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Guerre d'agression russe contre l'Ukraine

Russischer Angriffskrieg auf die Ukraine

Die Aggression Russlands ist nicht nur ein Angriff auf die Ukraine, sondern auch ein Angriff auf unsere europäische und internationale Ordnung.

Prof. Dr. Norbert Lammert, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung

Mit Russlands völkerrechtswidrigem Angriffskrieg gegen die Ukraine bestehen keine Zweifel mehr über den wahren Charakter Putins und seines Regimes. Die lang diskutierte Frage nach den Absichten Putins ist seit dem 24. Februar 2022 vor aller Welt beantwortet: Er will die Ukraine mit dem Einsatz brachialer militärischer Gewalt unterwerfen und zu einem vollständig von ihm abhängigen Gebilde machen.

Die staatliche Souveränität der Ukraine und ihr selbstbestimmter Weg hin zu Demokratie und Rechtsstaat hat in seinem Weltbild keinen Platz. Der Angriff ist deshalb auch ein Angriff auf die Europäische Friedensordnung, in der Grenzen nie mehr mit Gewalt verschoben werden dürfen, und ein Angriff auf die internationale Ordnung, die auf dem Selbstbestimmungsrecht der Völker beruht.

Zudem zeigt der Überfall auf die Ukraine, dass es Putin in erster Linie nicht um russische Sicherheitsinteressen geht. Vielmehr ist ihm ein Nachbar, der den Weg hin zu Demokratie und Rechtsstaat eingeschlagen hat, ein Dorn im Auge. Eine funktionierende Demokratie in seiner unmittelbaren Nachbarschaft bedroht Putins autoritäre Herrschaft, denn sie zeigt eine freiheitliche und wirtschaftlich attraktive Alternative auf.

 

Der Westen steht zusammen

Anders als beabsichtigt hat Putin mit seinem Krieg den Westen geeint. Binnen weniger Tage wurden umfangreiche Sanktionspakete verabschiedet, die die russische Wirtschaft hart treffen. Zudem wurden Waffenlieferungen an die Ukraine beschlossen und Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des nordatlantischen Bündnisses ergriffen. Die deutsche, europäische und atlantische Sicherheits- und Verteidigungspolitik wird – unabhängig vom Ausgang des Krieges in der Ukraine – von Grund auf neu gedacht werden müssen.

 

Folgen für die Weltordnung und Europa

Das Jahr 2022 wird künftig in einer Reihe mit den Jahren 1945 und 1989 stehen. Mit dieser Zeitenwende stellen sich zahlreiche Fragen nach den kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Folgen des Krieges, die bisher kaum absehbar sind.

Welche Opfer wird er in der ukrainischen Zivilbevölkerung und unter den Kombattanten beider Seiten noch fordern? Welche Rückwirkungen hat der Krieg – vor allem die Bilder vom Kriegsgeschehen, den Versehrten und Todesopfern – auf die Menschen in Russland und das Putin-Regime? Welche wirtschaftlichen Folgen hat dieser Krieg für Russland, den Westen sowie die Weltwirtschaft? Wie wird Europa die Flüchtlingsströme bewältigen? Wann und wie wird dieser Krieg enden? Welche Folgen haben die denkbaren Szenarien des Kriegsausgangs für die Menschen in der Ukraine und für die europäische und internationale Sicherheitsarchitektur? Welche Rolle kann die Europäische Union spielen? Wie wird der Krieg von der internationalen Gemeinschaft wahrgenommen und welche Haltung nehmen die Staaten der Welt gegenüber Russland ein? Welche Folgen für die künftige Weltordnung hat dieser Krieg?

Auf dieser Seite finden Sie Informationen aus den Auslandsbüros der Stiftung sowie Analysen und Publikationen zu den oben genannten Themen und Fragen, die fortlaufend aktualisiert und ergänzt werden.


 

Publikationsprojekte

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss gelebt, gepflegt und notfalls auch aktiv verteidigt werden – sei es gegen innere oder äußere Gefahren. Unser Publikationsprojekt zur „Wehrhaften Demokratie“ widmet sich dabei dem Schutz unserer Demokratie und beleuchtet eine große Bandbreite an Themen vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine über autoritäre Propaganda und Einflussnahme, Cyberangriffe und Trollarmeen bis hin zu Extremismus, Populismus, Radikalisierung und Hassrede.

Wehrhafte Demokratie

Illustration des Reichstagsgebäudes shutterstock/Carabus • Karl-Michael Constien und racken GmbH, Berlin • yellow too, Pasiek Horntrich GbR

 

Russlands Angriff auf die Ukraine hat die Frage nach der Wehrhaftigkeit der Demokratie in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses katapultiert. Doch Panzer und Raketen sind nicht die einzige Bedrohung für unsere freie Gesellschaft. Unsere Demokratie ist vielen Gefahren ausgesetzt, mit denen sich unser Essayband und eine große Kampagne beschäftigen.

 

Mehr erfahren über das Thema „Wehrhafte Demokratie“ oder direkt zum Essayband „Die wehrhafte(re) Demokratie“


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Publications sur le thème

Illustration des Reichstagsgebäudes shutterstock/Carabus • Karl-Michael Constien und racken GmbH, Berlin • yellow too, Pasiek Horntrich GbR
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Zentrale Abstimmungen und Stellungnahmen beim 50. UN-Menschenrechtsrat
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Événements sur le sujet

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Grevenbroich
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sept.

2022

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sept.

2022

Straßburg
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oct.

2022

Bonn
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Publications sur le thème

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18. Medienrechtstage in Frankfurt (Oder)
Dr. Konstantinos Tsetsos Thomas Ehlen / kas.de
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Eine Bilanz des Wiesbadener Tischgesprächs 6. Juli 2022
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Alle für einen: Viel internationale Unterstützung für die Republik Moldau
Internationale Geberkonferenz erbringt über 659 Mio. Euro
I.E. Natalia Gavrilița, Premierministerin der Republik Moldau Urban/KAS
"Solidarität und Einigkeit in Europa sind der Schlüssel zur Bewältigung der Kriegsfolgen“
Moldauische Ministerpräsidentin Natalia Gavrilița zu Gast bei der Konrad-Adenauer-Stiftung
Jens Stoltenberg, Generalsekretär der NATO, bei seinem letzten Deutshclandbesuch mit Bundeskanzler Olaf Scholz
Deutsche Rolle in einer machtpolitisch veränderten Weltordnung
Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Diskussion mit Experten über Deutschlands Rolle im weltpolitischen Spannungsfeld zwischen Machtpolitik und bewusster Zurückhaltung.
Marion Sendker im Gespräch mit Dr. Claire Demesmay und Joseph de Weck kas.de
Frankreich im Wahlkampf – Themen und Prognosen
Eine Bilanz des 31. #HessenKAS Facebook-Live vom 21.03.2022 und Teil 2 unserer Veranstaltungsreihe "Französische Wochen in Europa und Hessen".

Médiathèque

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Der Reporter Jan Jessen war seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine mehrfach im Kriegsgebiet. In diesem Podcast erzählt er von seinen Erlebnissen vor Ort.
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Dialogprogramm des Arbeitskreises Globale Gesundheit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Genf
Erfahren Sie mehr über die Delegationsreise zu aktuellen Herausforderungen im Bereich Globale Gesundheit vom 7-9. Juni
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Interview bei ZDFheute live
"Wir dürfen uns nicht nur auf diese Symbolpolitik verlassen."
KAS-Expertin Brigitta Triebel kommentiert bei ZDFheute live die Pressekonferenz von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Scholz, Macron, Draghi und Iohannis in Kiew
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Prof. Adam Daniel Rotfeld
"Wojna jest zawsze blisko..."
Bohater filmu "Wojna jest zawsze blisko..." i wybitny znawca tematyki rosyjskiej komentuje w epilogu do filmu zmiany dla światowej polityki, wywołane wojną w Ukrainie.
Gastbeitrag von Katja Plate
Wird dieser Staat das nächste Opfer russischer Aggression?
Die kleine Republik Moldau ist in der unglücklichen Situation, den Lackmustest für die weiteren Pläne des russischen Präsidenten abgeben zu müssen. Katja Plate zur Lage.
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Focus-Online-Gastbeitrag von Jakob Wöllenstein
Diktator Lukaschenko klammert sich an Putin, dabei stürzt ihn der Krieg in ein Dilemma
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko steht vor einem Dilemma: Lieber Russland seine Treue beweisen oder auf das eigene Volk hören?
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Interview bei Deutschlandfunk
„Er hat sehr deutlich Kritik an Deutschland geübt“
Brigitta Triebel, Leiterin unseres Auslandsbüros in Charkiw, äußert sich zur Selenskyj-Rede im Bundestag.
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USA und Ukraine - Hilfe wie weit?
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat sich in einer Rede an den US-Kongress gewandt und um mehr Hilfe gebeten. Die USA wollen weiter helfen, aber nicht um jeden Preis.
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Flickr / CC BY-NC-ND 2.0 / European Union
Interview bei WDR 5 Morgenecho
Ukrainer: "Wir brauchen mehr Unterstützung"
Vasyl, wissenschaftlicher Mitarbeiter in unserem Kiewer Büro, berichtet über die aktuelle Lage in der Ukraine.
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Dr. Thomas Kunze im MDR Sachsen Interview
"Ich schätze, dass die Hälfte der Bevölkerung weiterhin hinter Putin steht"
Unser Leiter des Auslandsbüros in Moskau beschreibt die Folgen des Krieges gegen die Ukraine in Russland und die Stimmung in der Millionenmetropole.
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