Open Data

Den Mehrwert offener Daten nutzen

Daten sind der Rohstoff der Digitalisierung. Daten, die von öffentlichen Verwaltungen erfasst werden und die nicht schutzwürdigen Belangen unterliegen, sollten ebenfalls genutzt werden. Egal ob es sich um Verkehrs-, Umwelt-, Gesundheits- oder Geodaten handelt, eine Weiterverarbeitung oder Verknüpfung dieser Datensätze schaffen einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert. Zusätzlich könnten auch Synergien beim Datenaustausch zwischen den Verwaltungen entstehen.

Als Open Government Data, die im weitesten Sinne den Open Data Prinzipen entsprechen, werden diese Daten der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Um eine breite Nutzung und leichte Weiterverarbeitung zu ermöglichen, sollten sie kostenfrei bereitgestellt werden, in einem maschinenlesbaren Format vorliegen und klaren und einheitlichen Nutzungsbedingungen unterliegen.

Open Data liegt die Idee zugrunde, dass die Erhebung dieser Daten durch öffentliche Stellen im Auftrag der Bürger erfolgt und somit der Zugang und die Nutzung diesen frei stehen. Darin ist auch ein Gewinn an Transparenz von staatlichem Handeln zu sehen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt diesen Ansatz und untersucht die volkswirtschaftlichen Potentiale von Open Data, diskutiert die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen im europäischen Kontext und vermittelt Best Practice Beispiele.

Publikationen

Bessere Kommunen dank Open Data

Mehrwerte für die kommunale Verwaltung und die Gesellschaft
Der Bundestag hat in dieser Legislaturperiode mit zahlreichen Gesetzen den Weg geebnet, um die Verwaltung als Partner von Bürgerinnen und Bürgern, Startups und KMU zu stärken. Die offenen Daten der unmittelbaren Bundesverwaltung wurden zum Bestandteil des Verständnisses eines modernen Staates. Die bessere Kommunen allerdings, machen den modernen Staat aus. Kommunen sind für die Bürger die zentralen und vertrauenswürdigsten Akteure vor Ort. In diesem Kontext argumentiert Christian Geiger warum Open Data einen sinnvollen Ansatz für unsere Kommunen darstellt. Christian Geiger, Analysen und Argumente, 14. Juli 2017 mehr...

Open Government und Open Data

Transparenz, Partizipation, Kooperation
Seit Dezember ist nun auch Deutschland Teil der Open Government Partnership. Offene Daten haben im Rahmen dieser Partnerschaft einen besonderen Stellenwert. "Open Government und Open Data - Transparenz, Partizipation, Kooperation" ist eine weitere Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung, die das offene Regierungs- und Verwaltungshandeln erklärt. Wie setzt man Open Data in der Kommune um, welchen Nutzen hat Open Data für E-Government und Verwaltungsmodernisierung? Hierzu haben wir Rahmenbedingungen skizziert und beispielhaft gezeigt, welchen Mehrwert für die Gesellschaft entstehen könnte. Pencho Kuzev, 7. Feb. 2017 mehr...

Der Algorithmus des Verbrechens

Potential und Grenzen von „Predictive Policing“
Die Publikation will über die Möglichkeit einer digitalen Unterstützung der Polizeiarbeit am Beispiel von Computerprogrammen zur Ermittlung der Einbruchswahrscheinlichkeiten informieren. Dabei werden sowohl rechtliche und technische Aspekte problematisiert, als auch Erweiterungen und die Öffnung zu Open Data postuliert. – ERSCHEINT NUR ONLINE! Tobias Montag, Analysen und Argumente, 6. Sept. 2016 mehr...

Open Data aus internationaler Perspektive

Länderberichte aus europäischen und asiatischen Ländern sowie den USA
Grundbaustein der Digitalisierung sind die Daten selbst. Ihre Anzahl, Qualität und der Zugang zu ihnen entscheiden darüber, welchen gesellschaftlichen Nutzen die digitale Transformation hervorbringen wird. Daten, die nicht personenbezogen sind oder anderen schutzwürdigen Belangen unterliegen, können als offene Daten (Open Data) bereitgestellt und von allen genutzt werden. Die Publikation bietet mit Berichten zum Stand von Open Data in zehn Staaten auf unterschiedlichen Kontinenten für Deutschland einen Referenzrahmen, zeigt alternative Wege auf, stellt Modelle vor und regt Fragestellungen an. Patrick Bessler, Clémentine Desigaud, Emmanuel Garcia, Marcin Kaczmarczyk, Ronald U. Mendoza, Sandeep Mertia, Adil Morrison, Josh New, Dinita Andriani Putri, Raoul Sinner, Magnus Smidak, Fabro Steibel, Günther Tschabuschnig, Mario Viola, Tobias Wangermann, 30. Juni 2016 mehr...

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Kontakt

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Koordinator für Digitalisierung und Datenpolitik
Dr. Pencho Kuzev
Tel. +49 30 26996-3247
Fax +49 30 26996-3551
Pencho.Kuzev(akas.de