Biotechnologie in Deutschland

Argumente für die Stärkung des innovativen Mittelstandes

Viola Bronsema, Pablo Serrano, Norbert Arnold, Berlin, 14. Juli 2009
ISBN 978-3-940955-78-4

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Biotechnologie sehr positiv entwickelt. Dies gilt für die Forschung – besonders seit den Anfängen der Gentechnologie bzw. Molekularbiologie Mitte der 1970er Jahre durchdringt sie die Biowissenschaften in ihrer ganzen Fülle. Dies gilt auch für die wirtschaftliche Anwendung – die Biotechnologiebranche wächst weltweit und führt zu vielen positiven volkswirtschaftlichen Effekten. Die Bezeichnung der Biotechnologie als „Zukunftstechnologie”, als „innovative Spitzentechnologie” oder als „Wachstumsmarkt” ist daher durchaus berechtigt.

Auch in Deutschland hat die Biotechnologie trotz anfänglicher Schwierigkeiten und trotz immer wieder auftretender Hemmnisse Tritt gefasst, so dass der Biotechnologie-Standort Deutschland mittlerweile im globalen Wettbewerb einen guten Platz belegt. Dies gilt für die „rote” und „weiße” Biotechnologie; dies gilt nicht für die „grüne” Biotechnologie, die nach wie vor in Deutschland in Politik und Gesellschaft wenig Akzeptanz findet.

Soll auch künftig die Biotechnologie in Deutschland ihre große Bedeutung behalten, so müssen die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden. In der vorliegenden Broschüre werden dazu die wichtigsten Schritte thesenartig skizziert. Sie konzentriert sich dabei auf kleine und mittlere Biotechnologie-Unternehmen als ein wichtiges wirtschaftliches Standbein in Ergänzung zu den großen, global agierenden Unternehmen. Viele der in den nachfolgenden Thesen enthaltenen Vorschläge haben über die Biotechnologie hinaus auch für andere innovative Branchen und die dort tätigen kleinen und mittleren Unternehmen Geltung.

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Interview mit Dr. med. Frank Morich, CEO Noxxon Pharma AG und Michael Kretschmer MdB, stellv. Vorsitzender AG Bildung und Forschung CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

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