Soziales - Publikationen

Aufstieg heute - mehr als Arbeit und Einkommen

Studie zur Selbstwahrnehmung der sozialen Mobilität im Vergleich der Generationen
„Unseren Kindern soll es einmal besser gehen.“ Dieser Gedanke hat viele Generationen von Eltern angetrieben, sie veranlasst, ihre Kinder bei einer guten Ausbildung und den Schritten ins Berufsleben zu unterstützen. Doch wie realistisch war und ist diese Hoffnung? Diese Frage ist von grundlegender Bedeutung für eine Gesellschaft. Jochen Roose, 9. Okt. 2017 mehr...

Ländliche Räume unter Druck

Veränderungen durch demografischen Wandel und Urbanisierungstendenzen
Roland Löffler, Die Politische Meinung, 23. Juni 2017 mehr...

Wie über Armut reden? Wie gegen Armut handeln?

In der Armutsdebatte wird oft absolute und relative Armut verwechselt. Schrille Übertreibungen können das Ansehen des Sozialstaats beschädigen. Die Einkommensungleichheit in Deutschland und mit ihr das Armutsrisiko sind auf dem 2005 erreichten Niveau vergleichsweise stabil. Um Armut zu bekämpfen, ist ein leistungsfähiges Grundsicherungssystem unverzichtbar. Die Rente mit 67 stabilisiert die Absicherung im Alter. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE Georg Cremer, Analysen und Argumente, 26. Jan. 2017 mehr...

Seid fruchtbar und mehret Euch!

Israel und seine wachsenden Minderheiten
Seit der Gründung im Jahr 1948 definiert sich Israel gleichzeitig als jüdischer und demokratischer Staat. Er ist Heimat von säkularen und ultraorthodoxen Juden, von Muslimen, Christen und Drusen. Zunehmend entstehen allerdings durch das unterschiedlich starke Wachstum der verschiedenen Bevölkerungsgruppen innenpolitische und religiöse Spannungen, die den säkularen und zionistischen Gründungsethos des jüdischen Staates ins Wanken bringen können. 15. Jan. 2017 mehr...

Zuwanderung als Überlebensprinzip

Ein Zwischenruf
In den 25 Jahren von 1991 bis 2015 sind schätzungsweise 23,7 Millionen Menschen nach Deutschland zu- und 18,7 Millionen aus Deutschland abgewandert, womit die Zahl der Zuwanderer die Zahl der Abwanderer um ungefähr fünf Millionen überstieg. Wenn sich dennoch die Bevölkerungszahl Deutschlands in dieser Zeit nur mäßig von 81 auf etwa 82 Millionen erhöhte, dann vor allem deshalb, weil von 1991 bis 2015 die Zahl der Sterbefälle um reichlich drei Millionen höher war als die Zahl der Geburten, die Zuwanderer also zu einem Gutteil Geburtenausfälle ausglichen. Meinhard Miegel, Auslandsinformationen, 31. Dez. 2016 mehr...

Vorprogrammierte Explosion?

Welche Folgen das rasante Bevölkerungswachstum in Afrika südlich der Sahara haben könnte
Die afrikanischen Länder südlich der Sahara sind in demografischer Hinsicht ein Sonderfall. Zwar ist die Bevölkerung im Laufe des 20. Jahrhunderts auch in anderen Weltgegenden gewachsen, aber nirgends ging diese Entwicklung so rasant vonstatten wie hier. Sollte auf die Bevölkerungsexplosion des 20. Jahrhunderts im 21. eine weitere folgen, werden die Auswirkungen nicht auf den afrikanischen Kontinent beschränkt bleiben. Serge Michailof, Auslandsinformationen, 31. Dez. 2016 mehr...

Editorial

„Wer weiß, wie dem demografischen Wandel erfolgreich zu begegnen ist, den beglückwünsche ich“, sagte Angela Merkel schon im August 2006 im Rahmen der Bundespressekonferenz. Heute, zehn Jahre später, hat sich an der Dringlichkeit der Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt, nichts geändert. Gerhard Wahlers, Auslandsinformationen, 31. Dez. 2016 mehr...

Wenn Bildung zum Problem wird

Der Einfluss demografischer Faktoren auf die politische Stabilität im Nahen Osten und in Nordafrika
Das Gebiet des Nahen Ostens und Nordafrikas zählt zu den krisenhaftesten Regionen der Welt. Im Mittelpunkt vieler Probleme steht dabei der Umstand, dass die zunehmend besser ausgebildete Bevölkerung im Erwerbsalter seit geraumer Zeit schneller wächst als die Zahl der Arbeitsplätze. Gelingt es den betroffenen Staaten nicht, diese Diskrepanz deutlich abzumildern, werden die politische Instabilität und damit die Zahl der Flüchtlinge aus der Region weiter zunehmen – mit ungeahnten Folgen auch für Europa. Reiner Klingholz, Ruth Müller, Auslandsinformationen, 31. Dez. 2016 mehr...

Seid fruchtbar und mehret Euch!

Israel und seine wachsenden Minderheiten
Seit der Gründung im Jahr 1948 definiert sich Israel gleichzeitig als jüdischer und demokratischer Staat. Er ist Heimat von säkularen und ultraorthodoxen Juden, von Muslimen, Christen und Drusen. Zunehmend entstehen allerdings durch das unterschiedlich starke Wachstum der verschiedenen Bevölkerungsgruppen innenpolitische und religiöse Spannungen, die den säkularen und zionistischen Gründungsethos des jüdischen Staates ins Wanken bringen können. Anna Jandrey, Eva Keeren Caro, Auslandsinformationen, 31. Dez. 2016 mehr...

Wer soll das bezahlen?

Die rasante Alterung der lateinamerikanischen Gesellschaften als sozialpolitisches Problem
Gegenwärtig erhalten nur rund 40 Prozent der lateinamerikanischen Bürger in der Altersklasse 65+ eine reguläre (beitragsfinanzierte) Rente, weitere 20 Prozent beziehen eine beitragsunabhängige (steuerfinanzierte) staatliche Altersversorgung. Der Rest der alten Menschen muss weiter einer Erwerbsarbeit nachgehen oder ist auf die Unterstützung von Familienmitgliedern angewiesen. Auch wenn die Region heute noch eine verhältnismäßig junge Bevölkerung aufweist, wird der Umfang der mindestens 65 Jahre alten Personen im Zeitraum 2010 bis 2050 von knapp 40 Millionen auf 140 Millionen anwachsen. Karl-Dieter Hoffmann, Auslandsinformationen, 31. Dez. 2016 mehr...