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Veranstaltungsbeiträge

„Rückblicke und Ausblicke in bewegten Zeiten“

Gedenkfeier zum 135. Geburtstag Konrad Adenauers

Von Juliane Diel


Berlin, 6. Jan. 2011

 

Auch in diesem Jahr trafen sich am 5. Januar wieder Freunde, Verwandte und Verehrer Konrad Adenauers anlässlich des Geburtstages des ersten Bundeskanzlers an seinem Grab in Rhöndorf.

 
  • 135. Geburtstag Adenauer

    Gedenken am Grabe Adenauers

  • 135. Geburtstag Adenauer

    Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus gedachten Mitglieder der Familie Adenauer und zahlreiche Politiker dem ersten Kanzler der Bundesrepublik.

  • 135. Geburtstag Adenauer

    Konrad Adenauer

  • 135. Geburtstag Adenauer

    Eckhard Uhlenberg, NRW-Landtagspräsident

  • 135. Geburtstag Adenauer

    Dr. Gerhard Wahlers, stellvertretender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung

Beim anschließenden Empfang auf dem Petersberg erinnerte der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg, an die politischen Wurzeln und das Wirken des Christdemokraten. Zudem informierten die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus über ihre Arbeit und die Neuigkeiten aus dem Kreise der Familie Adenauer.

Mehr als 100 Gäste waren der Einladung zur Gedenkfeier zum diesjährigen 135. Geburtstages von Konrad Adenauer gefolgt. Dr. Gerhard Wahlers, stellvertretender Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, begrüßte die Familie und Freunde Konrad Adenauers und betonte, dass die politischen Grundsätze Konrad Adenauers sowohl Leitlinie und Auftrag als auch Verpflichtung für die Arbeit der Stiftung sei. In Tradition Konrad Adenauers sähe die Stiftung im kommenden Jahr einen besonderen Schwerpunkt in der Vertiefung des europäischen Dialogs, um der Europäischen Idee weiterhin Gültigkeit zu verschaffen. Zudem werde auch das Thema Soziale Marktwirtschaft und das Werben für dieses Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell weiterhin im Fokus der Arbeit stehen. Um die Demokratie im Sinne Adenauers zu fördern, wolle die Konrad-Adenauer-Stiftung auch 2011 durch Seminare und Veranstaltungen zum politischen Engagement motivieren und qualifizieren – insbesondere unter Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund und durch die Bekämpfung von extremistischen Parteien.

Unter dem Titel „Gute Wünsche, neue Fragen. Was prägt und bewegt unser Land 2011?“ überbrachte der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, Eckardt Uhlenberg, die Grüße des Landtages an die Familie Adenauer. Er erinnerte an die Lehren, die Adenauer aus der Arbeit in seinem Röndorfer Garten zog: „Man muss Geduld haben, wenn man etwas erreichen will, in der Natur und in der Politik.“ Dieser Grundsatz würde in unserer durchgeplanten und gut funktionierenden Gesellschaft allzu oft vergessen. Die Lebensphilosophie Adenauers helfe in Rechnung zu stellen, „dass unsere Vorstellung, wie die Dinge laufen müssen, nur eine von mehreren Möglichkeiten ist.“ Uhlenberg sieht es als eine der wichtigsten Aufgaben - auch der Konrad-Adenauer-Stiftung - an, Menschen zum politischen Handeln zu motivieren und als Wähler zu gewinnen. Diese Aufgaben drängten im Jahr 2011, doch könnten nur durch „die Tugend der Geduld und den Weg der kleinen Schritte und Kompromisse für immer bessere Lösungen“ erreicht werden.

Im Schlusswort dankte Konrad Adenauer, Mitglied im Vorstand der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und Sprecher der Familie, allen Anwesenden für ihr Kommen. Es freue die Angehörigen immer wieder, dass so viele Gäste alljährlich an der Gedenkfeier teilnähmen. Adenauer berichtete über die Arbeit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus 2010, die auf ein erfolgreiches Jahr mit fast 36.000 Besuchern zurück blicken kann. Botschafter aus aller Welt und der chinesische Staatsrat seien gekommen, um diesen historisch authentischen Ort zu besuchen. Besonders freue ihn jedoch, dass sich auch viele Schüler und Studenten für die Gedenkstätte interessieren und so das Wirken des ersten Bundeskanzlers auch in der jungen Generation im Gedächtnis bleibe. Um auch weiterhin viele Besucher anzulocken, wird es eine Neukonzeptionierung der Dauerausstellung geben, die bis 2013 abgeschlossen sein soll.

 

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AbbildungJuliane Diel

 

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