungsprofil auf,mit einem beträchtlichen Anteil an Fachkräften im erwerbsfähigen Alter,was eine Chance darstellt, die Humankapitalbasis in strategischen Sektoren zu erweitern und zu diversifizieren.

Dieses Potenzial bleibt jedoch weitgehend ungenutzt, vor allem aufgrund bestehender Hindernisse bei der Anerkennung von Abschlüssen und der formellen Integration in den peruanischen Arbeitsmarkt.Empirische Belege bestätigen, dass ein strukturelles Missverhältnis

zwischen den Kompetenzen und der Ausbildung der Migranten und den tatsächlichen Beschäftigungen besteht, die sie in Peru ausüben. Die Studie analysiert die nationalen Maßnahmen zur Validierung und Anerkennung von Abschlüssen in den letzten Jahren und betrachtet diese als Grundpfeiler, um die Entfaltung des gesamten wirtschaftlichen Potenzials der Migrantenbevölkerung und ihren entsprechenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung Perus zu ermöglichen.

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Kontakt

Dr. Andrés Hildebrandt

Andrés Hildebrandt
Projektkoordinator
Andres.Hildebrandt@kas.de

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