G20 - Publikationen

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Klimareport 2017: China

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Nach dem Abschluss des Pariser Klimaabkommens im Dezember 2015 richtete China seinen klimapolitischen Fokus wesentlich auch auf grüne Investitionen des Privatsektors. Obwohl noch sehr staatszentriert geprägt, ist China schnell zum weltweit größten Ausgeber grüner Anleihen avanciert. Während ihrer G20-Präsidentschaft 2016 betonte die chinesische Regierung das Thema Green Finance. Jenseits der G20 kann China seine Führungsrolle innerhalb der New Development Bank oder der Asian Infrastructure Investment Bank nutzen, um die Unterstützung CO2-armer Entwicklung in diesen Institutionen zu verankern. LI Xinlei, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Australien

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Die Finanzierung des Klimaschutzes aus privaten Quellen nimmt bei den Klimaschutzbemühungen Australiens eine wichtiger werdende Rolle ein. Bei der Pariser Klimakonferenz 2015 sagte die australische Regierung ein finanzielles Engagement zur Bekämpfung des Klimawandels in Höhe von 1 Mrd. AUD (760 Mio. USD) über einen Zeitraum von fünf Jahren zu. Doch ohne klare Definitionen und zentrale Steuerung hat sich ein Flickenteppich an Initiativen in Australien entwickelt. Das Ergebnis ist eine wachsende, jedoch fragmentierte Klimafinanzierung des Privatsektors. Luke Kemp, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017: Argentinien

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Argentinien mobilisierte 2015 knapp 855 Millionen USD für den Klimaschutz, fast ausschließlich Mittel von der lateinamerikanischen Entwicklungsbank und der Weltbank. Die verbleibende Summe verteilte sich auf weitere Akteure wie die Inter-Amerikanische Entwicklungsbank und internationale Klimafonds, wie den Green Climate Fund. Innerhalb Lateinamerikas gehört Argentinien neben Brasilien und Mexiko damit zu den fünf Staaten mit den höchsten Klimafinanzbudgets. Christian Hübner, 6. Juli 2017 mehr...

Klimareport 2017

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Die G20-Staaten stehen für rund zwei Drittel der globalen Bevölkerung sowie für mehr als drei Viertel der Wirtschaftsleistung, des Handels und des CO2-Ausstoßes. Als eine zentrale Zukunftsfrage steht der Klimawandel auf der G20-Agenda, auch als wirtschafts- und finanzpolitische Herausforderung. Denn das Erreichen der Pariser Klimaschutzziele erfordert entsprechende Investitionen des Privatsektors. Antworten auf die Frage, welche Bedeutung der Privatsektor für die Klimafinanzierung in den G20-Staaten hat, liefert unser aktueller Klimareport, den wir seit 2007 publizieren. 6. Juli 2017 mehr...

Global Future Survey 1/2017

Zukunftserwartungen – erfragt bei mehr als 550 internationalen Experten aus 105 Ländern
Mit dem Global Future Survey startet die Konrad-Adenauer-Stiftung ein besonderes Projekt und aktiviert ihr weltweites Netzwerk. Methodisch begleitet vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung, befragt die Stiftung Experten zu ihren Meinungen und Einschätzungen hinsichtlich der Entwicklungen in den nächsten 5 Jahren. Einige Ergebnisse der ersten Befragung 2017: Populismus – Stabilitätsrisiko Nr. 1 weltweit, junge Talente zieht es nach Deutschland und die westliche Idee überzeugt. 5. Juli 2017 mehr...

Buenos Aires-Briefing Juni 2017

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Argentinien möchte allen Interessierten einen besseren Zugang zu den politischen Ereignissen des Landes ermöglichen. Dafür veröffentlichen wir monatlich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Nachrichten aus dem Land. Diese Ausgabe fasst die wichtigsten Ereignisse des Monats Juni zusammen. Olaf Jacob, 4. Juli 2017 mehr...

Schwarzes Gold

Erdöl- und Erdgasfunde im Senegal
Der Senegal gilt als stabiles, demokratisches Land in Westafrika. Kurz vor den Parlamentswahlen am 30. Juli 2017 verzeichnet nicht nur das Wirtschaftswachstum ein 12-Jahres-Hoch. Die neuerlichen Funde großer Mengen an Erdöl und Erdgas vor der Küste Senegals beflügeln Spekulationen darüber, ob das Land durch die Einnahmen des Verkaufs seiner natürlichen Ressourcen nun auch zum wirtschaftlichen Vorzeigeland der Region werden könnte. Thomas Volk, Länderberichte, 22. Juni 2017 mehr...

Merkels Besuch am Golf

DEUTSCHLAND BEKRÄFTIGT SEINE WIRTSCHAFTLICHE UND SICHERHEITSPOLITISCHE ZUSAMMENARBEIT MIT SAUDI-ARABIEN UND DEN VAE
In Vorbereitung des G20-Gipfels im Juli 2017 in Hamburg besuchte Angela Merkel vom 30. April bis zum 01. Mai Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Bundeskanzlerin traf unter anderem mit dem saudischen König Salman bin Abdulaziz Al Saud, dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Nayef, dem Vizekronprinzen Mohammed bin Salman sowie dem Kronprinzen der VAE Scheich Mohammed bin Zayed al Nahyan zusammen. Kernthemen waren die Konflikte im Jemen und Syrien sowie die bilaterale Kooperation auf verschiedenen Ebenen. Elisabeth Teske, Andreas Weinhut, Manuel Schubert, Magdalene Strzedulla, Länderberichte, 9. Mai 2017 mehr...

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: jetzt erst recht!

Ein Zwischenruf
Der jüngst verstorbene Bundespräsident Roman Herzog mahnte bereits vor zwanzig Jahren: „Abschottung und Expansion sind Wege der Vergangenheit, und dahin würde es führen, wenn man sie wieder beginge.“ Man kann diesen Hinweis heute nicht laut genug vortragen, denn die Sorge um eine signifikante Verlangsamung des Welthandels, gar um eine „Rückabwicklung der Globalisierung“ und die Entstehung neuer politischer Konflikte prägt aktuell das internationale Klima. David Gregosz, Auslandsinformationen, 21. Apr. 2017 mehr...

Von Zika und Ebola: Was wir aus Gesundheitskrisen lernen sollten

Gesundheitskrisen wie Ebola und Zika werden in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein. Die internationale Gemeinschaft sollte weitreichende Reformvorhaben, die nach der Ebola-Krise erarbeitet wurden, umsetzen. Reformen in der globalen Gesundheitspolitik sollten nicht zu stark auf ein Ebola-spezifisches Szenario ausgerichtet werden, da jede Gesundheitskrise unterschiedliche Herausforderungen birgt. Deutschland hat eine Führungsrolle in der globalen Gesundheitspolitik übernommen und kann mit seinen Partnern zur Stärkung der internationalen Gesundheitsarchitektur beitragen. Daniela Braun, Analysen und Argumente, 26. Jan. 2017 mehr...