Ergebnisorientierung und Rechenschaftspflicht

Elemente von Good Governance

Sebastian Barnet Fuchs, Amelie Herberg, Im Plenum kompakt, Sankt Augustin, 25. Juni 2012
Herausgeber: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., ISBN ISBN 978-3-942775

Die internationale Entwicklungszusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Politische Umbrüche, wie jüngst während des Arabischen Frühlings, oder die weltweite Finanzkrise und somit knappere Ressourcen der Geberländer stellen neue Anforderungen an eine wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit. Zudem treten neue Akteure auf die Bühne der Geber, darunter aufstrebende Schwellenländer wie Indien, China oder Brasilien. In der Erklärung von Busan anlässlich des '4. High Level Forum on Aid Effectiveness' hielten die Vertreter der OECD-Länder im Dezember 2011 fest: "Wir verfolgen von nun an eine neue entwicklungspolitische Agenda, die diese Akteure auf der Basis gemeinsamer Ziele und Prinzipien einschließt. Genauso begrüßen wir, dass künftig die Zivilgesellschaft, der Privatsektor und andere Akteure ebenfalls in diesen Prozess einbezogen werden." Um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden, einigten sich die Geberländer in Busan auf eine überarbeitete Architektur der internationalen Kooperation. Das Dach – eine erfolgreiche, wirksame Entwicklungszusammenarbeit – soll demnach von den Pfeilern Transparenz, Eigenverantwortung, Partnerausrichtung und Rechenschaftspflicht getragen werden.

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